Copernicus und NOAA: Januar erneut mit Rekordtemperatur

Wärmster Januar seit Beginn der Aufzeichnungen vor 141 Jahren

Nach Angaben des amerikanischen National Centers for Environmental Information der NOAA war der Januar 2020 der weltweit wärmste, seitdem sie mit den Aufzeichnungen begonnen haben. Der Erwärmungstrend geht damit weiter: Seit 2016 verzeichnete man vier Temperaturrekorde; die zehn wärmsten wurden seit 2002 registriert, wie die Behörde am 13.02.2020 weiter mitteilte. Auch der europäische Copernicus Climate Change Service erklärte den Januar 2020 zum wärmsten in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen 1981. weiterlesen…

Vier Bundesländer stellen Forderungen zum Kohleausstieg

Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Saarland fordern Nachbesserungen von Bundesregierung

Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Saarland wehren sich jetzt gegen das Kohleausstiegsgesetz in der aktuellen Form. In insgesamt zwölf Punkten fordern die Länder in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, sowie die Regierungsfraktionen im Bundestag, CDU und SPD, Anpassungen am Gesetzentwurf. Der Brief ist auf den Länderwebseiten abrufbar. weiterlesen…

In der Hitze der Ozeane

Nichts verdeutlicht die menschengemachte Klimakrise besser als die Erwärmung der Weltmeere

Zwei Drittel unserer Erde sind von Salzwasser bedeckt. Die Weltmeere versorgen den Planeten mit mehr als 70 Prozent des Sauerstoffs, der in der Atmosphäre vorhanden ist. Die Ozeane sind Lebensraum für einzigartige Tiere und Pflanzen. Und sie werden wärmer, kontinuierlich, weil der Mensch den Klimawandel befeuert. Nicht nur an Land steigen die Temperaturen. Die Ozeane sind das deutlichste Maß für den Klimanotstand. Und es geht ihnen immer schlechter. , , , und zeigen die extremen Veränderungen bis heute und blicken in die Tiefsee. Ein Beitrag von ZEIT-ONLINE vom weiterlesen…

Solarparks kommen immer häufiger ohne EEG-Förderung aus

WES Green: Mit kostengünstiger und wirtschaftlicher Ökostromproduktion aus Solarkraftwerken könnte Deutschland seine Klimaziele erreichen

PV bei Ansbach - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyRegionale Solarparks werden zunehmend attraktiver. Schon bald werden die Solarkraftwerke ohne EEG-Einspeisevergütung auskommen. Die Produktion von Ökostrom wird auch aufgrund sinkender Preise für Solarmodule immer wirtschaftlicher. Experten gehen davon aus, dass sich die Solaranlagen bereits ab dem Jahr 2020/2021 durch den Stromverkauf an den Großhandelsplätzen selbst finanzieren können und dann nicht mehr auf eine Einspeisevergütung angewiesen sind. Solche Projekte berücksichtigt auch der rheinland-pfälzische Photovoltaik-Anlagenbauer WES Green, der im Rahmen seiner Projekte regelmäßig wirtschaftliche Prognoseberechnungen erstellt. weiterlesen…

Grüne legen Gesetzentwurf zu Solardeckel vor

„…um absehbaren Markteinbruch abzuwenden…“

PV-Feld in MIttelfranken - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Bündnis-Grünen im Bundestag haben einen eigenen Gesetzentwurf (19/17137) über ein Ende des Solardeckels vorgelegt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Darin halten die Abgeordneten daran fest, der Deckel müsse gestrichen werden. „Um den absehbaren Markteinbruch bei der Neu-Installation von Photovoltaik im Segment bis 750 kWp abzuwenden, soll der 52 GW-Deckel vor dessen Erreichen ersatzlos gestrichen werden“, erklären die Abgeordneten. weiterlesen…

IEA mit Treibhausgas-Emissionen für 2019

CO2-Ausstoß nicht weiter gestiegen

CO2-Ausstoß, Rauch und Wasserdampf im Nordwesten Berlins - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyObwohl verbreitet ein weiterer Anstieg der weltweiten energiebezogenen Kohlendioxidemissionen gefürchtet worden war, hat der CO2-Ausstoß 2019 nicht mehr zugenommen – so die IEA am 11.02.2020. Nach zwei Jahren des Wachstums hätten die globalen Emissionen im Jahr 2019 unverändert bei 33 Gigatonnen gelegen, obwohl die Weltwirtschaft um 2,9 % expandiert habe. weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Klimaschutzziele in Energieversorgung erreichbar

Vier Szenarien

Die Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen“ des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Sie wurde am 13.02.2020 von den beiden ISE-Direktoren Andreas Bett und Hans-Martin Henning in Berlin vorgestellt. weiterlesen…

2019 weltweit 6 AKW gestartet und 13 stillgelegt

Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) korrigierte Zahlen für 2019 massiv nach unten

AKW Isar 2, Ohu, Bayern - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) hat – ohne das mitzuteilen – ihre Zahlen für 2019 massiv korrigiert: Im abgelaufenen Jahr seien 6 Atomreaktoren mit einer Gesamtleistung von 5,2 Gigawatt (GW) in Betrieb genommen, 13 AKW mit einer Gesamtleistung von 10,3 GW stillgelegt worden. weiterlesen…

„Staatlichen Anteil am Strompreis endlich senken“

Überschuss auf EEG-Konto steigt weiter

Stromzähler - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDer BDEW fordert erneut, die Entlastung für energieintensive Industrien bei der EEG-Umlage aus Steuern zu finanzieren und nicht zu Lasten der Privathaushalte und mittelständischen Industrie, wie Sandra Enkhardt am 11.02.2020 im pv magazine berichtete. Insgesamt solle die Belastung für private Haushalte durch Steuern, Abgaben und Umlagen, die seit 2010 um 70 Prozent gestiegen sei, gesenkt werden. weiterlesen…

„Klimaschutz statt Kohleschmutz“: Es hakt beim Kohleausstieg

DIW-Papier: „Bis 2030 aussteigen!“

LEAG-Tagebau Welzow-Süd - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify„Die aktuellen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nicht kompatibel mit europäischen und globalen Zielen zur Senkung der klimaschädlichen Emissionen“, stellt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer im Auftrag des BUND Deutschland erstellten und am am 13.02.2020 publizierten Studie fest. Eine BUND-Medienmitteilung dazu: „Die Kohlepolitik der Bundesregierung ist ein Irrweg. Mit ihrem Kohleausstiegsgesetz reißt die Große Koalition alle europäischen und globalen Emissionsminderungsziele – und ihre eigenen. Ohne Korrekturen und eine deutliche Beschleunigung führt dieser Ausstiegspfad in ein klimapolitisches Desaster.“ weiterlesen…