Australiens Politik gefährdet eine Million Arbeitsplätze

Die Unzufriedenheit der australischen Wähler wächst

In Australien müssen fast eine Mio. Menschen in der Tourismusbranche um ihre Arbeitsplätze fürchten. Der Klimawandel gefährdet die Branche. Doch bislang machte Premierminister Morrison Politik für die wenigen Tausend Beschäftigten der Kohleindustrie. Manuel Först berichtete am 13.01.2020 in energiezukunft über die beeindruckende politische Uneinsichtigkeit in Down Under. weiterlesen…

IRENA fordert bis 2030 Verdopplung des Erneuerbaren-Anteils

Investitionen müssten von jährlich fast 300 auf knapp 675 Milliarden Euro steigen

Nach Ansicht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) muss sich der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 verdoppeln, um die globale Energiewende voranzutreiben. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollte sich der Anteil von derzeit 26 auf 57 Prozent erhöht haben, wie es in der neuen Veröffentlichung „10 Jahre: Progress to Action“ heißt, schreibt weiterlesen…

Blockierter Wandel: Kann die Lausitz aus der Kohle aussteigen?

Entwicklung auf Kosten von Umwelt und Bevölkerung

Der Kohleausstieg in der Lausitz zieht sich schon seit drei Jahrzehnten hin. Die Region leidet unter einem verschleppten Strukturwandel, der Abwanderung junger Menschen und lokalen Interessenkonflikten. Jetzt ist die Politik doppelt gefragt: Wirtschaftliche Investitionen sind notwendig, aber sie reichen nicht aus. Die Bevölkerung in der Region sollte mit entscheiden, wohin die Entwicklung gehen soll. IASS-Forscher analysieren einer Pressemitteilung des IASS zufolge in einer neuen Publikation, was den Wandel blockiert, und beschreiben die Chancen für demokratische Gestaltung. weiterlesen…

Grüne fordern Vermeidung von Elektroschrott

Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten stärken

In einem Antrag (19/16412) fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – die Vermeidung von Elektroschrott und die Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten zu stärken. Die Bundesregierung solle sich bei der EU für die Verankerung des Ressourcenschutzes in den Ökodesign-Richtlinien und für verbindliche Vorgaben für recyclingfreundliches und giftfreies Design, Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit einsetzen. weiterlesen…

Klimaschutzziele ohne ausreichend grünen, bezahlbaren Strom nicht zu erreichen

Chemiekonzern Altana will bis 2025 klimaneutral sein

Der Spezialchemiekonzern Altana – nach eigener Aussage „global führend in reiner Spezialchemie“ – möchte seine CO2-Bilanz bei Produktion und Energiebezug bis 2025 weltweit auf null stellen – so die Neue Ruhr Zeitung. Also setze der Weseler Konzern bei Innovationen in seinen weltweit 52 Produktionsstätten und mehr als 60 Service- und Forschungslaborstandorten auf „Fußabdruck“. Weltweit würden deshalb an Betriebsstätten Klimaschutzprojekte gefördert, um CO2-Ausstoß zu kompensieren. weiterlesen…

Klimafreundlichste Mobilität Zufußgehen muss weg vom Katzentisch

Neue Difu-Veröffentlichung „So geht’s“ holt den Fußverkehr aus dem Nischendasein

Alle reden vom Elektroauto, E-Bike, E-Tretroller, sogar von umweltfreundlichen Dieselfahrzeugen ist die Rede. Aber wo bleibt das Plädoyer für die umweltfreundlichste Verkehrsform überhaupt? Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) widmet sich in seiner neuesten in der Edition Difu publizierten Veröffentlichung „So geht’s – Fußverkehr in Städten neu denken und umsetzen“ genau diesem ökologisch sinnvollen aber bisher vernachlässigten Thema. (Foto: Klimafreundlichste Mobilität – Zufußgehen – © Free-photos auf Pixabay) weiterlesen…

Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…

Tesla kann deutsche Gigafactory mit CO2-Einnahmen finanzieren

Analysten-Einschätzung

Tesla kann nicht nur seine Model 3, Model S und Model X verkaufen, sondern auch ein interessantes Nebenprodukt: Weil das Unternehmen ausschließlich Elektroautos produziert, deren CO2-Ausstoß mit 0 Gramm angesetzt wird, liegt es weit unter dem zulässigen Flotten-Höchstwert von 120 Gramm CO2 pro Kilometer, den alle Autohersteller in diesem Jahr in der EU einhalten müssen. Diesen Vorsprung kann Tesla – laut Einschätzung des Analysten Ben Kallo von Robert W. Baird & Co. vom 12.01.2020 – gegen Bezahlung an andere Hersteller abgeben – und der Partner Fiat Chrysler zahlt laut einem Analysten so viel dafür, dass allein damit die Finanzierung der neuen Gigafactory in Brandenburg gesichert ist. weiterlesen…

Das feine Gesicht der Antarktis

Eine neue Karte zeigt die unter dem Eis verborgenen Geländeformen so genau wie nie zuvor. Das erlaubt bessere Prognosen über die Zukunft der Gletscher und den Anstieg des Meeresspiegels

Wenn der Klimawandel die Gletscher der Antarktis immer rascher Richtung Meer fließen lässt, ist das keine gute Nachricht. Denn dadurch verlieren die gefrorenen Giganten immer mehr Eis, das dann in geschmolzener Form den Meeresspiegel ansteigen lässt. Wie schnell und in welchem Umfang dies geschieht, hängt aber nicht nur vom Anstieg der Temperaturen ab. Auch der Untergrund unter dem Eis spielt eine entscheidende Rolle. Denn während manche Geländeformen den Eisschwund bremsen, können ihn andere beschleunigen. Allerdings war über die Topografie der Landschaft unter dem Eis bisher nicht genug bekannt, um diese Risiken richtig einschätzen zu können. Mehr Licht ins Dunkel bringt nun eine neue Karte, an der auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) mitgearbeitet haben. weiterlesen…