Flächenbrände verstärken lokalen Klimawandel

Folgen der globalen Erwärmung

Neue Messungen belegen einem Artikel in energiezukunft zufolge, dass Waldbrände erhebliche Auswirkungen auf das Klima einzelner Regionen haben. Rußpartikel gelangen nämlich bis in 12 Kilometer Höhe und heizen dort die unterste Stratosphäre auf. Die neuen Erkenntnisse – in PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA) veröffentlicht – wurde im Rahmen des Global Observing System (IAGOS) mithilfe von Lufthansa-Flugzeugen gewonnen, die einen Instrumentencontainer an Bord hatten. weiterlesen…

Für mehr Transparenz bei den Netzentgelten

vzbv fordert Anpassung im Energiewirtschaftsgesetz

Der Bundesgerichtshof (BGH) verpflichtet die Bundesnetzagentur (BNetzA), die Transparenz bei den Netzentgelten einzuschränken. Den zugehörigen Beschluss veröffentlichte der BGH Ende Januar 2019. Vorausgegangen war ein Rechtsstreit zwischen Netzbetreibern und Regulierungsbehörde um die Veröffentlichung von Netzentgeltdaten. Eigentlich sollte die Anreizregulierungsverordnung die Transparenz bei der Netzentgeltregulierung durch das Veröffentlichen von Netzbetreiberdaten erhöhen. Eine Stellungnahme der Verbraucherzentrale Bundesverband vom 07.02.2019: weiterlesen…

Deutschland Europameister beim Stromexport

Energy Charts Januar 2019: Neue Monatsrekorde bei Stromerzeugung und -export

Im Januar 2019 produzierten die deutschen Kraftwerke so viel Strom wie nie zuvor. Die Erzeugung lag bei insgesamt 52,3 TWh. Das sind 2% mehr als im bisherigen Rekordmonat Januar 2017. So die neuen Zahlen der „Energy Charts“, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg kontinuierlich veröffentlicht. weiterlesen…

Flüssigmetallforschung: Neue Lösungen für die Energiewende

KIT-Technologien können wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Ob thermische Energiespeicher, neue Prozesswege für die emissionsfreie Produktion von Wasserstoff oder innovative Solargroßkraftwerke: Mit Flüssigmetalltechnologien aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lasse sich die Dekarbonisierung des Energiesystems beschleunigen – so eine Medienmitteilung aus Karlsruhe. (Foto: In den Versuchsanlagen des KArlsruhe Liquid metal LAboratory (KALLA) wird die Thermofluiddynamik von Metallschmelzen erforscht. – © Karsten Litfin, KIT) weiterlesen…

Reallabor SINTEG als Transformationsmodell für Energiewende

Bareiß und Projektleiter wagen Rückblick zur Halbzeit

Während andernorts noch darüber diskutiert wird, wie Atom- und Kohleausstieg am besten zu bewerkstelligen seien, entwickeln die Projektpartner im Reallabor SINTEG konkrete Lösungen für eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Stromversorgung. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 05.02.2019 mit. Im Rahmen einer Pressekonferenz aus Anlass der beginnenden Essener E-world energy & water nahmen Staatssekretär Thomas Bareiß und die Projektleiter der fünf „Schaufenster“ Lothar Ahle (DESIGNETZ), Prof. Werner Beba (NEW 4.0), Ulf Brommelmeier (enera), Markus Graebig (WindNODE) und Albrecht Reuter (C/sells) die Halbzeit des Reallabors zum Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und einen Ausblick auf die anstehende Demonstrationsphase. Denn die entwickelten innovativen Lösungen der einzelnen Schaufenster werden nun vor Ort einem großflächigen Praxistest unterworfen. weiterlesen…

Klimaschutzbericht 2018: Klassenprimus muss nachsitzen

„Aktuell erwartete Lücke 8 Prozentpunkte“

Peinlich für den selbsternannten Vorreiter: Deutschland wird das für 2020 gesteckte Klimaziel deutlich verfehlen. Daran lässt der Klimaschutzbericht 2018, den das Kabinett am 06.02.2019 nach Vorlage von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) gebilligt hat, keinen Zweifel. Statt – wie lange Zeit aus allen Polit-Ecken heraus vollmundig hinausposaunt – minus 40 Prozent wird Deutschland trotz zusätzlicher Maßnahmen nur 32 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 in die Atmosphäre pusten: „Die aktuell erwartete Lücke wird trotz Beiträgen nach einer Studie des Bundesweltministeriums nach wie vor bei etwa 8 Prozentpunkten liegen“, heißt es kleinlaut in dem Dokument. weiterlesen…

EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen

Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool

Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem – © Franziska Vogt, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…

Deutschland hinkt hinterher

Deutsche Pläne zum Kohleausstieg müssen Fahrt aufnehmen, um Pariser Abkommen zu erfüllen

„Wenn Deutschland aus dem Kohleausstieg maximale wirtschaftliche und soziale Vorteile ziehen und seine Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen erfüllen will, dann muss es beim Kohleausstieg ein deutlich höheres Tempo anschlagen“, schreibt Nigel Topping, CEO der We Mean Business Coalition, am 06.02.2019 für EURACTIV. weiterlesen…

Franzosen heizen mit deutscher Kohle

Bundesrepublik liefert im Januar 2019 an Frankreich so viel Strom wie nie zuvor. Das treibt die Kohle- und Gaskraftwerke hierzulande an.

Im Januar war eine ungewöhnliche Konstellation am europäischen Strommarkt zu beobachten: Deutschland exportierte in der Monatsbilanz fast 1,5 Milliarden Kilowattstunden nach Frankreich – per Saldo gerechnet, also kurzzeitige Importe bereits abgezogen. Ein solcher Exportüberschuss nach Frankreich ist einmalig, wie Bernward Janzing am 03.02.2019 in der taz schrieb. weiterlesen…

Energiewirtschaft kann wieder zur Wachstumsbranche werden

BDEW-Präsidentin Wolff: „Umbau eröffnet neue Perspektiven“

„Wir haben die riesige Chance, der Energiewende einen entscheidenden Schub zu geben. Diese Chance ergibt sich aus der Einigung der Kommission ‚Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘. Sie ist die vielleicht einmalige Gelegenheit, in einem gesellschaftlichen Konsens dringend notwendige große Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen – und gleichzeitig die Interessen der betroffenen Regionen und der Unternehmen zu wahren.“ Eine solche Chance komme so schnell nicht wieder, sagte BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff zum Auftakt der E-World 2019 in Essen. Deshalb müsse die Politik jetzt zügig an die Umsetzung der Kommissionsvorschläge gehen. weiterlesen…