CO2-Speicher im geklüfteten Fels

ETH Zürich untersucht geologische Prozesse, die Speicherpotenzial beeinflussen

Mit der blossen Reduktion des Treibhausgasausstosses lasse sich das 2010 an der UN-Klimakonferenz in Cancun festgeschriebene 2-Grad-Ziel nicht erreichen. Die zuletzt geforderte Variante von maximal 1,5 Grad Celsius Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit schon gar nicht. Dies, so habe der Weltklimarat IPCC 2018 in einem Sonderbericht festgestellt, klappe nur, wenn zusätzlich CO2 aus der Atmosphäre entfernt und im Boden eingelagert wüwrde. Solch negative Emissionen ließen sich jedoch nur erreichen, wenn das abgeschiedene CO2 für Jahrhunderte sicher gespeichert werden könne. Dies werde derzeit von Forschern an der ETH Zürich untersucht. weiterlesen…

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr

KIT-Forscher zeigen: Filteranlagen weltweit größte Quellen für ultrafeine Partikel mit erheblichen Klima-Auswirkungen

Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke. Wie deren Emissionen die Bildung von ultrafeinen Partikeln beeinflussen und welche Wirkung sie auf das Klima haben, beschreiben sie im Magazin Bulletin of the American Meteorological Society. (Foto: Kohlekraftwerk Boxberg in der Lausitz In der Abluftfahne haben die Forscher in 20 Kilometern Entfernung bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen – © Wolfgang Junkermann, KIT) weiterlesen…

Verheerende Naturkatastrophen

Klimawandel kostete letztes Jahr 160 Milliarden US-Dollar

Die Naturkatastrophen-Bilanz des Jahres 2018 falle erneut vernichtend aus, schreibt Joschua Katz in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. Im vergangenen Jahr hätten sich die Gesamtschäden auf etwa 160 Milliarden US-Dollar belaufen, so das Fazit des Rückversicherers Munich Re. Vor allem im zweiten Halbjahr seien die Kosten besonders groß gewesen. Rund die Hälfte der Schäden sei dabei versichert gewesen, wodurch die Schadensbelastung für Versicherer deutlich höher als im langfristigen Durchschnitt gewesen sei. Trotzdem wären die Kosten unter der extremen Schadenssumme von 350 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2017 geblieben, die von Rekordschäden durch Hurrikans geprägt worden sei. weiterlesen…

Bürokratie bremst Solar-Prosumer aus

Rechtsgutachten: Zu hohe Hürden für Gemeinschaftliche Eigenversorgung

Die aktuelle Gesetzeslage macht es Privatleuten nahezu unmöglich, ihren Solarstrom mit anderen im selben Haus zu teilen, ohne Rechtsbruch zu begehen. Diesen Schluss zieht die Verbraucherzentrale NRW aus einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten der Kanzlei von Bredow Valentin Herz. Darin wird die Rechtslage zur sogenannten Gemeinschaftlichen Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien als „offensichtlich weder verhältnismäßig noch sachgerecht“ bezeichnet. weiterlesen…

Trotz Kürzung: China baut 43,6 Gigawatt Photovoltaik zu

Produktionszahlen der Photovoltaik-Hersteller boomen weiter

China habe im vergangenen Jahr einen Rückgang der neu installierten Photovoltaik-Kapazität um 18 Prozent verzeichnet, wie der chinesische Verband der Solarindustrie bekannt gegeben habe. Dennoch sei der Zubau damit höher als von der Branche erwartet, nachdem die Regierung gravierende Einschnitte ihres teuren zentralen Fördersystems Ende Mai angekündigt hatte, schreibt Vincent Shaw in einem Beitrag für pv magazine global. weiterlesen…

Erneuerbare trotzen auch politischem Gegenwind

Ökostrom ist in Deutschland immer viel schneller gewachsen als alle „ambitionierten“ Regierungsziele angepeilt haben

2018 lag der Ökostrom-Anteil an der deutschlandweiten Stromerzeugung zum ersten Mal über 40%. Somit übersteigt der Anteil wieder einmal die von der Politik ausgegebenen Prognosen. Die Bundesregierung muss endlich aufhören den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu drosseln, sagt Hans-Josef Fell und blickt zurück auf so manchen politschen Bremsversuch, der der deutschen Energiewende Kraft geraubt und einen internationalen Durchstart verhindert haben. weiterlesen…

Die CSU entdeckt die Natur

Söder schielt zu den erstarkten Grünen

Seit dem 14.10.2018 grübele die CSU wie es nun weitergeht. Dass sich etwas ändern muss, verstehe sich von selbst: Gut zehn Prozentpunkte hat die Partei bei der bayerischen Landtagswahl verloren, neben der AfD triumphierten insbesondere die Grünen. Vielen in der CSU-Zentrale dämmere, dass die scharfen Töne im Wahlkampf, das kalkulierte Fast-Zerbrechen der Regierungskoalition in Berlin und die abwertenden Töne gegenüber allem, was „öko“ ist, mit dem Destaster zu tun haben könnte. Gleichzeitig verlören Hardliner wie CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und Noch-Parteichef Horst Seehofer an Macht, schreibt Clemens Weiß in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. weiterlesen…

Hin zu einem neuen Wasserstoffmarkt

CertifHY-Herkunftsnachweise (GOs) für grünen Wasserstoff jetzt erhätlich

Europa mache einen wichtigen Schritt hin zu einem neuen und transparenten Wasserstoffmarkt. Das CertifHy-Projekt „Entwicklung des 1. EU-weiten Herkunftsnachweissystems (GO-Systems) für grünen Wasserstoff“ habe über 75000 CertifHy-Herkunftsnachweise für grünen und CO2-armen Wasserstoff ausgestellt, die jetzt auf dem Markt erhältlich sind. Das berichtet der TÜV Süd in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

PIK: Zusammenhang zwischen Schneemassen und Klimawandel

Globale Erwärmung begünstigt die starken und anhaltenden Schneefälle

Die Menschen in den Alpen kämpfen mit Massen von Schnee. Auch das Winterwetter aber sei – wie jedes Wetter – nicht frei vom Einfluss der menschgemachten globalen Erwärmung zu sehen, so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).ktuelles/nachrichten/schneemassen-und-klimawandel“>so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

Reform der Steuern und Abgaben überfällig

Energiewende braucht effizientes und sozialverträgliches Umlagensystem, Windstrom besser nutzbar machen

Das bestehende System der Steuern und Umlagen im Energiebereich schaffe energiepolitische Fehlanreize, blockiert Investitionen in Innovationen und belaste die privaten Endverbraucher wie Mittelstand überproportional hoch. Der Bundesverband WindEnergie fordere daher eine Reform der Abgaben und Umlagen. Im Zentrum der Reform solle eine transparente und effektive Besteuerung von klimaschädlichen CO2-Emissionen stehen, heißt es in einer Pressemitteilung des BWE vom 11.01.2019. weiterlesen…