BEE Marktprämie auf Null

„Historische Trendwende im EEG“

„Die Integration Erneuerbarer Energie in den Markt funktioniert. Das EEG trägt in seiner Funktionsweise dazu bei“, sagt BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen am 12.10.2018 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Denn, so Röttgen: Im August 2018 hatte die als Beispiel vorgestellte PV-Anlage Wittstock, Watter, eine gleitende Marktprämie in Höhe von null Cent. Das heißt, diese Anlage hat im August kein Geld aus dem EEG-Konto erhalten. Der BEE erwartet, dass dies für Photovoltaik- und künftig auch für Windenergieanlagen immer öfter der Fall sein wird. Fairere Marktpreise im Kontext einer CO2-Bepreisung tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Vermarktung für Erneuerbare zu erleichtern. Darin sieht sich der BEE bestätigt. weiterlesen…

Methanspaltung wieder aktuell

Erdgas-Nutzung ohne CO2-Emissionen

Mittel- und langfristig werden fossile Brennstoffe, vor allem Erdgas, noch eine große Rolle im Energiemix spielen. Daher braucht es innovative Lösungsansätze zur Minderung der schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Maßnahmen wie CO2-Abscheidung und Speicherung sind unzureichend, da die Untergrundspeicherung von Kohlenstoffdioxid viele technische und sicherheitsrelevante Probleme darstellt. Eine vielversprechende Alternative, die eben wieder in öffentliche Diskussion gelangt ist, ist die das Energiepotenzial von Erdgas ohne CO2-Emissionen nutzbar macht, ist die thermische Spaltung von Methan, auch „Methane Cracking“ (siehe: solarify.eu/methanspaltung-methane-cracking) genannt. weiterlesen…

Fortentwicklung des Emissionshandels

Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz wird novelliert

Die auf EU-Ebene vereinbarte Fortentwicklung des europäischen Emissionshandels muss in deutsches Recht umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat dem Bundestag dazu einen 64seitigen Entwurf (19/4727) zur Novellierung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) zugeleitet. Mit der Novelle werden laut Bundesregierung die „nationalen Rechtsgrundlagen für die Ausgestaltung dieses Emissionshandelssystems für die Handelsperiode 2021 bis 2030 geschaffen“. weiterlesen…

Energieeffiziente Nanoreaktoren


Wissenschaftler erreichen hohe Einsparung in Kombination mit Licht

Forscher des Instituts für Chemie an der Universität von Teheran und der Russischen Universität der Völkerfreundschaft (RUDN) haben eine neue Art von Photokatalysatoren entwickelt – Nanostrukturen aus Titandioxid, mit denen u.a. die Herstellung von Pharmaka, Düngemitteln, Pestiziden Lebensmittelzusätzen und anderen nützlichen Produkten aus organischen Stoffen revolutioniert werden könnten. weiterlesen…

Aufruf zu einer neuen europäischen Mobilitätspolitik

Verkehrswende

Wie können wir in Europa die technologische Dynamik einer stärker vernetzten und digitalisierten Mobilität begleiten? Welches sind die entscheidenden Akteure einer europäischen Mobilitätsrevolution und wie stellen wir sicher, dass deren positive Effekte überwiegen? Ruggero Schleicher-Tappeser und Gerd Leipold versuchten mit der Ausarbeitung „Shaping the impacts of new technologies: A Call for New European Mobility Policies“ („Die Auswirkungen neuer Technologien gestalten: Ein Aufruf zu neuen europäischen Mobilitätspolitik“) eine neue, übergreifende Perspektive auf die europäische Mobilitätsdiskussion zu bieten. Solarify übersetzte und dokumentiert die Zusammenfassung des Abschlussberichts. weiterlesen…

Titel-Story für CEC-Forscher

Angewandte Chemie bringt Ergebnisse auf Cover

Erneut hat es eine Publikation von CEC-Wissenschaftlern auf die Titelseite eines renommierten Journals geschafft, Angewandte Chemie: Yuxiao Ding (erster Autor) und Unxiang Qiao, beide Postdocs in der Abteilung ‚Heterogene Reaktionen‚ von Prof. Schlögl, haben in Zusammenarbeit mit weiteren Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, des Fritz-Haber-Instituts der MPG in Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften neue, wegweisende Erkenntnisse bei der Entwicklung heterogener Katalysatoren ohne Metallzentren publiziert. weiterlesen…

Für raschen Ausstieg aus fossilen Energien

Appell der Deutschen Allianz Klimawandel & Gesundheit an Kohlekommission

In einem Offenen Brief an die Kommission „Wachstum, Beschäftigung, Strukturwandel“ des Bundestags fordert die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit den raschen Ausstieg aus den fossilen Energien. Der Klimawandel sei „ein medizinischer Notfall“ heißt es in einer Medienmitteilung der Allianz, die erklärt: „Kohleausstieg ist Gesundheits- und Klimaschutz zugleich“. Die Mitglieder der sogenannten Kohlekommission werden aufgerufen, „die gesundheitlichen Schäden der Kohlenutzung und des Klimawandels zu bedenken, und sich auf einen zügigen und umfassenden Kohleausstieg zu einigen“. weiterlesen…

„Geld hat für Natur keine Bedeutung“

„Gerechtigkeit für die Natur“

Gastbeitrag von Irene Schöne

Der Klimawandel ist menschengemacht, wie der Anstieg der Kohlendioxidemissionen seit Beginn der Industrialisierung zeigt. Um ihn zu begrenzen, müssen wir unsere Beziehungen zur Natur verändern. Dazu sollen z. B. CO2-Emissionen bepreist werden. Das schlagen Umweltökonomen und Grüne Ökonomen vor. Damit bleiben sie innerhalb des heute vorherrschenden Verständnis vom Wirtschaften.[note Gastbeiträge geben die Meinungen der Autorinnen und Autoren, nicht in jedem Fall die von Solarify wieder.]Solche Vorschläge blenden nämlich aus, dass sich nicht nur unser praktisches Handeln in Bezug auf unsere eigene wie die äußere Natur ändern muss, sondern auch die solches Handeln legitimierende Theorie. Diese stellt nämlich nicht eine sogenannte „natürliche Ordnung“ dar, sondern beruht auf Ansichten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Natur/Boden und Arbeit werden darin so betrachtet, als seien sie Objekte menschlicher Verfügung, einsetzbare Waren zum Ziel der Kapitalverwertung, wie das erstmals Thomas Hobbes im Leviathan 1651 formulierte. Das hat wenig mit einer Einsicht in die Natur der Dinge zu tun, aber viel mit historischer Kultur. weiterlesen…

Batterien der nächsten Generation für E-Mobilität und stationäre Speicher

KIT ist Partner im Kompetenzcluster „FestBatt“ des BMBF

Große Speicherkapazitäten, kurze Ladezeiten und keine brennbaren flüssigen Elektrolyte – die Festkörper-batterie soll zukünftig sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten ermöglichen. Im Kompetenzcluster „FestBatt“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der nächsten Batteriegeneration mit 16 Millionen Euro. Beteiligt sind 14 wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Koordiniert wird der Kompetenzcluster von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). weiterlesen…

Deutschland muss für CO2 zahlen

Seit Januar 2018 kostet jede Zusatzemission an Kohlendioxid 30 Euro pro Tonne

Kolumne von Hans-Jochen Luhmann auf sinn-schaffen.de

Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, weist in seinem Text darauf hin, dass die Überschreitung vorgegebener Grenze für die Emission von Treibhausgasen zu Lasten des Bundeshaushalt geht. Eingestellt sei das da noch nicht – das Defizit betreffe neue Akteure in Berlin. Die laxe Klimapolitik, vor allem das Nachgeben gegenüber den Auto-Herstellern, sei ein Griff in die Taschen des Finanzministers geworden. weiterlesen…