2,8 Mrd. Plus auf EEG-Umlagekonto

EEG-Umlagekonto schließt 2014 mit 2,8 Milliarden Euro Guthaben

Das EEG-Umlagekonto wies zum 31.12.2014 einen Saldo von plus 2,852 Milliarden Euro auf. Wenn man berücksichtigt, dass das von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführte Konto zum Jahresende 2013 mit 225,3 Millionen Euro im Soll stand, betrug der Gesamtüberschuss 2014 3,077 Milliarden Euro. weiterlesen…

„Abkehr von Wachstumsgesellschaft überfällig“

Helmut Röscheisen im Solarify-Selbst-Gespräch über zentrale Herausforderungen der Umweltverbände

Helmut Röscheisen, nach 35 Jahren ausgeschiedener DNR-Generalsekretär, fordert im Solarify-Selbst-Gespräch die „Abkehr von der Wachstumsgesellschaft“, denn wir hätten die „ökologischen Grenzen etwa bei der biologischen Vielfalt und beim Klimaschutz längst überschritten“. Anfangen müsse das mit der eingebauten Verkürzung der Lebensdauer von Produkten (Obsoleszenz). Röscheisen will eine „Kennzeichnungspflicht für die Gebrauchsdauer, die Reparierbarkeit, die Ersatzteilverfügbarkeit und des durchschnittlichen Zeitpunktes für den ersten Schadenseintritt“ einführen. Außerdem müsse die Ressourceneffizienz entscheidend gesteigert werden. weiterlesen…

Riskante Smart Meter?

Neues FES-Papier: Intelligente Stromzähler: Mehr Risiken als Nutzen für die Verbraucherinnen und Verbraucher?

Die aktuelle Diskussion zum Rollout intelligenter Stromzähler birgt erhebliche Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher. Zu diesem Schluss kommen Holger Schneidewindt und Udo Sieverding in einem neuen WISO-direkt der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die drohenden Einbaupflichten könmnten unverhältnismäßige Kosten und ein erhöhtes Risiko unberechtigter Zugriffe auf persönliche Daten und Anlagen zur Folge haben. Statt ordnungsrechtlicher Instrumente sollten potenzielle Kunden mit attraktiven Produkten und Dienstleistung überzeugt werden. Denn letztlich steht beim Smart Meter-Rollout auch die Akzeptanz der Energiewende auf dem Spiel. Solarify fasst zusammen. weiterlesen…

Agora: Trendwende bei der Energiewende

EE 27,3 Prozent am deutschen Stromverbrauch

Die Energiewende ist auf einem guten Wege: Im Jahr 2014 waren auf vielen zentralen Feldern positive Entwicklungen zu verzeichnen. So waren die Erneuerbaren Energien erstmals wichtigste Quelle im Strommix, sie verdrängten mit einem Anteil von 27,3 Prozent am deutschen Stromverbrauch die Braunkohle von Platz 1. Gleichzeitig sank der Stromverbrauch um 3,8 Prozent – ein Zeichen dafür, dass sich Investitionen in stromsparende Geräte und Anlagen auszahlen, denn die Wirtschaft wuchs mit etwa 1,4 Prozent 2014 vergleichsweise kräftig. Infolge der positiven Entwicklungen bei den Erneuerbaren Energien und dem Stromverbrauch ist zudem die klimaschädliche Verstromung von Steinkohle 2014 auf das zweitniedrigste Niveau seit 1990 gesunken. Das hat neben dem milden Winter 2013/14 zu einem deutlichen Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen im Strombereich geführt. Diese liegen nun ebenfalls auf dem zweitniedrigsten Wert seit 1990. Das sind Kernergebnisse der Analyse „Die Energiewende im Stromsektor: Stand der Dinge 2014“. weiterlesen…

Meck-Pomm: Klagen gegen Windenergie möglich

„Unversteller Horizont“ angeblich in Gefahr – Klimawandel positiv sehen

Die Begeisterung für die Windkraft wird in manchen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns von der Sorge über mögliche Folgen überdeckt. Das Bündnis Freier Horizont aus mehr als 40 Bürgerinitiativen fürchtet um den „unverstellten Blick auf den Horizont“ und negative Auswirkungen auf den Tourismus. Die Gruppe wehrt sich gegen die aktuelle Landesraum-Entwicklungsplanung und regt die Menschen dazu an zu klagen. weiterlesen…

TTIP-Beirat not amused über Gabriel

Unmut über Gabriels Haltung zu CETA und TTIP

Einige Mitglieder des von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) Ende Mai 2014 einberufenen TTIP-Beirats zeigten sich irritiert über dessen jüngste Äußerungen zu den geplanten, in der öffentlichen Diskussion stehenden transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP. In einem Brief an Gabriel äußern sie ihren Unmut, dieser sei offenbar der Meinung, dass auch Deutschland den hoch umstrittenen Verträgen zustimmen müsse, wenn das die anderen europäischen Mitgliedstaaten täten. weiterlesen…

Forscher: Fracking verursachte Erdbeben in Ohio

Alte Verwerfungen aktiviert

Fracking kann bei bestimmten Bodenstrukturen Erdbeben verursachen. Ein US-Team hatte die Gründe für ein spürbares Erdbeben im März 2014 in Poland (US-Bundesstaat Ohio) untersucht. Die Ursache des ungewöhnlichen Bebens sei Fracking gewesen, berichten die Wissenschaftler im am 05.01.2015 herausgegebenen Bulletin der Seismologischen Gesellschaft Amerikas (BSSA). Es habe sich dabei mit 3.0 um eines der stärksten Beben gehandelt, das in den USA jemals mit der umstrittenen Energiegewinnungsmethode in Zusammenhang gebracht wurde. weiterlesen…

Post baut eigene E-Autos

Deutsche Post/DHL übernimmt StreetScooter GmbH

Mehr als 300 E-Autos fahren bereits für die Post, merh als 11.800 der 50.000 Zustellfahrzeuge sind nach Post-Angaben schon mit alternativen Antrieben ausgerüstet. Die Deutsche Post/DHL hat dazu im Dezember 2014 den Kaufvertrag für die StreetScooter GmbH unterzeichnet – einem  ehemaligen Startup aus dem Umfeld der RWTH Aachen mit dem Ziel, wirtschaftliche Elektroautos zu entwickeln. weiterlesen…

Genügend Wasserstoff aus Bioabfall

Neues Konzept: Druckaufgeladene kaskadierte Wirbelschichtvergasung

Ein neues Konzept der Energieproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen soll Biomasse nahezu vollständig in hochreinen Wasserstoff umwandeln. In Deutschland fällt gegenwärtig so viel Biomüll an – Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft -, dass damit der gesamte Wasserstoffbedarf Deutschlands gedeckt werden könnte, sind Bernd Jöst, Hayo Sieckmann und Hubertus Rau, Geschäftsführer des Unternehmens H2 Patent aus Bad Iburg überzeugt – sie wollen mit ihrer patentierten druckaufgeladenen kaskadierten Wirbelschichtvergasung die Wasserstoffproduktion revolutionieren. Doch die erste Anlage ist teuer. weiterlesen…