„Erneuerbaren-Ausbau – Sparprogramm für nachfolgende Generationen“

Neue Analyse zu Kosten der deutschen Energieproduktion

Im Jahr 2020 erspart jede zusätzliche Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren Energien der Gesellschaft rund 9,7 Cent an Kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace Energy. Die FÖS-Wissenschaftler hatten die Vollkosten von Erneuerbarem und von konventionell erzeugtem Strom berechnet und miteinander verglichen. Demnach kostet eine Kilowattstunde aus neuen Wind- und Solarparks rund 7,5 Ct/kWh, während bestehende Kohle- und Gaskraftwerke im Mittel bei 17,2 Ct/kWh liegen. Je mehr Erneuerbarer Strom produziert werde, desto höher sind die langfristigen Spareffekte. Die Ausgaben für die EEG-Umlage seien in dem Kostenvergleich bereits berücksichtigt, berichtete Greenpeace Energy am 15.10.2019. weiterlesen…

Mehrkosten eines CO2-Preises

Berliner Ölheizung am teuersten

Die TU Dortmund und der Energiedienstleister ista haben berechnet, wie hoch die Kosten für Haushalte infolge eines CO2-Preises auf Heizöl und Erdgas wären, wenn dieser komplett an die Haushalte weitergegeben würde. Für die Stichprobe wurden Daten von rund 65.000 Mehrfamilienhäusern in ganz Deutschland ausgewertet. Besonders hoch wären die Zusatzkosten für eine Wohnung in Berlin, die mit Öl geheizt wird. weiterlesen…

„Bestenfalls Andeutung einer Richtungsänderung“

PIK und MCC legen ausführliche Bewertung des Klimapakets vor

Das Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung in der vergangenen Woche verabschiedet hat und welches die Treibhausgas-Emissionen vor allem in den großen Problembereichen Verkehr und Wärme begrenzen soll, ist für das Erreichen der Klimaziele 2030 aller Voraussicht nach nicht ausreichend. Die Politik muss vor allem an vier Punkten nachsteuern: Sie muss erstens das Ambitionsniveau beim CO2-Preis erhöhen, zweitens den sozialen Ausgleich verbessern, drittens die Überführung auf EU-Ebene weiter ausgestalten und viertens einen effektiven Monitoringprozess einführen. Das ist die Kernbotschaft einer ausführlichen Bewertung des Klimapakets, vorgelegt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…

Elektrisches Laden der Zukunft

Neues Testcenter in den Niederlanden

erarbeiten gemeinsam neue Entwicklungen für Depotladen von eBussen und eTrucks. Sie wurden im „VDL Charging Test Center“ in den Niederlanden unter realen Bedingungen getestet. Die Kooperation soll zeigen, wie Fahrzeugtechnologien, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur zusammenspielen, sowie mittels einer Vehicle-to-Grid-Funktion bidirektionales Laden ermöglichen. weiterlesen…

„Eigentlich“ gute Nachrichten…

Meeresforscher entdecken in mediterranen Korallen uralte Überlebensstrategien gegen Hitzewellen im Ozean

Einige Korallenarten im Mittelmeer verfügen einer Studie von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin und der Universität Barcelona zufolge über eine uralte Überlebensstrategie gegen Hitzewellen im Ozean. Die Reaktion sei an Mittelmeer-Korallen entdeckt worden, berichtet das Forscherteam in einer Studie, die am 09.10.2019 in der Zeitschrift Science Advances erschien. Die Korallen überlebten durch eine Verjüngung (Rejuvenescence). Für diese bislang nur von fossilen Korallen bekannte Strategie wurden von dem Team um Diego Kersting von der Freien Universität Berlin und Cristina Linares von der Universität Barcelona nun die ersten Beweise an lebenden Korallen erbracht. weiterlesen…

Flasbarth: Klimaschutzmärkte unter COP24 sollen weltweiten Klimaschutz stärken

Umwelt-Staatssekretär bei PreCOP

Die Ausgestaltung von internationalen Marktmechanismen war das zentrale Thema der sogenannten „PreCOP“, einer Konferenz, die vom 8. bis 10. Oktober 2019 auf Einladung von Costa Rica in San José stattfand. Vertreter von etwa 60 Staaten bereiteten dort die nächste Weltklimakonferenz (COP25) in Santiago de Chile vor, die vom 2. bis 13. Dezember stattfindet. Für Deutschland nahm Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth an der PreCOP teil, wie das Bundesumweltministerium am 10.10.2019 mitteilte. weiterlesen…

Mittelmeer besonders vom Klimawandel bedroht

Studie: 2100 Temperaturanstieg von 3,8 Grad

Der Klimawandel werde sich im Mittelmeerraum deutlich schwererwiegend auswirken als im weltweiten Durchschnitt. In einer am 10.10.2019 von der Union für das Mittelmeer (UfM) im Rahmen ihres 4. Regionalforums vorgestellten Studie (weather.com: „Schockierend“) prognostizieren Forscher für Ende des Jahrhunderts einen Temperaturanstieg von 3,8 Grad. Insgesamt sind die Temperaturen in der Region bisher schon um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter gestiegen. Der globale Temperaturanstieg lag im selben Zeitraum demnach bei durchschnittlich 1,1 Grad.Die Erwärmung schreitet hier um 20 Prozent schneller voran als im globalen Durchschnitt. weiterlesen…

Bundesrat will privaten Ladestelleneinbau erleichtern     

Eigener Anspruch gegenüber dem Vermieter

Laut BundesratKompakt – Ausgewählte Tagesordnungspunkte der 981. Sitzung am 11.10.2019 – möchte der Bundesrat zur Förderung der Elektromobilität den privaten Einbau von Ladestellen für Elektrofahrzeuge erleichtern. In einem am 11.10.2019 beschlossenen Gesetzentwurf schlägt er Änderungen im Mietrecht und im Wohnungseigentumsgesetz vor. Danach soll jeder Mieter einen Anspruch darauf haben, dass an seinem Stellplatz eine Ladestation eingebaut wird. weiterlesen…

„CO2 soll saubere Arbeit leisten“

Forschungsprojekt Rheticus startet in zweite Phase

In Marl entsteht derzeit im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts Rheticus II von Evonik und Siemens eine einzigartige Versuchsanlage aus Bioreaktor und Elektrolyseur, so Medienmitteilungen beider Unternehmen: Aus CO2 und Wasser bilden sich dort mithilfe von Strom aus Erneuerbaren Quellen und Bakterien wertvolle Spezialchemikalien. Das BMBF fördert Rheticus II mit rund 3,5 Millionen Euro. weiterlesen…

Aufladbar bei Zimmertemperatur

Calciumbatterien: Neue Elektrolyte, verbesserte Eigenschaften

KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) entwickelten jetzt erstmals Elektrolyte für Calciumbatterien, mit brauchbaren Eigenschaften bei Raumtemperatur. Batterien auf Basis von Calcium versprechen eine günstige Herstellung und ein hohe Energiedichte. Diese Technologie aus dem Labor besitzt das Potenzial, als Energiespeicher der Zukunft die Lithium-Ionen-Technologie abzulösen. Mit den bislang verfügbaren Elektrolyten gelang es aber nicht, Calciumbatterien bei Zimmertemperatur aufzuladen. KIT-Angehörige haben in der Fachzeitschrift Energy & Environmental Science nun eine vielversprechende Elektrolytklasse vorgestellt, die das erstmals möglich macht. (DOI: 10.1039/c9ee01699f) weiterlesen…