Von Riesenzecke bis Gelbfieber
Gesundheitliche Auswirkungen und Kosten des Klimawandels
Nach den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit fragt die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (19/14019). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechne mit rund 250.000 zusätzlichen Todesfällen pro Jahr aufgrund der Folgen des Klimawandels; etwa 7 Mio. Menschen sterben jährlich aufgrund von Luftverschmutzung, und das Umweltbundesamt erwarte 12.500 zusätzliche Hitzetote pro Jahr in Deutschland für den Zeitraum von 2071-2100. Dazu kämen neue Überträger und neue Krankheiten infolge der Erderwärmung. Die Abgeordneten wollen wissen, welche Erkenntnisse die Bundesregierung zu dem Thema hat. Solarify doumentiert normalerweise kein Fragen, sondern Antworten – aber in diesem Fall beeindruckt die Sammlung von Fundstellen im Internet. (hib 1170/2019/PK) (Foto: Zecke Hyalomma marginatum – © Adam Cuerden – Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), Anja Karliczek (CDU), musste am 23.10.2019 einer
Der jüngste UN-Klimaaktionsgipfel in New York, in dem es um das Ziel der Treibhausgas-Neutralität ging, rückte das Thema der CO2-Entnahme zusehends in den Blick: Die zur Diskussion stehenden Zeitpfade seien nur realistisch, wenn die Menschheit zu viel produzierte Gase aus der Atmosphäre zurückhole. Inzwischen gibt es für das wichtigste Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zahlreiche Szenarien, wie das laufen könnte. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts
Die aktuelle Umsetzung der Energiewende zeigt eine deutliche Klimaschutzlücke, mit der Folge, dass der Handlungsdruck für die Entwicklung und den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems immer weiter steigt. Daher diskutiert der
„Da wir kein Buch finden konnten, das den Klimawandel verständlich auf den Punkt bringt, haben wir kurzerhand beschlossen, es selbst zu schreiben!“ David Nelles und Christian Serrer sind keine ausgebildeten Meteorologen, sondern Studenten der Wirtschaftswissenschaften. Für ihr Projekt sprachen sie mit über 100 Experten und knieten sich ein Jahr lang in das Thema. Heraus kam ein kleines Buch, das tatsächlich alle Facetten des Klimawandels sachlich fundiert beleuchtet. Vor allem Jugendliche, die sich über das brisante Thema informieren wollen, bekommen so rasch einen Überblick. Eine Empfehlung von
In Berlin findet derzeit eine internationale Woche der CO2-Bepreisung statt. Auf Einladung des
Wollen wir die Klimaziele einhalten, bleibt uns eine klar definierte Restmenge an CO2, die wir noch ausstoßen dürfen. Doch zur wichtigsten Zahl der Klimapolitik bleibt die Regierung erstaunlich stumm. Es war der wohl peinlichste Moment in der Debatte der vergangenen Wochen über die deutsche
Heizen mit Umweltwärme verursacht einen geringen CO2-Ausstoß, zumal bei stetig sinkenden Emissionen der Stromerzeugung. Wärmepumpen werden daher eine wichtige Heizungstechnologie der Zukunft sein. Derzeit nutzen sie jedoch noch überwiegend Kältemittel mit umweltschädlichen Treibhausgasen. Eine Wärmepumpe mit einer klimafreundlichen Alternative hat einer
Ob die Umstellung auf Elektromobilität klappt, hängt unter anderem vom Stromnetz ab; denn es besteht die Gefahr, dass dieses instabil reagiert oder gar zum Teil ausfällt, wenn sehr viele E-Fahrzeuge gleichzeitig laden und das Stromnetz nicht ausreichend ausgebaut ist. Das Problem: Der Ausbau der Stromnetze kostet viel Geld und dauert. Ein europaweites Forschungsteam hat im EU-Horizon-Projekt „ELECTRIFIC“ Ideen entwickelt, um die Umstellung auf E-Mobilität klug zu steuern. Forschende der Universität Passau fokussieren sich einer
In Deutschland hat sich die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz deutlich verbessert. 2018 verzeichnete die Entwicklung – bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte – einen Sprung von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um Waren und Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro zu produzieren, wurden nach vorläufigen Schätzungen der AG Energiebilanzen in Deutschland nur noch 4,5 Gigajoule (GJ) Primärenergie eingesetzt. Das sei ein weltweit vorbildlicher Wert und entspreche einer Verbesserung von über 40 Prozent gegenüber 1990, heißt es in einer