Atom-Endlager erst 2045 möglich

Frühestens in 150 Jahren endgültig gefüllt

Die Kosten der Atommüll-Endlagerung drohen deutlich höher auszufallen als bisher veranschlagt. Die Arbeitsgruppe 3 der Endlager-Such-Kommission des Bundestages befürchtet, dass sich die Suche nach einem Endlager für radioaktiven Atommüll sowie dessen Verschluss und Inbetriebnahme um Jahrzehnte verzögern wird. Laut einem Bericht, den der Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Michael Sailer, dem Gremium am 20.04.2015 vorstellte, könnte die Endlagerung sogar erst in 150 Jahren oder später abgeschlossen sein. Nach Einschätzung des Kommissionsvorsitzenden Michael Müller (SPD), könnten die Kosten dafür in den nächsten Jahrzehnten auf 50 bis 70 Milliarden Euro ansteigen. weiterlesen…

Vattenfall kann aus Kohle aussteigen

Greenpeace-Studie: Ausstieg in der Lausitz bis 2030 ohne Arbeitsplatzverluste möglich – Schrittweise Umstellung von Braunkohle auf Erneuerbare

Der Energiekonzern Vattenfall kann sein ostdeutsches Braunkohlegeschäft innerhalb von 15 Jahren herunterfahren und auf Erneuerbare Energien umsteigen – ohne dadurch Arbeitsplätze oder Deutschlands Klimaschutzziel zu gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace. weiterlesen…

Demos pro – Demos gegen Kohle

15.000 Bergleute und Kraftwerker vor dem Kanzleramt – Menschenkette mit 6.000 bei Garzweiler

Tausende Gegner und Befürworter einer Klimaschutzabgabe gingen heute zu Kundgebungen auf die Straße. Rund 15.000 Menschen folgten nach Veranstalterangaben einem Aufruf der Gewerkschaften IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und Verdi, vor dem Kanzleramt in Berlin gegen die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgeschlagene Klimaabgabe zu demonstrieren. Am Tagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen bildeten mehrere tausend Menschen auf Initiative eines Bündnisses von Verbänden eine 7,5 Kilometer lange Menschenkette. Damit wollten sie für den Stopp von Tagebauprojekten und einen Klimabeitrag für Kohlekraftwerke demonstrieren. weiterlesen…

26.04. – Tschernobyl-Tag: 29 Jahre GAU

29 Jahre Tschernobyl: gigantische Folgekosten von Atomenergie – Gegen Uranbergbau – für schnellen Bauabschluss der Schutzhülle

„Tschernobyl zeige, die Gefahren für Gesundheit und Umwelt sowie die gigantischen und unkalkulierbaren Kosten der Atomenergie lassen nur einen logischen Schluss zu: Die Nutzung von Atomenergie hat keine Zukunft und muss weltweit beendet werden“, sagen die SPD-Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und Hiltrud Lotze als zuständige Berichterstatter in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

25. April – Tag der Erneuerbaren Energien

Deutschland bestens gerüstet ist für weiteren EE-Ausbau

Der Frühling 2015 hat bewiesen, dass Deutschland bestens gerüstet ist für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien. Gleich drei Belastungsproben bewältigten die Netze mit Bravour: Nachdem die partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 und der Orkan „Niklas“ Ende März starke Einspeisungs-Schwankungen verursacht hatten, beschert das sonnige und windreiche Aprilwetter Rekordwerte beim erneuerbarem Strom. So eine Mitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

UBA korrigiert Bsirske

Umweltbundesamt: Gabriels CO2-Abgabe bedroht nur 4.700 Arbeitsplätze

Das Umweltbundesamt befürchtet durch die Klimaschutzpläne von Wirtschaftsminister Gabriel kaum Jobverluste in der Braunkohlewirtschaft. Nach der geplanten Regelung würden „selbst alte Braunkohlekraftwerke wegen der eingeräumten Freibeträge und der moderaten Höhe des Klimabeitrags noch hinreichende Deckungsbeiträge erwirtschaften können“. Prognosen über 100.000 verlorene Arbeitsplätze (ver.di-Chef Bsirske hatte vor so hohen Verlusten gewarnt) in der Kohlewirtschaft entbehrten jeder Grundlage, heißt es in einer Studie der obersten Umweltbehörde. weiterlesen…

Energieeffizienz boomt

Branchenmontor Energieeffizienz: Drei Viertel der Unternehmen wollen Geschäft in Deutschland ausbauen

Das Geschäft mit der Energieeffizienz in Deutschland lohnt sich. Auch für die nächsten Jahre setzt die deutsche Energieeffizienzbranche auf das wachsende Geschäft im In- und Ausland – Wichtigster Markt bleibt weiter Deutschland. Von einer hohen Dynamik am Markt zeugt auch, dass knapp drei Viertel der Unternehmen mit steigendem Konkurrenzdruck rechnet. Dies zeigt der von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC am 23.04.2015 in Berlin vorgestellte Branchenmonitor Energieeffizienz 2015. Der Branchenmonitor Energieeffizienz erscheint dieses Jahr zum dritten Mal. weiterlesen…

Rolle der KWK in der Energiewende

Status quo, Perspektiven und Weichenstellungen für den sich wandelnden Strom- und Wärmemarkt: Studie zur künftigen Rolle der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme schlägt Eckpunkte für Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes vor

Die Rolle von KWK-Anlagen wird sich im Rahmen der Energiewende deutlich ändern müssen. Daher sollten neue KWK-Anlagen künftig jeweils für die spezifischen Funktionen, die sie im Energiesystem und im Wettbewerb mit anderen Optionen ausüben können, Vergütungen erhalten. Dazu zählen Systemdienstleistungen, die Bereitstellung von Strom und Wärme, Flexibilität und der Klimaschutz. Das sind die Kernergebnisse einer Studie, die Agora Energiewende am 23.04.2015 im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin vorgestellt hat. weiterlesen…