Weniger Speicher nötig

Netzausbau und internationaler Stromaustausch verringern Speicherbedarf

Eine neue Metaanalyse der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) vergleicht 15 wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich ihrer Aussagen zum Bedarf, zum Potenzial und zur Entwicklung verschiedener Speichertechnologien in Deutschland. Wesentliches Ergebnis: der Bedarf für Langzeitspeicher wie die Power-to-Gas-Technologie ist erst bei hohen und längeren Stromüberschüssen gegeben, wie sie bei einem Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 60 bis 80 Prozent zu erwarten sind. Kurzzeitspeicher wie Pumpspeicher und Batterien werden deutlich früher benötigt, aber die Unsicherheit hinsichtlich des sinnvollen Umfangs ist groß. Viel hängt davon ab, wie gut andere Flexibilitätsoptionen erschlossen werden und wie gut der Ausbau der Stromnetze vorankommt. weiterlesen…

Sicherheit für Lithium-Solarstromspeicher

Merkblatt für Feuerwehr und Hilfswerke – Solarstromspeicher-Markt wächst

Mit einem Solarstromspeicher steht der Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen rund um die Uhr zur Verfügung. So kann man den größten Teil selbst vor Ort verbrauchen. Dies entlastet die Netze, steigert die Unabhängigkeit vom Energieversorger und reduziert die Stromrechnung. In Deutschland sind bereits um die 15.000 dezentrale Solarstromspeicher installiert. Eine Expertengruppe hat jetzt ein Merkblatt für Einsatzkräfte veröffentlicht. weiterlesen…

Solarauktionen umstritten

Gabriels Entwurf herunter gedimmt – Greenpeace: „Ausschreibungen sind Katastrophe für Energiewende“

Ein seltener Ablauf: Zweimal wurde der Verordnungsentwurf von Bundeswirtschafts- und Energieminister wieder von der Tagesordnung des Kabinetts genommen, weil sich die Regierung wiederholt nicht über Ausschreibung und Förderung von Freiflächen für Solaranlagen einigen konnte. SPIEGEL-Online und Greenpeace Energy zufolge wurde jetzt doch ein Kompromiss erzielt, auf Kosten Gabriels. weiterlesen…

AKW-Zwischenlager Brunsbüttel ohne Erlaubnis

Bundesverwaltungsgericht: Genehmigung für Lagerung hoch radioaktiver Brennelemente rechtswidrig – Hendricks: Gerichtsentscheid erzwingt neues Genehmigungsverfahren

Die Genehmigung für die Lagerung hoch radioaktiver Brennelemente im Zwischenlager in Brunsbüttel ist rechtswidrig, entschied das Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig am 16.01.2015 in letzter Instanz, meldet unter anderen das Portal shz.de. Damit hat das AKW Brunsbüttel keine Betriebserlaubnis. Die Atomaufsicht in Berlin und Kiel wurde von der eindeutigen und endgültigen Gerichtsentscheidung überrascht. weiterlesen…

Was Strom wirklich kostet

Versteckte Mehrkosten für Kohle und Atom fast doppelt so hoch wie EEG-Umlage – Greenpeace Energy veröffentlicht Studie „Was Strom wirklich kostet“

Wenn die versteckten Kosten auf den Strompreis umgelegt würden, verursachten konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom 2015 eine finanzielle Mehrbelastung von voraussichtlich 11 ct/kWh. Dies ist ein Ergebnis der Studie Was Strom wirklich kostet, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat. Damit würde die „Konventionelle-Energien-Umlage“ den Verbraucher doppelt so viel kosten wie die Umlage für Erneuerbare Energien, ohne dass er dies auf der Stromrechnung erkennen kann. weiterlesen…

Strom: Grundversorgung wird weniger genutzt

Preise in der Grundversorgung höher

Die Nutzung von Grundversorgungstarifen für den Bezug elektrischer Energie geht langsam, aber ständig zurück. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/3395) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3221) weiter mitteilt, werden die Grundversorgungstarife aber nicht überflüssig, „denn auch unabhängig von der Preisgestaltung wird dadurch sichergestellt, dass eine Auffangversorgung für im Grundsatz jeden Verbraucher vorhanden ist“. weiterlesen…

Stromsperren weiter möglich

Verbotsanträge im Wirtschafts und Energie-Ausschuss gescheitert

Der Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat am Mittwoch zwei Anträge der Fraktion Die Linke abgelehnt, in denen die Fraktion ein Verbot von Stromsperren und bundesweit gleich hohe Netzentgelte gefordert hatte. Stromsperren durch die Versorgungsunternehmen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit der Kunden sollten gesetzlich verboten werden, heißt es in dem Antrag (18/3408), der von der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt wurde. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich. weiterlesen…

Zu viel N2: Düngeverordnung wird novelliert

Hendricks: Stickstoffeintrag wirksam und dauerhaft begrenzen

Der übermäßige Eintrag von Stickstoff in Böden, Luft und Wasser ist ein drängendes Umweltproblem. Eine umfassende Analyse der Ursachen und Handlungsempfehlungen, wie der Eintrag wirksam gesenkt werden kann, enthält ein neues Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 14.01.2015 entgegen genommen hat. Die DUH kritisiert. weiterlesen…