CSP oder PV? Solar-Gretchenfrage weiter offen

Studie: Konzentrierte thermische Solarenergie könnte Photovoltaik den Rang ablaufen

Robert Pietzcker, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat zusammen mit seinen Kollegen Gunnar Luderer (PIK), Daniel Setter vom DLR, und Susanne Manger von der TU Berlin ein ökonomisches Modell zur Abschätzung der Rolle der Solarenergie im künftigen Klimaschutz entwickelt. weiterlesen…

Grundwasser wandelt sich mit dem Klima

Erwärmung im Gleichtakt

Die Klimaerwärmung macht vor nichts halt – auch nicht vor dem Grundwasser, wie eine neue Studie von Forschern der ETH Zürich und dem KIT zeigt: Zeitverzögert und gedämpft folgen die Temperaturverläufe des Grundwassers jenen der Atmosphäre. In Gebieten mit ungleichmäßigem Niederschlag und schwer erreichbaren Grundwasservorkommen werden Zisternen als Pufferbehälter für die Wasserspeicherung verwendet. weiterlesen…

Das Dementi vom Dementi

Hü und Hott beim Klimaziel

Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll gesagt haben, das Klimaziel – 40 % Reduzierung gegenüber 1990 bis 2020 – sei nicht zu halten: er hat also sinngemäß dementiert, dass er weiterhin hinter dieser Zielmarke steht, obwohl er an alten Kohlenmeilern festhalten will. Dieses Dementi habe er jetzt dementiert. Steht (teils) im Spiegel und (teils) in der Welt. weiterlesen…

EEG-Kosten gerechter verteilen

EEG-Umlage könnte geringer ausfallen, wenn Kosten auf mehr Schultern verteilt wären – AEE veröffentlicht Hintergrundpapier über Zusammenhänge von Kosten und Preisen für Strom

Die Netzbetreiber haben mit ihrer Mittelfristprognose die Schätzung abgegeben, die EEG-Umlage werde im Jahr 2016 zwischen 5,66 und 7,27 ct/kWh (Trendszenario 6,5 ct/kWh) liegen. Zum Vergleich: 2015 wird die EEG-Umlage 6,17 Ct/kWh betragen. Faktoren, die die Höhe der Umlage beeinflussen, sind u.a. die Menge des eingespeisten Ökostroms, die Höhe der Einspeisevergütungen und die Entwicklung des Börsenstrompreises. Ebenfalls entscheidend ist die Anzahl derjenigen Stromverbraucher, die von der Umlage (teil-)befreit sind. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber nimmt die Menge des privilegierten Stromverbrauchs durch die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) und den Eigenverbrauch weiter zu. Während es 2014 etwa 29 Prozent des Nettostromverbrauchs in Deutschland sind, werden es 2015 schon rund 33 Prozent sein. „Die zukünftige Entwicklung der EEG-Umlage hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Umlage der EEG-Kosten auf Mittelstand, Privatpersonen und Industrie fair verteilt wird“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Treibstoff aus Ökostrom und CO2

Verfahren mit über 70% Wirkungsgrad startet in weltweit erster Anlage

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka weihte am 24.11.2014 die weltweit erste Demonstrationsanlage ein, mit der aus Wasser und und CO2 unter Einsatz von Ökostrom Treibstoffe wie Benzin, Diesel oder Kerosin synthetisch erzeugt werden können. Mit diesem  Power-to-Liquid (PtL) –Verfahren, das die Firma sunfire aus Dresden entwickelt hat, wird durch chemische Prozesse der „Abfallstoff“ CO2  so verändert, dass er wieder als Rohstoff für die chemische Industrie verwendet werden kann. Das gleichnamige Verbundprojekt SUNFIRE wird vom BMBF mit 6,4 Mio. € gefördert. Die Industrie steuert weitere 4,0 Mio. € bei. weiterlesen…

Mut zur dezentralen Energiewende

6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“

In Kassel kamen am 11. und 12.11.2014 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Praxis zum 6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ zusammen. In einem zum Auftakt des Kongresses veröffentlichten Kommuniqué forderten die im Netzwerk der 100ee-Regionen organisierten regionalen Akteure von der Bundes- und Landespolitik mehr Mut und Engagement für die dezentrale Energiewende. weiterlesen…

Barbara Hendricks und der „Kraftakt“

Programmentwurf für „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020

Deutschland verfehlt sein Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu verringern, wenn Umweltministerin Hendricks der „Kraftakt“ (so ihre Worte) in Sachen Klimaschutz misslingt. Deshalb hat sie jetzt den lange erwarteten Programmentwurf für das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ in die regierungsinterne Ressortabstimmung geleitet. Eine umstrittene Frage bleibt darin ungeklärt – die Zukunft der Kohlekraftwerke. weiterlesen…

Mittelfristprognose der EEG-Umlage 2016–2019

Gutachten zum Marktwert von Strom aus regenerativen Kraftwerken

Für den Ausblick auf die künftige Entwicklung der EEG-Umlage erstellte der Marktanalyst Energy Brainpool die Prognose der Marktwertfaktoren der erneuerbaren Energien für die Jahre 2016 bis 2019. Das Gutachten erfolgte im Auftrag der Übertragungsnetzbetreiber. weiterlesen…

BEE-Kohle-Kompromiss-Vorschlag

Stand-by für Konventionelle

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) schlägt in der Debatte über die Zukunft konventioneller Kraftwerke als Kompromiss, um die Energiewende „vom Kopf auf die Füße“ zu stellen, folgendes vor: Anlagen, die Kohle und Gas verbrennen, sollen in eine Art Stand-by-Modus versetzt werden. Versorgungssicherheit und Klimaschutz sollen so in Einklang gebracht werden. weiterlesen…