Neue Solarzellen von Ja-Solar

Mehr Leistung, mehr Effizienz

Das Welt-Solar-Unternehmen JA Solar aus Shanghai präsentiert auf globalen Messen  neue Photovolatik-Module. Die Produkte vom Typ PERCIUM und RIECIUM wurden bereits am 18.02.2014 auf der CleanTech Summit & Exhibition in Israel eingeführt und werden demnächst bei mehreren Messen gezeigt, darunter die PV Expo in Japan, Ecobuild in Großbritannien im März und SNEC in China im Mai. weiterlesen…

Neue Solarzellen-Generation von ISE und REC

REC und Fraunhofer ISE entwickeln gemeinsam hocheffiziente Solarzellen

REC aus Norwegen, nach eigener Webseite „weltweit führender Anbieter von Solarenergielösungen“ mit Sitz in Singapur, arbeitet ab jetzt mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zusammen mit dem Ziel der Entwicklung hocheffizienter Solarzellen auf Basis von monokristallinen n-Typ-Wafern. Im Vergleich zu herkömmlichen p-Typ-Solarzellen erreichen n-dotierte Zellen einen höheren Wirkungsgrad und leiden nicht, wie herkömmliche p-Typ-Solarzellen, unter lichtinduzierte Degradation. Allerdings sind n-dotierte Zellen schwieriger herzustellen und benötigten bisher teure Silberkontakte auf beiden Seiten der Solarzelle. weiterlesen…

Gewaltige, bisher vernachlässigte Energiequelle

Münchner Start-up belebt Organic Rankine Cycle wieder

Bisher wurde eines der größten Energiepotenziale viel zu sehr außer Acht gelassen: die Abwärme. Zurzeit geht mehr als die Hälfte der weltweit eingesetzten Energie in industriellen Prozessen, in der Stromerzeugung, aber auch im Sektor Mobilität verloren. Diese riesige Menge zu recyceln, hat sich die Orcan Energy GmbH, eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Energiesysteme der TUM, zum Ziel gesetzt.  Das Verfahren dazu ist nicht neu: der sogenannte Organic Rankine Cycle (ORC), benannt nach dem schottischen Physiker William John Macquorn Rankine (1820 bis 1872). weiterlesen…

Regierung klagt gegen EU-Kommission wg. Beihilfeverfahren

Staatssekretär Baake: Wir streben Verhandlungslösung mit EU-Kommission an

Die Bundesregierung hat am 28.02.2014 beim Gericht der Europäischen Union Klage  gegen die Eröffnung des EU-Beihilfeverfahrens zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingereicht, teilte das BMWi in einer Erklärung mit. Sie sei  „weiterhin der festen Überzeugung, dass das System des EEG, also auch die darin enthaltenen Entlastungsregeln für stromintensive Unternehmen, keine staatliche Beihilfe darstellt und mit EU-Recht vereinbar“ sei. Die Klage müsse jetzt erhoben werden, da die Klagefrist am Montag auslaufe. Sie diene „aber allein der Wahrung der Rechtsposition Deutschlands, falls es wider Erwarten nicht gelingen sollte, zu einer zielführenden Lösung im Dialog mit der EU-Kommission zu gelangen“. weiterlesen…

Afrika holt auf

US-Energie-Unternehmen baut Solarparks in Ghana – bis 600 MW

Die International Solar Utilities (ISU), ein multinationales Tochterunternehmen der US-amerikanischen Sustainable Equities Group, wurde laut offizieller Webseite der ghanaischen Regierung mit einer Machbarkeitsstudie für einen Solarpark und dessen Anschluss ans nationale Stromnetz mit insgesamt 600 MW beauftragt. Die Kosten des Kraftwerks bei Akatakyi im Ahanta West District der Western Region Ghanas werden auf umgerechnet ungefähr 550 Millionen Euro geschätzt – es würden etwa 2000 direkte und 6000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. weiterlesen…

IEA-Studie: PV- und Windenergie überall integrierbar

Auf lange Sicht geringe zusätzliche Kosten

„Wind- und Sonnenenergie (PV) sind unabdingbar, um den zukünftigen Energiebedarf zu decken und gleichzeitig den Stromsektor zu dekarboniseren“ – sagt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Bericht The Power of Transformation. Der Einsatz der beiden Technologien ist in den letzten Jahren rasch ausgeweitet worden – einer der wenigen Lichtblicke in einem ansonsten düsteren Bild der Fortschritte im Bereich sauberer Energien. IEA-Szenarien zeigen, dass sich dieser Trend über Jahrzehnte fortsetzen wird. Jedoch nährt die inhärente Schwankungsbreite von Wind- und Sonnenenergie Bedenken: Können Energie-Systeme bei gleichzeitigem hohen Anteil der volatilen erneuerbaren Energien zuverlässig und kostengünstig bleiben?  Und wenn ja, wie? weiterlesen…

Kritik am EFI-Gutachten geht weiter

Hohe technologische Innovationsdynamik in den erneuerbaren Energien

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben enorme technologische Innovationen die erneuerbaren Energien vorangebracht. Dies belegt der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) durch hohe Effizienzsteigerungen, massive Kostenreduzierungen und eine steigende Anzahl von Patenten. Die Impulse des EEG waren an der beschleunigten Erforschung und Entwicklung der Ökoenergien wesentlich beteiligt. Der FVEE widersprach damit dem jüngsten EFI-Gutachten, das den Eindruck fehlender Innovationsleistungen im Bereich der erneuerbaren Energien erweckt. Die Grünen-Vorsitzende Simone Peters nannte die Forderung im ARD-Morgenmagazin „vollkommen absurd“. Hans-Josef Fell: „Völlig daneben“. weiterlesen…

Neuartige Materialien zur Solar-Speicherung

Magdeburger Chemiker entwickeln neue Werkstoffe für thermische Energiespeicherung

Wissenschaftler derOtto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wollen neuartige Werkstoffe zur Speicherung thermischer Energie entwickeln, so eine Aussendung der Magdeburger Uni. Die interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe NEOTHERM um die Chemikerin Alexandra Lieb aus der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der OVGU will künftig durch die Entwicklung neuartiger Kompositwerkstoffe ungenutzte solare Wärmeenergie und Abwärme aus der Industrie rückgewinnen und speichern. weiterlesen…

45,5 Mrd. Euro Umsatz mit Klimaschutz

Mehr als Pharma

Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von rund 45,5 Milliarden Euro mit Waren und Leistungen für den Klimaschutz. Damit lagen die Umsätze der Klimaschutzbranche höher als zum Beispiel die der Pharmaindustrie, deren Betriebe im gleichen Jahr mit der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse 39,8 Milliarden Euro erwirtschafteten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteile, hat der Umsatz mit Klimaschutzgütern mit 68 % den größten Anteil an den 66,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz mit Umweltschutzgütern. weiterlesen…

Climate Engineering: Geringes Potenzial, große Nebenwirkungen

GEOMAR-Forscher zeigen Grenzen und Nebenwirkungen großtechnischer Klimaregulierung auf

Angesichts steigender Treibhausgasemissionen sind immer häufiger Vorschläge zu hören, die Auswirkungen des Klimawandels mit großtechnischen Eingriffen ins Erdsystem zu begrenzen. Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt mit Computersimulationen die globalen Langzeitfolgen von verschiedenen sogenannten „Climate Engineering“-Maßnahmen untersucht. weiterlesen…