Projekt „Empower Refugees“ fördert Integration und Qualifizierung

Geflüchtete werden zu Facharbeitern für Windenergieanlagen

Sie kamen als Geflüchtete nach Deutschland – zukünftig arbeiten sie als Facharbeiter in der Windenergiebranche. Seit März nehmen zwölf geflüchtete junge Männer an einer fünfmonatigen Maßnahme der Kraftwerksschule e.V. (KWS) in Essen teil, die sie auf eine Ausbildung im elektrotechnischen Bereich vorbereitet. Im Anschluss daran haben die Teilnehmer die Möglichkeit, in einer 16-monatigen Umschulung den Beruf des IHK-geprüften Industrieelektrikers für Windenergieanlagen zu erlernen. Damit wird zum einen ein Beitrag zur Integration geleistet und gleichzeitig dem massiven Fachkräftemangel entgegengewirkt, den die Serviceunternehmen in der Windindustrie schon seit langem beklagen. weiterlesen…

bizz energy: Erster US-Bundesstaat verklagt Ölfirmen

Rhode Island befürchet Klimawandel-Schäden

Der US-Bundesstaat Rhode Island will 14 Ölfirmen, darunter Exxon Mobil, Chevron, BP und Shell, für ihre Mitverantwortung am Klimawandel zur Rechenschaft ziehen, berichtet bizz energy. Diese hätten sich bereits eine Strategie zurechtgelegt. Generalstaatsanwalt Peter Kilmartin vergleiche die Klage mit jenen gegen Tabakfirmen in den Neunziger und 2000er Jahren. weiterlesen…

Börsen Zeitung: „Nachhaltige Investitionen lohnen sich“


Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen schon heute kostengünstiger

Investitionen in Erneuerbare Energien lohnen sich, denn: „Die Energiewende ist nicht nur technisch umsetzbar, sie bringt auch wirtschaftlich Vorteile.“ Zu diesem Urteil kommt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG, in seinem Beitrag in der Börsen-Zeitung. An der Umstellung auf erneuerbare Energien führe kein Weg vorbei. Denn mit dem prognostizierten Bevölkerungswachstum werde auch der Energiebedarf immens zunehmen. weiterlesen…

ELISE erreicht erstes ITER-Ziel

Neutralteilchenheizung am IPP-Teststand für ITER – Strahl schneller Wasserstoff-Teilchen für die Plasmaheizung

Der Heizstrahl im Teststand ELISE des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München hat die ITER-Werte erreicht – so eine Medienmitteilung am 04.07.2018: Erzeugt wurde für 1000 Sekunden ein Teilchenstrahl aus negativ geladenen Wasserstoff-Ionen in der für ITER gewünschten Stromstärke von 23 Ampere. Mit ELISE wird eine der Heizmethoden vorbereitet, die das Plasma des internationalen Fusionstestreaktors ITER auf viele Millionen Grad bringen sollen. weiterlesen…

DIW: Zweite Ostseepipeline überflüssig

Studie: Europäische Erdgasversorgung krisenfest, außerdem sinkt Erdgasbedarf

Die geplante (und schon begonnene) Ostseepipeline Nord Stream 2 ist zur Sicherung der Erdgasversorgung nicht notwendig, schreibt das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) in seinem Monatsbericht 27/2018. Deutschland und Europa verfügten bereits jetzt über ein gut ausgebautes Netzwerk von Pipelines und Lieferregionen, das weiter diversifiziert und darüber hinaus im Bedarfsfall durch Flüssiggaslieferungen ergänzt werden könne. Sowohl die deutsche als auch die europäische Erdgasversorgung seien damit krisenfest. Das zeigten DIW-Modellrechnungen. weiterlesen…

Amerikas Anteil am Ökostrom-Verbrauch besonders groß

China verbraucht viel Ökostrom – Deutschland auf Platz 3

Bei der Produktion sauberen Stroms ist Deutschland aktuell auf einem guten Weg. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung und am Stromverbrauch nimmt hierzulande von Jahr zu Jahr zu. Im weltweiten Ländervergleich steht Deutschland damit – noch – gut da: weiterlesen…

„Das Seziermesser der Logik ansetzen“

Neue Strategie gegen Desinformation über Klimawandel

Viele der teilweise „populären Falschbehauptungen von Klimawandel-Leugnern enthalten grundlegende Denkfehler“, schreibt Toralf Staud in den klimafakten. Er bezieht sich auf einen Aufsatz in den Environmental Research Letters, in dem ein Team um den australischen Kognitionspsychologen John Cook vorschlägt, dies für die Aufklärungsarbeit zu nutzen. weiterlesen…

COP21-Ziele verhindern Hitzetote

Paris würde dank reduzierter Wärmebelastung durch 1,5-Grad-Grenze extreme hitzebedingte Mortalität senke

Forscher aus Großbritannien, Norwegen, den USA, Kanada und der Schweiz um den Engländer Daniel Mitchell haben herausgefunden, dass in wichtigen europäischen Städten eine Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 °C die extreme hitzebedingte Mortalität um 15-22 % gegenüber 2 °C senken würde. Eine andere ebenfalls in der Fachzeitschrift Nature publizierte Analyse des Australiers Andrew D. King et al. zeigt, dass die Europäer in einer 2° C-Welt häufigere und intensivere Hitzeextreme erleben würden als in einer 1,5° C-Welt. Schlussfolgerung: „Die Vorteile einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf das niedrigere Ziel von 1,5 °C sind im Hinblick auf die Wärmebelastung der Bevölkerung beträchtlich und sollten die Länder dazu veranlassen, sich um größere Emissionsreduktionen zu bemühen“. weiterlesen…

Solarenergie-Rekordernte

Solarkraftwerke in Deutschland erzeugen im ersten Halbjahr 2018 acht Prozent mehr Strom als 2017

Die Betreiber der in Deutschland installierten über 3,5 Millionen Solaranlagen können sich im ersten Halbjahr 2018 über eine Rekordernte freuen. So lag allein die Produktion von Solarstrom mit rund 23,6 Terawattstunden fast acht Prozent über dem ersten Halbjahr 2017. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) hervor. Die gute Sonnenernte der letzten Monate sind das Resultat eines ungewöhnlich sonnenreichen Frühjahrs und einer anziehenden Nachfrage. Die Vereinigung der führenden Solar- und Speicherunternehmen fordert die Bundesregierung auf, die Potenziale der inzwischen überaus preiswerten Solartechnik noch deutlich stärker zu nutzen, um die Klimaziele zu erreichen. weiterlesen…

22 ct Lenkungsabgabe auf Plastiktüten gefordert

3. Juli: Internationaler „Plastic Bag Free Day“

2,4 Milliarden unnötig verbrauchte Plastiktüten pro Jahr belasten die Umwelt in Deutschland. Die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels reicht nicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert eine wirksame gesetzliche Regelung zur Vermeidung umweltschädlicher Einweg-Plastiktüten und von Obst- und Gemüseplastikbeuteln. Stattdessen fordert die DUH Abfallvermeidung durch Mehrweg-Tragetaschen. weiterlesen…