Irrweg Geoengineering

12.10.2017 – mit freundlicher Genehmigung von Barbara Unmüßig, project-syndicate.org –

Während die Welt sich schwertut, die Emissionen klimaschädlicher Gase zu reduzieren und die Erderwärmung zu begrenzen, gewinnt derzeit eine neue technologische Wunderwaffe an Unterstützung. Geoengineering – die großmaßstäbliche Manipulation von Klima- und Erdsystemen – wird als Lösung propagiert, mit der man dem Klimawandel entgegentreten könne. Ein Kommentar auf project-syndicate.org weiterlesen…

Munich Re steigt bei Elon Musks Rohrpost-Zug ein

Revolution der Mobilität? Rückversicherer investiert in Hyperloop-Technik

Von Berlin nach München in nur einer halben Stunde – Tesla-Chef und SpaceX-Mitgründer Elon Musk hat bereits vor drei Jahren (Solarify berichtete) seine Pläne für den Hyperloop enthüllt, ein schnelles, nachhaltiges und kostengünstiges elektrisches Bahn-System, ohne Schienen, mit Luftkissen-Technik und Sonnenkollektoren. Henning Peitsmeier dazu in der FAZ: „Die Investoren stehen Schlange. Jetzt hat sogar die Munich Re ein eigenes Hyperloop-Team aufgebaut.“ Ein Österreicher hatte kurz zuvor ein ganz ähnliches Transportsystem vorgestellt: TubeWay (s.a.: solarify.eu/tubeway). weiterlesen…

Neu­artiger topo­lo­gischer Phasen­über­gang

Elektrische Polarisation lässt sich durch äußeres Feld um­schalten

Physiker des HZB haben an BESSY II topologische Isolatoren untersucht – Materialien, die an ihren Ober­flächen sehr gut Strom leiten, während sie sich im Innern wie Iso­la­toren verhalten. Dabei entdeckten sie einer Medienmitteilung zufolge einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. weiterlesen…

Verbraucher wollen Strom sparen, um die Umwelt zu schützen

Greenpeace Energy startet neues Effizienzangebot

Drei von vier Deutschen möchten ihren Stromverbrauch senken und Energie einsparen. Dabei ist das Motiv, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ebenso wichtig wie das Schonen der eigenen Haushaltskasse. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. 78 Prozent der Befragten würden gerne Strom sparen, um Kosten zu senken. Fast ebenso viele (76 Prozent) denken gleichzeitig an das Klima und möchten ihren Stromverbrauch reduzieren, um die Umwelt zu schützen. weiterlesen…

Flüsse tragen Plastikmüll ins Meer

UFZ-Forscher zeigen: Große Flusssysteme sind hauptverantwortlich für Plastikverschmutzung der Ozeane

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer – ein globales Umweltproblem mit nicht abzusehenden ökologischen Folgen. Um den Plastikeintrag reduzieren zu können, muss klar sein, über welchen Weg das Plastik ins Meer kommt. Bisher war darüber nur wenig bekannt. Dem ist nun ein interdisziplinäres Forscherteam unter Leitung des UFZ nachgegangen. Es konnte zeigen, dass Plastikmüll vor allem über große Flüsse ins Meer eingetragen wird. Publiziert sind die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Environmental Science & Technology. weiterlesen…

COP23: Weltgemeinschaft auch nach US-Ankündigung engagiert

PreCOP erfolgreich abgeschlossen – Flasbarth: „Welt kann sich auf ambitionierte Weltklimakonferenz freuen“

Ab dem 06.11.2017 kommen Delegierte aus 197 Nationen in Bonn zusammen, um unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi bei der 23. UN-Klimakonferenz (COP23), die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu verhandeln. Deutschland unterstützt den Inselstaat als technischer Gastgeber. Auf Einladung des Premierministers der Republik Fidschi, Frank Bainimarama, fand vom 17.-18.10.2017 die so genannte PreCOP statt, das Vorbereitungstreffen für die Weltklimakonferenz. Fast 300 Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 60 Ländern, Internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft kamen dazu in Nadi auf Viti Levu, der Hauptinsel der Fidschi, zusammen. weiterlesen…

Mittelstand braucht Zugang zur Spitzenforschung

acatech-Festveranstaltung 2017

Die acatech-Festveranstaltung 2017 im Berliner Konzerthaus war dem Mittelstand gewidmet. acatech-Präsident Henning Kagermann bot einen Ausblick auf kommende innovationspolitische Themen. Ein Leitgedanke: Der deutsche Mittelstand braucht mehr partnerschaftliche Kooperation von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssten besseren Zugang zur Spitzenforschung bekommen. Diesen Gedanken von Ex-Forschungsminister Heinz Riesenhuber nahm Dieter Spath auf und forderte eine Innovationsoffensive für den Mittelstand. weiterlesen…

Vorschau auf COP23

Weltklimakonferenz in Bonn: Landesregierung und BMUB zeigen Klimaschutz-Lösungen „made in NRW“

Im November blickt die Welt nach Bonn. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi und mit Unterstützung des Bundes und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen findet die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn statt. Über 20.000 internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, Politik und Zivilgesellschaft werden hierzu erwartet – so eine gemeinsame Pressemitteilung des BMUB mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. weiterlesen…

„Light & Sound“: Gravitationswellen verschmelzender Neutronensterne

Kosmisches Ereignis im sichtbaren Licht beobachtet – Erklärung für Gammablitze

Die New York Times machte einen „Breaking News Alert (LIGO Detects Fierce Collision of Neutron Stars for the First Time)“ daraus: Zum ersten Mal haben Forscher – laut einer jetzt veröffentlichten Medienmitteilung der Max-Planck-Gesellschaft – die Gravitationswellen von zwei verschmelzenden Neutronensternen in mehreren Bereichen des elektromagnetischen Spektrums gemessen und gleichzeitig das dabei entstandene Licht registriert. Das historische Ereignis von vor 130 Millionen Jahren, „als bei uns noch Dinosaurier über die Erde liefen“ (NYT) erzeugte eine Energiestrahlung, 100 Millionen mal so intensiv wie die der Sonne. (Grafik: Zwei Neutronensterne umkreisen einander – © AEI Potsdam) weiterlesen…

Ozonloch 2017: So klein wie selten zuvor

Prognose: Ozonloch wird sich bis zum Jahr 2060 schließen

Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr auffallend klein. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ermittelt, dass es sich um das zweitkleinste Ozonloch seit Ende der 1980er Jahre handelt – seit dem Abkommen zum Schutz der Ozonschicht von Montreal (1987) und seinen Nachfolgevereinbarungen. Die aktuellen Messungen zeigen eine maximale Ausdehnung des Ozonlochs in diesem Jahr von etwa 20 Millionen Quadratkilometer. Im Vergleich: Der Rekordwert vom September 2000 liegt bei knapp 30 Millionen Quadratkilometer. Erholung zeigt sich auch in der Dicke der Ozonschicht – die aktuell niedrigsten Ozonwerte liegen über den Werten der letzten 30 Jahre. (Grafik: Ozonloch 2008-2011-2014-2017 – © DLR (CC-BY 3.0)) weiterlesen…