Klimaschutz in Zeiten von Corona

Studie der Uni Kassel: Klimapolitische Maßnahmen stoßen trotz Corona-Krise auf große Akzeptanz

Klimawandel und Klimaschutz haben in den vergangenen Jahren große mediale und öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Allerdings stellt sich angesichts der immensen gesellschaftlichen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise die Frage, ob diese Themen in der Bevölkerung noch immer relevant sind. Dieser Frage ist das Fachgebiet für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Kassel in einer aktuellen Befragung nachgegangen, indem es die Zustimmung zu klimapolitischen Maßnahmen sowie klimaschutzorientierten Konjunkturpaketen untersucht hat. weiterlesen…

Lesehinweis: Brände in Sibirien verursachen CO2-Rekord

DER SPIEGEL: „Acht Millionen Hektar abgebrannt“

Extreme Trockenheit, Wind und bis zu 37 Grad Hitze fachen die Waldbrände in Sibirien seit Wochen an. Nun berichten Klimaforscher von extremen Emissionswerten – so das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL am 07.07.2020. Die russische Wildnis leide weiter stark unter ungewöhnlich warmem Wetter mit großer Trockenheit und Waldbränden. In Sibirien und im äußersten Osten Russlands seien durch die Feuer seit dem Start der Saison Anfang Mai geschätzt 59 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert worden – 6 MT mehr als im Juni 2019, teilten Experten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit. Es seien die höchsten Emissionen, die vom Copernicus-Atmosphären-Überwachungsdienst im Laufe seiner 18 Jahre dauernden Tätigkeit innerhalb des nördlichen Polarkreises erfasst wurden. weiterlesen…

Temperatur in Nord- und Ostsee „besorgniserregend“ schnell gestiegen

Meere um 1,3, bzw. 1,8 Grad wärmer als vor 30 Jahren

Klimawandel-News jetzt (am 08.07.2020) auch aus dem Bundesverkehrsministerium: Laut BMVI werden Nord- und Ostsee ständig wärmer. Von 1969 bis 2017 hat sich die Nordsee um 1,3 Grad Celsius erhitzt, so die Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Frage der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen-Bundesfraktion Steffi Lemke. In der westlichen Ostsee wurde seit 1982 ein Temperaturanstieg von 0,6 Grad pro Dekade gemessen, das heißt um mindestens 1,8 Grad. weiterlesen…

Kommission: Europa soll Wasserstoff-Vorreiter werden

EU-Strategie und Industriepartnerschaften vorgestellt

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Vizepräsident Frans Timmermans präsentierten am 08.07.2020 gleich zwei Strategien, die den Weg der Europäischen Union in die Energiewelt von morgen vorzeichnen und zugleich wirtschaftliche Impulse für die Zeit nach der Covid-19-Pandemie auslösen sollen. Zum einen die europäische Wasserstoffstrategie (European Hydrogen Strategy), zum anderen das Programm für eine Integration der Energiesysteme. Beide Konzepte hängen zusammen. weiterlesen…

Jenseits des Green Deal: Aufwertung der Energiediplomatie der EU für eine neue Ära

Ein SWP-Kommentar

Der Grüne Deal, den die neue Kommission 2019 auf den Weg gebracht hat, wird die Energiediplomatie der Europäischen Union (EU) grundlegend umgestalten. Doch obwohl sich die EU an die durch den Green Deal bestimmte neue politische Richtung anpassen muss, kann sie nicht darauf reduziert werden, schreiben Maria Pastuchowa, Jacopo Maria Pepe, Kirsten Westphal in einem Kommentar für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). weiterlesen…

Gast-Kommentar: Kohleausstieg ohne Energiewende

Halb garer Regierungsbeschluss

Die Zeit der Kohle ist vorbei, die Zukunft gehört mehr denn je den Erneuerbaren Energien! Doch der nun beschlossene Kohleausstieg ist wie so viele andere energiepolitische Weichenstellungen der aktuellen Bundesregierung nur halb gar, schreibt Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der Naturstrom AG, am 06.07.2020 in seinem Gastkommentar auf energiezukunft.de. weiterlesen…

„Willkommen Anionen!“

Physiker finden bisher beste Beweise für lang gesuchte 2D-Strukturen

Die „Quasiteilchen“ trotzen den Kategorien gewöhnlicher Teilchen und öffnen einen möglichen Weg zum Bau von Quantencomputern an, schreibt Davide Castelvecchi am 02,07.2020 in Nature. Physiker haben berichtet, was der erste unumstößliche Beweis für die Existenz von ungewöhnlichen teilchenähnlichen Objekten namens Anionen sein könnte, die vor mehr als 40 Jahren erstmals angedacht wurden. weiterlesen…

Klimawandelleugnung breitet sich auf Facebook aus…

…während Wissenschaftler Einschränkungen erleiden

Der Internet-Konzern habe vor kurzem seine Einheit zur Überprüfung wissenschaftlicher Fakten übergangen, nachdem diese bestimmte Informationen als irreführend bezeichnet hatte, schrieb Scott Waldman am 06.07.2020 auf E&E News. Eine Klimawissenschaftlerin sagte, dass Facebook ihre Möglichkeiten zum Austausch von Forschungsergebnissen und zur Überprüfung von Beiträgen, die Klima-Fehlinformationen enthalten, einschränkt. weiterlesen…

Regierung will Offshore-Wind anschieben

Ausbau von Windenergie auf See

Die Bundesregierung will mit einer Gesetzesänderung den Ausbau von Windenergie auf See beschleunigen, berichtete am 06.07.2020 der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Um das erhöhte Ausbauziel bis 2030 von 15 auf 20 Gigawatt zu erreichen, sollen Prüfvorgänge optimiert und Verwaltungsverfahren beschleunigt werden. Außerdem werde der Höchstwert für Gebote erhöht, heißt es in dem Gesetzentwurf (19/20429) weiter. weiterlesen…

Sogar Wälder könnten Klimawandel anheizen

Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf im SPIEGEL (Lesehinweis)

Nicht alles CO2, das wir in die Luft pusten, bleibt dort. Ozeane und Wälder schlucken mehr als die Hälfte davon. Das hilft uns – aber wie lange noch?, fragt der Potsdamer Klimawissenschaftler und Meeresforscher Stefan Rahmstorf am 02.07.2020 im SPIEGEL. Waldbrände seien ein Beispiel für die wichtige Rolle des Kohlenstoffkreislaufs im Klimawandel. Verlust von Wald sei eine Quelle von CO2 – ob der Wald nun abbrenne, durch Schädlingsbefall verrotte oder abgeholzt werde. weiterlesen…