Grundsätzliches vom UBA zum Beginn des Jahrzehnts

Stromerzeugung erneuerbar und konventionell

Dem stetig wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien an der Bruttostromerzeugung steht nicht im gleichen Maß ein Rückgang der konventionellen Stromerzeugung gegenüber. Daher wurde in den letzten Jahren in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht. Bis zum Jahre 2003 hielten einander Erzeugung und Verbrauch noch in etwa die Waage, seither wird immer mehr Strom exportiert. Eine Aufstellung des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2019

Mehr erneuerbare als fossile Energieerzeugung

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019 vorgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, hat sich von 40,6 Prozent auf 46 Prozent erhöht. Damit liegen sie erstmals in der Summe vor den fossilen Energieträgern (40 Prozent). Danach verzeichnete die Windkraft mit 17,3 TWh den größten Zuwachs und die Braunkohle mit -29,3 TWh die stärksten Verluste. weiterlesen…

Feuer in Australien

Ein Desaster aus Menschenhand

Australien erlebt gerade eine der schlimmsten Feuersaisons seit Jahrzehnten. Mindestens 18 Menschen und eine geschätzte halbe Milliarde Tiere sind tot, fast sechs Millionen Hektar Land verbrannt – eine Fläche, die fast so groß ist wie Bayern. Tausende Menschen müssen teilweise vom Militär von Stränden in Sicherheit gebracht werden, weil ihre Siedlungen vom Feuer umschlossen sind. Unerwartet kommt die Katastrophe allerdings nicht: Die Politik hat sie begünstigt. Ein Kommentar in Spektrum.de von Daniel Lingenhöhl. weiterlesen…

Meeresversauerung bedroht US-Wirtschaft

Neues Forschungsprogramm: Große Schäden drohen

Durch die Versauerung der Ozeane (Ocean Acidification – OA) werde die US-Wirtschaft Milliarden-Schäden erleiden, von den Krabben in Alaska bis hin zu den Korallenriffen in Florida und der Karibik, formulieren Forscher der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) des amerikanischen Handelsministeriums in ihrem neuen Forschungsprogramm über die Versauerung der Ozeane „NOAA-Ocean And Great Lakes Acidification Research programm 2020-2029. Ein Bundesgesetz (Federal Ocean Acidification Research and Monitoring Act – FOARAM Act von 2009) verpflichtet die NOAA, die möglichen Auswirkungen der Versauerung der Ozeane zu überwachen und zu erforschen und Anpassungs- und Erhaltungsmaßnahmen vorzuschlagen, schrieb Thomas Frank am 03.03.2020 auf E&E Climate Wire. weiterlesen…

Klimasignal im Wetter erkennbar

Variabilität des lokalen Wetters verschleiert langfristige globale Klimatrends

Klimaforschende können den Fingerabdruck der Klimaerwärmung mittlerweile in den täglichen Wetterbeobachtungen auf globaler Ebene erkennen. Damit ergänzen sie das langjährige Paradigma: Wetter ist nicht gleich Klima, aber der Klimawandel ist inzwischen im täglichen Wetter nachweisbar. Peter Rüegg von der ETH Zürich erklärt Näheres. weiterlesen…

ISE: EE erreichen 46 Prozent

Neuer Rekord für Erneuerbare bei Nettostromerzeugung 2019

Vor allem die Windkraft legte kräftig zu und erzeugte fast ein Viertel des verbrauchten Stroms, schreibt Sandra Enkhardt am 02.01.2020 auf pv magazine. Die Photovoltaik-Anlagen lagen bei einem Anteil von neun Prozent. Die erste, ebenfalls am 02.01.2020 veröffentlichte Jahresauswertung der Energy Charts des Fraunhofer ISE zeigt zudem, dass der Exportüberschuss deutlich zurückgegangen ist. weiterlesen…

Bahn und Fernbus emittieren pro Kopf gleich viel Treibhausgase

UBA errechnet Fußabdruck der Verkehrsteilnehmer: Güterschienenverkehr weit vorne

Das Umweltbundesamts (UBA) errechnet regelmäßig die Umweltbelastung durch einzelne Verkehrsmittel und den Treibhausgas-Fußabdruck pro Reisendem. Kurz vor Weihnachten wurden sie im neuen Handbuch für Emissionsfaktoren (HBEFA) (für 2018) veröffentlicht. Das HBEFA stellt Emissionsfaktoren für die gängigsten Fahrzeugtypen zur Verfügung (Pkw, Leichte und schwere Nutzfahrzeuge, Linien- und Reisebusse sowie Motorräder), differenziert nach Emissionskonzepten (Euro 0 bis Euro 6/VI) sowie nach verschiedenen Verkehrssituationen und liefert Emissionsfaktoren für alle reglementierten sowie eine Reihe von nicht-reglementierten Schadstoffen, einschließlich CO2 und Kraftstoff-/Energieverbrauch. weiterlesen…

Talkshows 2019: Klimadebatte findet statt – aber nur in Deutschland

Auswertung von klimfakten

Zum dritten Mal hat klimafakten.de die Themen der großen TV-Talks des vergangenen Jahres ausgewertet: Doppelt so oft wie 2018 wurde 2019 das Klima zum Thema gemacht – und knapp fünfmal so häufig wie 2017. Die Talkshows in Österreich und der Schweiz jedoch lagen weit hinter jenen in Deutschland – eine Analyse von Carel Mohn. (Bild: Fast jede sechste Ausgabe der großen TV-Talkshows in ARD und ZDF befasste sich 2019 mit einem Thema aus dem Feld Umwelt oder Klima, hier am 19.09.2019 die Sendung „Maybrit Illner“ – Screenshot © ZDF) weiterlesen…

„Ich spreche von Jahrzehnten“

Klimakrise braucht Berichterstattung mit langem Atem

Journalisten arbeiten meist mit kurzen Fristen, teils schlägt der Rhythmus der Berichterstattung von Tweet zu Tweet. Bei Themen wie dem Klimawandel jedoch braucht es langen Atem und ruhigen Blick. Der CNN-Journalist John D. Sutter startet deshalb eine echte Langzeitrecherche: Für ein Dokumentarfilmprojekt will er bis 2050 alle fünf Jahre dieselben vier Orte besuchen und die Folgen der Erderwärmung dokumentieren. In einem Gastbeitrag für klimafakten, ursprünglich publiziert auf der Webseite der Nieman Reports, erklärt er sein Projekt. (Foto: Vier Orte, alle fünf Jahre, bis 2050 – das ist die Idee hinter dem Langzeit-Filmprojekt „Baseline“; – Screenshot © John D. Sutter) weiterlesen…

Frischer Wind für Österreichs Energiewende

Regierungsprogramm eröffnet Zukunftsperspektiven

„Das Regierungsprogramm, das einige Chancen für den Klimaschutz und für die Windkraft zu bieten hat, eröffnet eine positive Zukunftsperspektive für die Windbranche“, freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer des österreichischen Windverbandes IG Windkraft: „Es ist mit großem Abstand, dass ambitionierteste Klimaschutzprogramm, das Österreich bisher hatte.“ Aus Sicht der IG Windkraft seien besonders die neue Zielsetzung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 und ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energien mit dem Ziel bis 2030 Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen, hervorzuheben. Gemessen werde die neue Regierung aber an den Taten und Rahmenbedingungen, die die Energiewende ermöglichen müssten, so Moidl. weiterlesen…