Photovoltaik – vielseitig in Form und Farbe

Deutsche und griechische Forscher entwickeln mit Industriepartnern gedruckte Perowskit-Solarmodule

Digital gedruckte, hocheffiziente und stabile Solarmodule, die sich in Dächer, Fassaden und Fenster integrieren lassen, sllen von PRINTPERO entwickelt werden. In dem vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt demonstrieren deutsche und griechische Wissenschaftler mit Industriepartnern die technische Machbarkeit von Solarmodulen auf Basis von Perowskitabsorbern. Sie arbeiten an Prototypen, die sich in Größe, Form und Farbe frei gestalten lassen. Das BMBF fördert das Projekt im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA). (Foto: Gedruckte farbige Perowskit-Solarzellen in Form des Logos des KIT – © IMT/KIT) weiterlesen…

FVEE-Sprecher fordert verstärkte Anstrengungen

Bolt sieht Handlungsbedarf bei Mobilität und Wärme

„Im Stromsektor haben wir in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und befinden uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Versorgung“, sagt Prof. Harald Bolt vom Forschungszentrum Jülich, der vom Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zum neuen Sprecher gewählt worden ist, zuversichtlich. Doch Bolt fährt einschränkend fort: „In den Sektoren Mobilität und Wärme müssen jetzt erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Klimaziele noch zu erreichen.“ weiterlesen…

Digitalisierung der Energiewende in Kinderschuhen

Digitalisierungsgrad auf Skala von 1 bis 100 nur bei 22

Das BMWi hat die neuen Zahlen des „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht. Sie zeigten deutlich, wie weit Deutschland noch von seinem Ziel entfernt sei, auch wenn sich das aus der Medienmitteilung des Ministeriums nicht herauslesen lasse. Dort werde die erste Zertifizierung eines Smart-Meter-Gateways Ende Dezember 2018 als ein wichtiger Meilenstein gefeiert, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. „Damit wurde Smart Metering in Deutschland neu definiert und ein zentrales Signal für ein zukunftstaugliches Smart Grid gesetzt“, heißt es vom Ministerium lediglich. weiterlesen…

Embatt-Batterie: kompakter, preiswerter, längerlebig

Gemeinsam für Industrialisierung von Bipolarbatterien mit Lithium-Ionen-Technologie

Bessere Batterien für höhere Reichweiten von Elektrofahrzeugen – ist das Ziel des vom BMWi geförderten Projekts „EMBATT-goes-FAB“. Die vier Projektpartner thyssenkrupp System Engineering GmbH, IAV GmbH, Daimler AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln dafür Bipolarbatterien und Verfahren zu ihrer Herstellung. Durch den gestapelten Aufbau der Bipolarbatterien wird in gleicher Größe eine höhere Speicherkapazität und letztlich eine höhere Reichweite des Fahrzeugs erzielt. Die innovative Batterietechnologie soll nun auf die nächste Reifestufe gehoben werden und damit der Industrialisierung einen Schritt näher kommen. weiterlesen…

Schweizer Forschungszentrum untersucht Einfluss von Wassermangel

Agroscope nimmt Wiesen und Grundwasserversorgung unter die Lupe

Heißer und trockener soll es werden. Die Landwirtschaft sei mehrfach herausgefordert. Deshalb führen Forscher von Agroscope, dem Schweizer Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung, Versuche in verschiedensten Themenbereichen durch. Das Spektrum reiche von der Ökonomie über die Ernährung bis zur Ökologie. Die Anpassung der Produktionsmethoden an einen erhöhten Schädlingsdruck oder die Züchtung neuer, trockenheitsresistenter Nutzpflanzensorten nähmen dabei eine zentrale Rolle ein, erklärt der Schweizer Bundesrat in einer Mitteilung. weiterlesen…

Roadmap für intelligente Energienetze der Zukunft

Standardisierungsstrategie für sektorübergreifende Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht

Die Digitalisierung der Energienetze sei zentrale Voraussetzung für die Netzintegration von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Dazu veröffentlichten BMWi und BSI gemeinsam jetzt eine Standardisierungsstrategie zur sektorübergreifenden Digitalisierung der Energiewende. Diese Roadmap enthalte den Arbeitsplan für den Umbau der Energienetze zu sogenannten „Smart Grids“. Ziel sei die Vernetzung aller Akteure der Stromversorgung im intelligenten Energienetz der Zukunft. weiterlesen…

Algen als Gebäudeverkleidung

Algenvorhang ermöglicht CO2-Speicherung und Kühlung

Das Unternehmen photo.Synthethica – vom ecoLogicStudio gemeinsam mit dem Urban Morphogenesis Lab des University College London und dem Synthetic Landscapes Lab der Universität Innsbruck gegründet – hat eine auf Algen basierende Verkleidung für Gebäude entwickelt und in Dublin ihren sogenannten Algenvorhang vorgestellt. Das System binde und speichere CO2 und andere die Luft verschmutzenden Moleküle. In einem weiteren Projekt würden Algen zur Kühlung von Gebäuden genutzt. weiterlesen…

Agora: 2018 EE-Anteil 32,3 Prozent gestiegen

Erneuerbare Energien reduzierten CO2-Emissionen des EU-Stromsektors um 5 Prozent und verdrängten Kohle

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union ist 2018 erneut gestiegen und erreichte 32,3 Prozent, so Agora Energiewende und Sandbag in ihrer jährlichen Bewertung des EU-Stromsystems. Das entspricht einer Steigerung von mehr als zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Neue Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke verdrängten die Steinkohle aus dem Stommix – vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Gleichzeitig erreichte die Wasserkraftnutzung wieder ihr normales Niveau und reduzierte dadurch die Verstromung von Gas. Infolgedessen sank die gesamte Kohleverstromung in der EU im Jahr 2018 um sechs Prozent und lag damit 30 Prozent unter der Erzeugung von 2012 – der Unterschied zwischen der Nutzung von Steinkohle und der von Braunkohle ist dabei allerdings groß. weiterlesen…

Wenn das E-Auto Geld verdient

Nissan Leaf dient als Energiespeicher und -quelle

Ein Elektroauto ist in der Anschaffung teurer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor und auch den Strom gibt es nicht kostenlos. Doch ein Elektroauto könne Teil des Energiemarktes werden und dadurch Geld verdienen, erklärt das Technologieunternehmen The Mobility House. Dieser Ausblick auf die Zukunft sei mit dem V2G-Pilotprojekt von Enervie in Hagen ein Stück weit Realität geworden. V2G stehe für Vehicle to Grid. Die Batterie eines Nissan Leafs diene, sobald das Fahrzeug an die Ladesäule angeschlossen ist, als Energiespeicher und -quelle. weiterlesen…

Zusatzantrieb für Photosynthese

Rubisco, häufigstes auf der Erde vorkommendes Enzym, arbeitet langsam und ineffektiv

Die Photosynthese ist ein grundlegender biologischer Prozess, der es Pflanzen ermöglicht, Lichtenergie für ihr Wachstum zu nutzen. Die meisten Lebensformen auf der Erde hängen direkt oder indirekt von der Photosynthese ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben gemeinsam mit Kollegen von der Australian National University die Bildung von Carboxysomen untersucht – einer Struktur, die die Effizienz der Photosynthese in wasserlebenden Bakterien steigert. Ihre Ergebnisse, die jetzt in Nature veröffentlicht wurden, könnten zur Entwicklung von Pflanzen mit einer effizienteren Photosynthese und somit höheren Ernteerträgen führen – so eine Medienmitteilung vom 23.01.2019. weiterlesen…