Atomstrom unversicherbar, unbezahlbar

Beschränkte Haftung – teure Abfallbeseitigung – auf Kosten aller

Einer Schadensanalyse nach dem Unglück der beiden Fukushima-Reaktoren folgend sind allein an Gebäudeschäden und Betriebsunterbrechungen Kosten von mehr als 25 Milliarden Euro entstanden. Die  Todesfälle und Strahlungsschäden sind dabei noch nicht berücksichtigt. Für ein AKW-Unglück in Deutschland geben die Konzerne eine Gewährleistungszusage von 2,5 Milliarden – nicht viel für einen GAU. Für die mit Abstand größten Lasten muss  der Staat einspringen, müssen die Steuerzahler, also wir alle,  haften. Wäre Atomstrom angemessen versichert, würde er völlig unrentabel. weiterlesen…

Braun-Kohle-Boom

Klimakiller Nr. 1

Braunkohle gilt als größter Klimakiller. Trotzdem und obwohl der Abbau immer höherer Aufwand verlangt, ist Braunkohle nach wie vor der wichtigste Energieträger in Deutschland. Bei der Stromerzeugung wird mehr umweltschädliches Kohlendioxid freigesetzt als bei anderen fossilen Energieträgern wie Steinkohle, Erdgas oder Erdöl. Trotzdem wird mehr als ein Viertel der Energie in Deutschland mit Braunkohle produziert. Vorteil: Sie muss nicht importiert werden. Nachteil: Landschaften werden zerstört, ganze Dörfer umgesiedelt, die Umwelt wird geschädigt. weiterlesen…

EE halten 22 Prozent an Bruttostromerzeugung

Strommix in Deutschland 2012 – Solarstrom günstiger als konventioneller Haushaltsstrom

Die Erneuerbaren Energien haben 2012 erneut ihre Leistungsfähigkeit am Strommarkt unter Beweis gestellt. Die Erneuerbaren Energieträger haben 2012 laut Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) insgesamt 22 Prozent zur Brutto-Stromerzeugung in Deutschland bei, das waren etwa 2 Prozentpunkte mehr als 2011. Den größten Anteil an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien hatte die Windkraft mit einem Anteil von 7,4 Prozent. Die stärksten Zuwächse wurden bei der Photovoltaik registriert, die 4,5 Prozent zur Brutto-Stromerzeugung beitrug, nach 3 Prozent im Vorjahr. Die Stromerzeugung aus Biomasse erhöhte sich 2012 um 0,6 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent. Die Stromgewinnung aus Wasserkraft blieb nahezu unverändert bei 3,4 Prozent. weiterlesen…

Neues zur Gebäude-Effizienz

Energetische Gebäudesanierung wird mit „Sanierungskonfigurator“ erleichtert

Um das Thema energetische Gebäudesanierung stärker ins Blickfeld zu rücken, haben das BMWi und das BMVBS einen Sanierungskonfigurator gestartet. Das neue Internet-Werkzeug richtet sich an private Hauseigentümer und Mieter. Es unterstützt diese dabei, die energetische Qualität ihres Hauses bzw. ihrer Wohnung zu bewerten und zeigt in einfachen Schritten Möglichkeiten zu deren Verbesserung auf. weiterlesen…

Klimawandel lässt Ernten schrumpfen

Anstieg der Getreidepreise befürchtet

Im Rahmen der Tagung Impacts World in Potsdam wagten Forscher erstmals eine Prognose, wie die Erderwärmung die Ernten weltweit zurückgehen lassen könnte, mit der Folge, dass Weizen, Reis, Mais und Soja im fünfjährigen Durchschnitt um 10 bis 60 Prozent teurer würden als ohne die Erderwärmung. Dürren könnten die Preise zeitweise noch weitaus höher treiben, so das Ergebnis der internationalen Großstudie des Agricultural Model Intercomparison and Improvement Projects (AgMIP), die bei Impacts World vorgestellt wurde. Das Ergebnis soll in den nächsten UN-Klimabericht einfließen. weiterlesen…

Umfrage zu Antidumping-Zöllen ergibt klares „Nein“

82% der Befragten gegen die Einführung eines Strafzolles auf chinesische Solarmodule

Eine Blitzumfrage Mai 2013 unter den Solartraders.com-Kunden aus der EU kam ein klares Ergebnis heraus: Mehrheitlich wird der Strafzoll deutlich abgelehnt. Das Gros der befragten Unternehmen steht dem geplanten Strafzoll der EU für chinesische Solarmodule kritisch gegenüber. So sprachen sich 82,40% der teilnehmenden Unternehmen klar dagegen aus. Da es nur zwei Auswahlmöglichkeiten bei dieser Fragestellung gab, sind 17,60% für eine Erhebung eines Zolles. Auffallend ist die breite Streuung der Antworten. Rund ein Viertel geht nicht von einem Strafzoll aus, fast genauso viele sehen den etwaigen Zoll im Bereich von etwa 30-40%. weiterlesen…

BDEW zu Kapazitätsmechanismen

BDEW veröffentlicht Diskussionsbeitrag „Generelle Anforderungen an Kapazitätsmechanismen“

Viele Modelle zur Einführung von Kapazitätsmechanismen kursieren gegenwärtig in der politischen Debatte. Dies ist zu begrüßen, weil durch die entsprechende Analyse all dieser Modelle von möglichst vielen Akteuren Erkenntnisse gewonnen werden, die bei der Auswahl und Umsetzung der zukünftigen Grundlage für ein neues Marktdesign wichtig sind. Innerhalb des BDEW wurden Kriterien erarbeitet, die nach Meinung des Verbandes der Bewertung der einzelnen Vorschläge zugrunde liegen sollten. weiterlesen…

„Club der Energiewendestaaten“ gegründet

China als größter Klimasünder doch mit von der Partie

Deutschland und neun weitere Länder haben auf Anregung von Bundesumeltminister Altmaier in Berlin einen „Club der Energiewendestaaten“ gegründet. Altmaier – auf den Tag genau ein Jahr im Amt – betonte nach ersten gemeinsamen Beratungen der Gruppe am 01.06.2013: „Die Zukunft kann nur mit einer großen Rolle für die erneuerbaren Energien gestaltet werden.“ Deren Ausbau sei unabdingbar für den Schutz von Klima und Umwelt, stehe aber nicht im Gegensatz zu Wohlstand und Wachstum. weiterlesen…

BDEW-Energie-Statistik für erstes Quartal 2013

Primärernergieverbrauch stieg um 3,4 Prozentz gegenüber 2012

Im 1. Quartal 2013 ist der Primärenergieverbrauch insbesondere aufgrund der lang anhaltenden kalten Witterung gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen. Maßgeblichen Anteil hatte daran der am stärksten gestiegene Verbrauch von Steinkohle (mehr als 10 Prozent) und ein um knapp 9 Prozent höherer Erdgasverbrauch gegenüber dem 1. Quartal 2012. Ebenfalls Zuwachs verzeichneten die Erneuerbaren Energien (jedoch nur um 2 %). weiterlesen…

Von Boetticher wird EE-Lobbyist

Ex-CDU-CHef von Schleswig-Holstein wird für Arge Netz aktiv

Der 2011 wegen einer Liebesaffäre mit einer Minderjährigen zurück geretene ehemalige schleswig-holsteinische CDU-Chef Christian von Boetticher soll Erneuerbare-Energien-Unternehmen vertreten. Von Boetticher, der als Anwalt in einer Hamburger Wirtschaftsrechtskanzlei arbeitet, wird ab jetzt auch für den Interessenverband Arge Netz tätig sein. Der frühere Spitzenkandidat der SH-CDU soll Anliegen der mittelständischen Erneuerbare-Energien-Unternehmen in Berlin und Brüssel vertreten. weiterlesen…