Energieminister wollen Energiewende anschieben

Häufigere Treffen

Die Energieminister von Bund und Ländern wollen künftig bei Weiterentwicklung ErneuerbarerEnergien und Netzausbau stärker zusammenarbeiten. „Die Energiewende in Deutschland soll besser koordiniert und ausgeweitet werden. Das beschließt Wirtschaftsminister Altmaier mit seinen Länderkollegen. Klingt gut. Ganz nach einem Gesamtkonzept“, schrieb der Nachrichtensender n-tv auf seiner Internetseite. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte dazu nach einer Konferenz mit fünf seiner Länderkollegen in Hannover am 24.05.2019: „Wir haben festgestellt, dass wir in den Zielen einig sind“. In Details gebe es weiteren Diskussionsbedarf, das werde aber zügig geregelt: „Das bedeutet, dass wir Schritt für Schritt den Weg freimachen, damit der Ausbau endlich Fahrt aufholen kann.“ weiterlesen…

Klimaklage gegen EU vorerst gescheitert

Begründung: Klimawandel trifft jeden

Zehn besonders vom Klimawandel betroffene Familien aus fünf EU-Ländern, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden sind mit ihrer Klage für schärfere Klimaziele vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) gescheitert. Die Luxemburger Richter wiesen den Antrag mit einer eher abenteuerlich klingenden Begründung als unzulässig ab, wie ein Gerichtssprecher am 22.05.2019 der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Für die Kläger ist dies zwar ein Rückschlag, muss aber nicht das letzte Wort sein. Denn die Entscheidung stellt nur ein erstinstanzliches Urteil dar. Rechtsmittel können bis Mitte Juli dagegen eingelegt werden. Die Kläger prüfen derzeit Rechtsmitteleinlegung vor dem Europäischen Gerichtshof. weiterlesen…

Wechselnde Winde schwächen CO2-Aufnahme im Südpolarmeer

Stärkere Winde pumpen mehr Kohlendioxid vom Tiefenwasser zurück an die Oberfläche

In einer am veröffentlichten neuen Studie fanden Lydia Keppler und Dr. Peter Landschützer aus der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) heraus, dass sich die Aufnahme von Kohlendioxid (CO2) im Südpolarmeer zwischen 2012 und 2016 abgeschwächt hat. Die Studie verknüpft dabei die Verlagerung regionaler Winde mit dieser reduzierten Kohlenstoffaufnahme. weiterlesen…

Anti-Windkraft-Demo in Berlin

Branche in der Krise – BWE macht Angebot

mit freundlicher Genehmigung von Nicole Weinhold

Demo vor dem Kanzleramt. Diesmal nicht Fridays for Future, sondern eher das Gegenteil: In Berlin wurde diesmal gegen Windkraft demonstriert. Inzwischen bekämpfen Windkraftgegner ein Großteil der neu geplanten Projekte. Es wundert also nicht weiter, dass nun auch vor dem Regierungssitz getrommelt wird, schreibt Nicole Weinhold in der Zeitschrift Erneuerbare Energien. Schlechte Zeiten für die Branche, denn verzögerte Genehmigungsprozesse und Klagen werden zur Dauererscheinung. Inzwischen ist der Ausbau der Windkraft zusammengebrochen. Immer wieder ist in dem Zusammenhang von der Arroganz der Windbranche und von Akzeptanzproblemen die Rede. weiterlesen…

„Einhaltung von COP21 und Agenda-2030 machbar“

ICCA2019: Potenzial der Städte für Klimaziele nutzen

„Ambitionierter Klimaschutz und die Einhaltung des Paris-Abkommens und der Agenda-2030 für Nachhaltige Entwicklung sind machbar. Ein Schlüssel dafür sind klimagerechte und nachhaltige Städte. Ihr Potenzial muss durch ein Zusammenwirken aller Regierungsebenen gehoben werden.“ Dieses klares Signal sandten die Teilnehmer – laut einer Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums vom 23.05.2019 – der nach zwei Tagen intensiven Austauschs in Heidelberg zu Ende gegangenen internationalen Klimakonferenz ICCA2109. weiterlesen…

Lesehinweis: CO2-arm investieren

Tagesspiegel: Verbraucher wollen Erspartes zunehmend klimafreundlich anlegen

Der Weltklimarat fordert die Dekarbonisierung, bzw. Defossilisierung und damit eine CO2-arme Wirtschaft. Immer mehr Anleger reagieren – so am 22.05.2019 im Berliner Tagesspiegel – darauf und wollen bewusst in Firmen investieren, die wenig oder kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen. Fondsgesellschaften hätten diesen Bedarf erkannt und böten inzwischen CO2-reduzierte Anlagen an. weiterlesen…

„Eine kontraintuitive Klimalösung“

Verwegene Idee von Stanford-Wissenschaftlern zur Reinigung der Atmosphäre – mehr CO2

Einen „scheinbar kontraintuitiven Ansatz“ nennt Rob Jordan vom Stanford Woods Umweltinstitut die Idee der „Umwandlung eines Treibhausgases in ein anderes“. Das verspreche die Rückkehr der Atmosphäre in vorindustrielle Methankonzentrationen, einem starken Treiber der globalen Erwärmung. Ein relativ einfacher Prozess könnte helfen, die Flut des Klimawandels zu stoppen und gleichzeitig gesunde Gewinne zu erzielen. weiterlesen…

Schulze will Einwegbecher verteuern

5.300 pro Minute – 5,8 Milliarden im Jahr

Um der Berge von Einwegbechern Herr zu werden, will Bundesumweltministerin Svenja Schulze deren Kosten erhöhen. Sie denkt dabei über einen Fonds zur Beseitigung des herumliegenden Mülls nach. Derweil hat das Verbot von Einmal-Plastik die letzte europäische Hürde genommen: Der Europäische Rat beschließt strikte Vorgaben für Plastikprodukte Die Europäische Union hat mit der Einweg-Plastik-Richtlinie neue rechtliche Grundlagen für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen geschaffen. weiterlesen…

Peter lobt Schulze wg. ökonomischer Chancen von Klimaschutz

Klimaschutz als Innovationsmotor

Fast 40 Prozent aller europäischen Patente im Bereich Klimaschutz stammen aus Deutschland, teilte die Bundesregierung aus Anlass des Kongresses „Klimaschutz als Innovationsmotor für die Wirtschaft“ mit. International stehe Deutschland nach Japan und den USA an dritter Stelle und nehme damit eine weltweite Vorreiterrolle ein. Bundesumweltministerin Svenja Schulze eröffnete des Kongress am 21.05.2019 in Heidelberg. BEE-Präsidentin Peter wertete Schulzes Äußerungen positiv. weiterlesen…

Vom Regen zum Hochwasser

Helmholtz-Forschungszentren starten Messkampagne zu hydrologischen Extremen

Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme ganzheitlich – vom Niederschlag über den Wassereintrag in den Boden und den Abfluss bis hin zum Eintrag ins Meer – zu untersuchen, startet nun innerhalb der Helmholtz-Initiative MOSES eine Messkampagne im Müglitztal in Sachsen. Koordiniert wird die Messkampagne vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). (Foto: Mobile Messinfrastruktur KITcube – Mithilfe eines Autokrans wird das Niederschlagsradar im Müglitztal in Sachsen installiert. – © Dr. Andreas Wieser, KIT) weiterlesen…