„Der Einstieg in den Kohleausstieg“

Meldung der Bundesregierung und weitere Kommentare

Am 28.01.2019 versandte die Bundesregierung diese Medienmitteilung zur 336-seitigen Empfehlung der Kohlekommission: „Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 verständigt. 2032 soll überprüft werden, ob das Ausstiegsdatum im Einvernehmen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden kann.“ Solarify dokumentiert die Erklärung. (Grafik: 2032 soll überprüft werden, ob der Ausstieg auf 2035 vorgezogen werden kann – © Bundesregierung) weiterlesen…

Lage für Spitzenwissenschaftler verbessern

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zu Arbeitsbedingungen

Die Unterstützung von „Brain Circulation auf Augenhöhe und in beide Richtungen“ gehört nach Ansicht der Fraktion Bündnis 90/die Grünen stärker in den Mittelpunkt multilateraler, weltweiter Wissenschaftskooperationen, wie der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib 989/2018) am 13.12.2018 meldete. Bei der Spitzenforschung dürfe es nicht um einen nationalen Wettlauf oder egoistische Nützlichkeitsüberlegungen gehen, die die Abwanderung dringend benötigter Experten aus strukturschwächeren Regionen verstärkt schreiben die Abgeordneten in einem Antrag (19/6426). Aufgabe der Politik müsse es sein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den freien Austausch der Gedanken zu schaffen und möglichst viele Talente aus allen Teilen der Gesellschaft daran teilhaben zu lassen. weiterlesen…

Altmaier: „Wichtige Stufe beim Netzausbau genommen“

Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen gestellt

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer Pressemitteilung mit. Damit stellte sie zum ersten Mal die Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen vom Norden in den Süden. weiterlesen…

Drittes Leben für Kraftwerke

Wärmespeicher als sauberer Weg aus der Kohle?

Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliege erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheide sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken schreibt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). weiterlesen…

Ölteppiche mit Holz bekämpfen

Erfindung von Holztechnikern der TU Dresden wird im Ostseeraum etabliert

Holztechniker der TU Dresden haben holzfaserbasierte Ölbinder entwickelt, die Ölhavarien und -verschmutzungen bis 50 Tonnen schnell, effektiv, umweltfreundlich und nahezu vollständig beseitigen sollen. Die Plättchen seien Kernelement eines Havariesystems, das derzeit in der Ostsee etabliert werde. Schon bald solle die Technologie auch auf die Region des Persischen Golfes übertragen werden. weiterlesen…

juwi baut tausendstes Windrad der Firmengeschichte

Jubiläumsanlage entsteht im ostthüringischen Mohlis

Das Projekt sei ein außergewöhnlicher Meilenstein in der über 22-jährigen Firmengeschichte des herstellerunabhängigen Projektentwicklers für Wind- und Solarparks: Mit dem Bau der vier Anlagen in Thüringen erreiche juwi als einer der ersten deutschen Projektentwickler die Marke von 1.000 Windrädern onshore. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gerade habe juwi in Mohlis, rund 25 Kilometer östlich von Gera, mit den Fundamentarbeiten begonnen, im Spätsommer würden die Anlagen in Betrieb gehen. Zugleich sei juwi mit dem Bau der vier Windräder bei Mohlis erfolgreich in der neuen EEG-Welt angekommen: Denn das Projekt gehöre zu den ersten des Unternehmens, die im vergangenen Jahr einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten haben und die nun gebaut werden. „Zuschläge in Höhe von mehr als 230 Megawatt für Wind- und Solarparks machen juwi auch im Jahr 2018 zu einem der erfolgreichsten Projektentwickler Deutschlands“, hieß es in der Mitteilung. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende in Entwicklungsländern?

IASS entwickelt Vorschläge für finanzielle Unterstützung und Technologietransfer

Die internationale Energiewende schafft viele Vorteile, aber auch neue Ungleichheiten. Die Risiken betreffen vor allem die Entwicklungsländer, die weniger Zugang zu Technologien und Kapital haben. Ein neues Projekt am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam erarbeitet Empfehlungen, wie die Energiewende auch in den Entwicklungsländern gelingen kann. weiterlesen…

Weltweit 500 Gigawatt Photovoltaik installiert

Oft die günstigste Form der Stromerzeugung

Die Photovoltaik-Technologie habe einen neuen Meilenstein erreicht: Weltweit seien Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 500 Gigawatt installiert. Im Jahr 2018 w’ren rund 100 Gigawatt hinzugekommen. Das gab der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis aktueller Markteinschätzungen bekannt (vgl.Grafik). „Die als Weltraumtechnologie gestartete Photovoltaik ist innerhalb weniger Jahrzehnte extrem preiswert geworden und heute bereits in vielen Regionen und Marktsegmenten die günstigste Form der Stromerzeugung“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. weiterlesen…

NABU mit Schleswig-Holsteins Windkraftplanung immer noch unzufrieden

Auch 2. Entwurf der Windkraftplanung weise gravierende Mängel beim Artenschutz auf

Am 03.01.2019 endete die Beteiligungsfrist zum 2. Entwurf der Windkraftplanung der Landesregierung „Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein 2010 und Teilaufstellung der Regionalpläne für die Planungsräume I bis III (Sachthema Windenergie)“. Allerdings weise auch dieser zweite Entwurf in den Augen des NABU gravierende Mängel auf. weiterlesen…

Ladepunkte E-Mobilität: Hamburg weiter Spitzenreiter

Stärkste Zubau-Dynamik in München, Bayern auf Platz 1 der Bundesländer

Hamburg behauptet mit 834 öffentlichen Ladepunkten weiterhin Platz 1 im Städte-Ranking des BDEW-Ladesäulenregisters, das vermeldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.. Berlin folge mit 779 Ladepunkten auf Platz 2. München sei jedoch auf der Überholspur: Allein innerhalb der letzten sechs Monate seien über 300 Ladepunkte hinzugekommen. Insgesamt zähle die bayerische Landeshauptstadt jetzt 696 Ladepunkte. Mit deutlichem Abstand folgten Stuttgart (382 LP), Düsseldorf (211 LP) und Leipzig (168 LP). Im Vergleich der Bundesländer habe weiterhin Bayern (3.618 LP) eindeutig die Nase vorn. Es folgten Nordrhein-Westfalen (2.739 LP), Baden-Württemberg (2.525 LP), Hessen (1.413 LP) und Niedersachsen (1.320 LP). Ein Überblick über die Ladepunkte findet sich auf www.ladesaeulenregister.de. weiterlesen…