„E-Waste Day“ ruft zur korrekten Entsorgung von Elektrogeräten auf

UBA: Sammelquote kann noch deutlich steigen – auch Lebensmittelhandel nimmt zurück

An diesem Freitag (13.10.2022) ist „E-Waste-Day“. Viele Branchenvertreter mahnen zum bewussteren Umgang und dem verstärkten Recycling alter Elektrogeräte. In Deutschland werden immer noch zu viele alte Elektrogeräte falsch entsorgt. Laut Analyse des Umweltbundesamtes (UBA) landen rund 86.000 Tonnen pro Jahr in der grauen Tonne und nicht wie vorgeschrieben im separaten Recycling. weiterlesen…

Stellantis will Circular Economy

Erster Autobauer kündigt Kreislaufwirtschaft an

Stellantis, der (nach Verkaufszahlen) viertgrößte Auto-Konzern der Welt (Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram Trucks, Vauxhall) will mit einer eigenen Geschäftseinheit namens Kreislaufwirtschaft „eine neue Ära der nachhaltigen Produktion und des nachhaltigen Konsums“ befördern. Stellantis hat daher am 11.10.2022 einen umfassenden Plan für seine neue Circular Economy Business Unit angekündigt, um bis 2030 einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro zu erzielen und das aggressive Dekarbonisierungsziel des Unternehmens, bis 2038 kohlenstofffrei zu werden voranzutreiben. weiterlesen…

Mechanisches Recycling klimafreundlicher als chemisches

Kreislaufwirtschaft: Vergleich von Pyrolyse von Kunststoffverpackungsabfällen, Wiederverwendung und mechanischem Recycling

Im Auftrag des Öko-Instituts vergleicht die am 13.10.2022 veröffentlichte Untersuchung „Climate impact of pyrolysis of waste plastic packaging in comparison with reuse and mechanical recycling“ von Zero Waste Europe und der Rethink Plastic-Allianz sieben Szenarien für die Zukunft von Kunststoffverpackungen in der EU aus sich an den prognostizierten Mengen an recycelten Kunststoffen orientierender Klimaperspektive. Gleichzeitig hat das britische Beratungsunternehmen Eunomia Für die EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWD) die Mengen für den Rezyklatanteil in Verpackungen berechnet, die aus dem chemischen oder dem mechanischen Recycling stammen müssen. weiterlesen…

VAE wollen 2025 bei Netto-Null sein

5 GW für 14 Milliarden Euro

Mit dem Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park, als weltgrößtem Solarpark eines der umfangreichsten Projekte für Erneuerbare Energien der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA), wollen die Vereinigten Arabischen Emirate bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen. Der Solarpark soll mit Investitionen bis 14 Milliarden Euro bis 2030 5 GW Kapazität erreichen. Nach seiner Fertigstellung wird er jährlich mehr als 6,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen einsparen. Inzwischen hat die DEWA internationale Entwickler aufgefordert, ihre Interessenbekundungen (EOI) für die Umsetzung der sechsten Phase des Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solarparks auf der Grundlage des IPP-Modells (Independent Power Producer, die auf ein fremdes Netz für die Verbreitung ihres Stroms angewiesen sind) zu übermitteln. weiterlesen…

Klimakrise verschärft Ton in Ceta-Diskussion

Öffentliche Anhörung zum Freihandelsabkommen Ceta

In einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Wirtschaftsausschusses haben am 12.10.2022 zehn Sachverständige ihre Einschätzung zur Ratifikation des Freihandelsabkommens mit Kanada abgegeben. Konkret beraten wurden dabei der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zu dem Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) zwischen Kanada einerseits und der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten andererseits vom 30. Oktober 2016“ (20/3443). Zahlreiche NGO äußerten sich – wie schon im Oktober 2015 (Foto) – kritisch bis ablehnend. weiterlesen…

Deutschland wird „Wasserstoffrepublik“

3 Tage Wasserstoff-Dialog in Berlin

Stefan Wenzel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK, und Till Mansmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ im BMBF, sprachen sich am 11.10.2022, dem zweiten Tag der dreitägigen Konferenz „Wasserstoff-Dialog“ von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in Berlin, als Hauptredner für schnellen Wasserstoffhochlauf aus. Die Konferenz in Berlin wurde organisiert vom Wasserstoff-Kompass, einem Gemeinschaftsprojekt von acatech und der DECHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, und dem Forschungsnetzwerk Wasserstoff, ein dialogorientiertes Forum für den Austausch zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft. weiterlesen…

Rekordwert bei Umwandlung von Kohlendioxid in Brennstoffe

Internationales Forschungsprojekt erzielt 5 Prozent

In einem internationalen Forschungsprojekt mit Beteiligung der Technischen Universität Ilmenau ist es Wissenschaftlern gelungen, ein mit Sonnenlicht betriebenes Bauelement zu entwickeln, das Kohlendioxid mit einem Wirkungsgrad von mehr als fünf Prozent direkt in nutzbare Brennstoffe konvertiert. Damit ist das Ziel näher gerückt, Kohlendioxid nicht nur zu beseitigen, sondern es in hochwertige Treibstoffe umzuwandeln. Das internationale Projekt ist Teil der Strategie des Bundes, Deutschland im Zeichen der Energiewende unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu machen. weiterlesen…

Gesetz für 200 Mrd.-Euro-Abwehrschirm

Gas- und Strompreise bremsen

Mit einem „Abwehrschirm“ in Höhe von 200 Millionen Euro will die Bundesregierung den Folgen der gestiegenen Gas- und Strompreise begegnen. Finanziert werden sollen die Maßnahmen über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds aus Coronazeiten. Dazu haben die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – am 12.10.2022 einen Gesetzentwurf (20/3937) „zur Änderung des Stabilisierungsfondsgesetzes zur Reaktivierung und Neuausrichtung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ vorgelegt. weiterlesen…

Großes Fusionsforschungs-Problem anscheinend gelöst

Experimente zeigen, wie sich zerstörerische Plasma-Instabilitäten bei ITER vermeiden lassen

Plasma-Instabilitäten vom Typ-I ELM können die Wände von Fusionsanlagen zum Schmelzen bringen. Ein Team um Forschende des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) und der Technischen Universität Wien fand jetzt nach eigenen Angaben einen Weg, sie in den Griff zu bekommen – und veröffentlichte die Arbeit in Physical Review Letters als „Editors‘ Suggestion“. (Foto: Versuchsanlage ASDEX-Upgrade am MPl für Plasmaphysik, Garching, an der die Experimente durchgeführt wurden –  © IPP Garching, Helmut Faugel) weiterlesen…

Chinesischer Autoausstatter will Solarzellenfabrik mit 26 GW bauen

1,8 Mrd. US-Dollar Investition

Das Unternehmen Hainan Drinda New Energy Technology, bisher Autroausstatter,  wird nach eigenen Angaben laut der chinesischen Nachrichtenagentur Yicai Global umgerechnet 1,8 Mrd. USD in den Bau eines neuen Werks für Photovoltaikzellen investieren. Die neue Anlage, die in der östlichen Provinz Jiangsu errichtet werden soll, wird eine jährliche Leistung von 26 GW an hocheffizienten Solarbatterien (im Text auch „Solarmodule“) haben, teilte das Unternehmen mit Sitz in Haikou, Provinz Hainan, am 10.10.2022 mit. weiterlesen…