Nanokeramik aus der Kugelmühle
Verblüffend einfache Erzeugung winzige Korundpartikel für Autokatalysatoren oder besonders stabile Keramiken
Autokatalysatoren und Materialien etwa für Zahnimplantate könnten künftig robuster werden und einfacher herzustellen sein als bislang. Denn Chemiker des haben einen Weg gefunden, Korund, eine besonders stabile Variante von Aluminiumoxid, in Form von Nanoteilchen herzustellen – durch simple Mechanochemie in einer Kugelmühle. Die Teilchen könnten unter anderem als widerstandsfähiges Trägermaterial in Autokatalysatoren oder Ausgangsmaterial für besonders harte Keramiken dienen. Ein erstes Industrieunternehmen arbeitet bereits daran, nach dem Mülheimer Rezept im großen Stil zu produzieren. weiterlesen…
Ziemlich genau vor einem Jahr (am 24.10.2018) berichtete die
Gegen den Klimawandel anzugehen, ist erklärtes Ziel der Bundesregierung ebenso wie der Industrie. „Auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin hat Frau Merkel vergangene Woche die Bedeutung der neuen Technologien für den Kampf gegen den Klimawandel betont. Dem stimmen wir vollkommen zu und weisen darauf hin, dass wir in der Forschung bereits zahlreiche Lösungen entwickelt haben und an weiteren arbeiten“, betont Prof. Berend Denkena, Präsident der WGP und Leiter des Instituts Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz-Universität Hannover. „Für die Umstellung auf erneuerbare Energien und eine umweltgerechtere Produktion braucht es jedoch auch gesetzliche Vorgaben für einen schnellen Transfer der neuen Technologien in die Unternehmen. Nur dann können wir das 2-Grad-Klimaziel erreichen. Darüber hinaus könnten die Innovationen zu einer großen Marktchance für unseren Mittelstand werden.“
Das Bundeskabinett hat am 23.10.2019 den vom Wirtschafts- und vom Innenminister vorgelegten Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen. Sie setzt damit
Mit wissenschaftlichen Fakten und Grafiken zum Klimawandel sind viele Menschen offenbar kaum zu erreichen. Klappt es mit spannenden Geschichten vielleicht besser? Ein Workshop auf dem K3-Kongress betrachtete Chancen und Risiken von „Storytelling“ und „Narrativen“. Der Bericht darüber ist nachzulesen auf
Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich einig: Die globale Erwärmung ist menschengemacht, und der Klimawandel findet bereits statt. Vermehrte Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und der steigende Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Bereits jetzt sterben aufgrund des sich wandelnden Klimas Ökosysteme wie das Great Barrier Reef, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Doch die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden.
Der australische Bergbaukonzern Oz Minerals will künftig Wind- und Sonnenenergie nutzen, um den Großteil des Strombedarfs für ein riesiges neues Nickelprojekt in einem abgelegenen Teil Zentralaustraliens zu decken. Mit einem 55-MW-Hybridkraftwerk will man Solar- und Windenergie nutzen, um 70 bis 80 Prozent des Strombedarfs des West Musgrave Projekts zu decken, unterstützt durch Batteriespeicher und Dieselgeneratoren. Gleichzeitig hat BHP Pläne bestätigt, in seinen riesigen Kupferminen in Chile auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Wie es hieß, will man ab Mitte der 20er Jahre 100 Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien decken und die laufenden Kohlestromverträge kündigen. Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat mit seinem größten chinesischen Eisenerzkunden, der China Baowu Steel Group, eine Vereinbarung getroffen, um Wege zur Reduzierung der im Rahmen des Stahlherstellungsprozesses in die Atmosphäre eingeleiteten Kohlenstoffemissionen zu entwickeln.
Anfang Juli machte eine Studie in der Fachzeitschrift Science weltweit Schlagzeilen: Die Erde könnte demnach 4,4 Milliarden Hektar Wald tragen, 900 Millionen mehr als heute. Durch Wiederaufforstung ließen sich daher 205 Gigatonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen und der Klimawandel effektiv bremsen.
Anlässlich der Kabinettsbefassung mit dem Gesetz über ein nationales Emissionshandelssystem für Brennstoffemissionen (BEHG) kommentierte der
Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung eines Bundes-Klimaschutzgesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften (