„Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft“

Altmaier stellt Nationale Industriestrategie 2030 vor

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat am 05.02.2019 seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgestellt. Sie soll, so das BMWi in einer Medienmitteilung, „gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zu leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die vorgelegte Industriestrategie entwickle erstmals eine zusammenhängende und an grundsätzlichen Erwägungen orientierte nationale und europäische Industriestrategie.“ Dokumentation und Kurzkommentar. Sie definiert, in welchen Fällen ein Tätigwerden des Staates ausnahmsweise gerechtfertigt oder gar notwendig sein kann, um schwere Nachteile für die eigene Volkswirtschaft und das gesamtstaatliche Wohl zu vermeiden. Sie ist zugleich ein Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft und Basis für eine ordnungspolitische Debatte. Solarify dokumentiert das Vorwort des Ministers (Hervorhebungen im Original). weiterlesen…

Energiewende auf marokkanisch

Weltspiegel-Reportage: Der Sonnenkönig von Marokko

Im Königreich Marokko vollzieht sich gerade eine erstaunliche Energiewende – das zeigt Stefan Schaaf in seiner Reportage über den „Sonnenkönig von Marokko“: „Wenn Jaouad Ait Rebah in den Bergen des Hohen Atlas unterwegs ist, dann verändert er das Leben vieler Menschen. Der marokkanische Kleinunternehmer fährt über die malerischen Dörfer und installiert Solarmodule. Für die Bergbewohner ein Unterschied wie Tag und Nacht. Denn malerisch wirken die Dörfer nur auf Besucher. Wer hier lebt, ist bettelarm. Die jungen Leute sind längst auf der Suche nach Arbeit weggezogen. Doch mit den Sonnenkollektoren kommen moderne Zeiten ins mittelalterliche Dorf.“ Mit diesen fast lyrischen Worten beschreibt der SWR-Reporter seinen 30-Minüter.
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Nur mit erneuerbarem Strom gelingt die Verkehrswende

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zum effizienten Zusammenspiel von Strom- und Verkehrssektor

Der Verkehr braucht dringend klimafreundliche Lösungen. Die Potenziale von Verkehrsvermeidung, Effizienz und Biokraftstoffen sind begrenzt. Deshalb müssen Elektroantriebe und strombasierte Kraftstoffe einen Beitrag leisten. Die stärkere Nutzung von Strom im Verkehr muss mit einem zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergehen. Das geht aus der am 04.02.2019 veröffentlichten Metaanalyse „Strom und strombasierte Kraftstoffe für den Verkehr“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. weiterlesen…

Netzbetreiber fordern zwei HGÜ-Leitungen

NEP 2030 (2019)

Zur Vorbereitung des Kohleausstiegs – und nicht nur deshalb – müssen die Erneuerbaren Energien entscheidend ausgebaut werden. Die Regierung sagt, dafür müsse das Leitungsnetz ausgebaut werden (obwohl es bisher durch schmutzigen Kohlestrom verstopft wird). Dessen Betreiber haben jetzt einen neuen Netzentwicklungsplan (NEP) aufgestellt, der am 04.02.2019 der Bundesnetzagentur übergeben worden sein soll. weiterlesen…

Solare Heim- und Gewerbespeicher vermeiden Netzausbau für E-Autos

Kurzstudie der TU Braunschweig: Solarstromanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen Vollabdeckung mit Ladepunkten im Ortsnetz

Bei einem intelligenten Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien und Speichern lassen sich Netzengpässe im Zusammenhang mit der Elektromobilität weitgehend vermeiden: Durch den Einsatz von Solarstromanlagen mit Batteriespeichern können die heutigen Stromverteilnetze in Ortsteilen mit privater Ein- und Zweifamilienhausbebauung mehr als jeden zweiten angeschlossenen Haushalt mit einer eigenen 11 kW-Ladestation für Elektroautos versorgen (bis zu 60 Prozent). Damit verdoppeln dezentral installierte Solarstromspeicher die Ladekapazität gegenüber einem klassischen Niederspannungsverteilnetz. Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. (Kurzstudie: Können PV-Speichersysteme die Netzintegration der Elektromobilität unterstützen? – Titel © TU Braunschweig; BSW et al.) weiterlesen…

London Subventions-Spitzenreiter

Fossile genießen auf der Insel höchste Förderungen

Großbritannien gibt innerhalb der EU am meisten Geld für die Subventionierung fossiler Brennstoffe aus, so ein neuer Bericht der Europäischen Kommission. Er stellt auch fest – berichtete Sam Morgan am 16.01.2019 auf EURACTIV.com – die EU-weiten Zahlungen seien trotz der Bekenntnisse zum Pariser Klimaabkommen nicht rückläufig. weiterlesen…

ClientEarth verklagt EIB wg. fortgesetzter Finanzierung fossiler Energieträger

Rechtswidrig Kontrolle der Finanzierungsmaßnahmen verweigert

Erstmalig in Europa ziehen Umweltanwälte die Europäische Investitionsbank (EIB) vor den obersten Gerichtshof der EU, weil diese sich geweigert hat, eine entscheidende Umweltprüfung ihrer Finanzierungsentscheidungen durchzuführen, hat die europäische Umweltrechtsorganisation Client Earth in einer Medienmitteilung bereits am 14.01.2019 öffentlich gemacht. weiterlesen…

Spielen kann zu mehr Klimaschutz motivieren

Politik-Simulation „World Climate“

Viele Menschen finden Klimaschutz gut, doch den Schritt zum echten Engagement tun wenige. Spiele gelten als Mittel für aktives Lernen, zum Beispiel die Politik-Simulation „World Climate“ von Climate Interactive. Forscher haben nun die Wirksamkeit dieses Spiels getestet – mit positiven Ergebnissen, schreibt Stephanie Eichler im Portal Klimafakten. weiterlesen…

Zweifel an NO2-Grenzwerten „unseriös“ – DUH ruft zu Meldungen auf

Kinderpneumologen stellen sich hinter WHO-Vorgaben

Die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP – Vereinigung der Lungenfachärzte für Kinder und Jugendliche) stellt sich in einer am 30.01.2019 auf der Verbandswebseite veröffentlichten Stellungnahme klar hinter die Grenzwert-Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Bezug auf sogenannte „Grenzwert-Skeptiker“ stellten die Ärzte fest: „Wissenschaftliche Aussagen pauschal in Frage zu stellen, ohne hierfür Belege anzuführen, ist unseriös. Wer öffentlichen Zweifel an dem gesundheitsschädlichen Potential von Luftschadstoffen sät, ohne hierfür wissenschaftliche Arbeiten zu zitieren, verletzt die Grundsätze ärztlichwissenschaftlichen Handelns.“ Ausdrücklich distanziert sich der GPP-Vorstand von „dieser Form der öffentlichen Meinungsäußerung“. Die GPP vertritt nach eigenen Angaben mehr als 900 Kinder-Lungenfachärzte in Deutschland, Österreich und der Schweiz – so die Ärzte Zeitung online. Derweil ruft die Deutsche Umwelthilfe zu Meldungen besonderer Luftbelastungen auf. weiterlesen…