FVEE-Sprecher fordert verstärkte Anstrengungen

Bolt sieht Handlungsbedarf bei Mobilität und Wärme

„Im Stromsektor haben wir in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und befinden uns auf dem Weg zu einer nachhaltigen Versorgung“, sagt Prof. Harald Bolt vom Forschungszentrum Jülich, der vom Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zum neuen Sprecher gewählt worden ist, zuversichtlich. Doch Bolt fährt einschränkend fort: „In den Sektoren Mobilität und Wärme müssen jetzt erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Klimaziele noch zu erreichen.“ weiterlesen…

Digitalisierung der Energiewende in Kinderschuhen

Digitalisierungsgrad auf Skala von 1 bis 100 nur bei 22

Das BMWi hat die neuen Zahlen des „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht. Sie zeigten deutlich, wie weit Deutschland noch von seinem Ziel entfernt sei, auch wenn sich das aus der Medienmitteilung des Ministeriums nicht herauslesen lasse. Dort werde die erste Zertifizierung eines Smart-Meter-Gateways Ende Dezember 2018 als ein wichtiger Meilenstein gefeiert, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. „Damit wurde Smart Metering in Deutschland neu definiert und ein zentrales Signal für ein zukunftstaugliches Smart Grid gesetzt“, heißt es vom Ministerium lediglich. weiterlesen…

Embatt-Batterie: kompakter, preiswerter, längerlebig

Gemeinsam für Industrialisierung von Bipolarbatterien mit Lithium-Ionen-Technologie

Bessere Batterien für höhere Reichweiten von Elektrofahrzeugen – ist das Ziel des vom BMWi geförderten Projekts „EMBATT-goes-FAB“. Die vier Projektpartner thyssenkrupp System Engineering GmbH, IAV GmbH, Daimler AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln dafür Bipolarbatterien und Verfahren zu ihrer Herstellung. Durch den gestapelten Aufbau der Bipolarbatterien wird in gleicher Größe eine höhere Speicherkapazität und letztlich eine höhere Reichweite des Fahrzeugs erzielt. Die innovative Batterietechnologie soll nun auf die nächste Reifestufe gehoben werden und damit der Industrialisierung einen Schritt näher kommen. weiterlesen…

Roadmap für intelligente Energienetze der Zukunft

Standardisierungsstrategie für sektorübergreifende Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht

Die Digitalisierung der Energienetze sei zentrale Voraussetzung für die Netzintegration von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Dazu veröffentlichten BMWi und BSI gemeinsam jetzt eine Standardisierungsstrategie zur sektorübergreifenden Digitalisierung der Energiewende. Diese Roadmap enthalte den Arbeitsplan für den Umbau der Energienetze zu sogenannten „Smart Grids“. Ziel sei die Vernetzung aller Akteure der Stromversorgung im intelligenten Energienetz der Zukunft. weiterlesen…

Agora: 2018 EE-Anteil 32,3 Prozent gestiegen

Erneuerbare Energien reduzierten CO2-Emissionen des EU-Stromsektors um 5 Prozent und verdrängten Kohle

Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien in der Europäischen Union ist 2018 erneut gestiegen und erreichte 32,3 Prozent, so Agora Energiewende und Sandbag in ihrer jährlichen Bewertung des EU-Stromsystems. Das entspricht einer Steigerung von mehr als zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Neue Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke verdrängten die Steinkohle aus dem Stommix – vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Gleichzeitig erreichte die Wasserkraftnutzung wieder ihr normales Niveau und reduzierte dadurch die Verstromung von Gas. Infolgedessen sank die gesamte Kohleverstromung in der EU im Jahr 2018 um sechs Prozent und lag damit 30 Prozent unter der Erzeugung von 2012 – der Unterschied zwischen der Nutzung von Steinkohle und der von Braunkohle ist dabei allerdings groß. weiterlesen…

„Der Einstieg in den Kohleausstieg“

Meldung der Bundesregierung und weitere Kommentare

Am 28.01.2019 versandte die Bundesregierung diese Medienmitteilung zur 336-seitigen Empfehlung der Kohlekommission: „Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 verständigt. 2032 soll überprüft werden, ob das Ausstiegsdatum im Einvernehmen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden kann.“ Solarify dokumentiert die Erklärung. (Grafik: 2032 soll überprüft werden, ob der Ausstieg auf 2035 vorgezogen werden kann – © Bundesregierung) weiterlesen…

Lage für Spitzenwissenschaftler verbessern

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu Arbeitsbedingungen

Die Unterstützung von „Brain Circulation auf Augenhöhe und in beide Richtungen“ gehört nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/die Grünen stärker in den Mittelpunkt multilateraler, weltweiter Wissenschaftskooperationen, wie der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib 989/2018) am 13.12.2018 meldete. Bei der Spitzenforschung dürfe es nicht um einen nationalen Wettlauf oder egoistische Nützlichkeitsüberlegungen gehen, die die Abwanderung dringend benötigter Experten aus strukturschwächeren Regionen verstärkt schreiben die Abgeordneten in einem Antrag (19/6426). Aufgabe der Politik müsse es sein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den freien Austausch der Gedanken zu schaffen und möglichst viele Talente aus allen Teilen der Gesellschaft daran teilhaben zu lassen. weiterlesen…

Altmaier: „Wichtige Stufe beim Netzausbau genommen“

Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen gestellt

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer Pressemitteilung mit. Damit stellte sie zum ersten Mal die Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen vom Norden in den Süden. weiterlesen…

Drittes Leben für Kraftwerke

Wärmespeicher als sauberer Weg aus der Kohle?

Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliege erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheide sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken schreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

Ölteppiche mit Holz bekämpfen

Erfindung von Holztechnikern der TU Dresden wird im Ostseeraum etabliert

Holztechniker der TU Dresden haben holzfaserbasierte Ölbinder entwickelt, die Ölhavarien und -verschmutzungen bis 50 Tonnen schnell, effektiv, umweltfreundlich und nahezu vollständig beseitigen sollen. Die Plättchen seien Kernelement eines Havariesystems, das derzeit in der Ostsee etabliert werde. Schon bald solle die Technologie auch auf die Region des Persischen Golfes übertragen werden. weiterlesen…