acatech-DISKUSSION: Sicherheit messbar machen

Bislang keine Theorie in der Wissenschaft

Sicherheit ist im ÖPNV, an Flughäfen oder in Offshore Windparks ein komplexes Thema. Mensch-Maschine Interaktionen spielen hier eine ebenso große Rolle wie etwa die Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Eine Theorie, mit der die Sicherheit in solchen sogenannten soziotechnischen Systemen beschrieben oder gemessen werden kann, gibt es bisher nicht. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat nun einen ersten Vorstoß unternommen und Beiträge veröffentlicht, die zu einer fächerübergreifenden Systemtheorie Sicherheit beitragen könnten. weiterlesen…

Einstieg statt Ausstieg

Industrielle Nutzung Erneuerbarer in den Kohlerevieren

„Dass groß gedachte neue Ansätze dringend nötig sind, zeigt der Blick auf die derzeitige Diskussion sehr deutlich“, schreibt Karl-Heinz Remmers in seinem jüngsten Blog. „Hambacher Wald, Kohlekommission, Landespolitik, Medien, überall stehen beim Streit um den Ausstieg aus Braunkohle Gesundheit und Umwelt vermeintlich gegen Arbeitsplätze und Energieversorgung.“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Klimalabor Alpen

Ohne Klimaschutzmassnahmen wird die Durchschnittstemperatur im Alpenraum bis 2050 um bis zu 4,5 Grad ansteigen

Was passiert bei 1,5 Grad globaler Erwärmung im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten? Diese Frage beantwortet der Weltklimarat in seinem aktuellen Bericht. In den Alpen liegt der Temperaturanstieg allerdings jetzt schon bei zwei Grad. Das bestätigt Reto Knutti, Professor am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich, Mitautor von zwei Berichten des Weltklimarats. „Wir gehen in den neuesten Szenarien für die Schweiz von 2,5 bis 4,5 Grad Erwärmung bis Mitte des Jahrhunderts aus. Das sind natürlich sehr grosse Veränderungen.“ weiterlesen…

acatech Projekt Neue autoMobilität II

Verkehr des Jahres 2030+

Verkehrspolitik in Deutschland ist zu einem Top-Thema der Berichterstattung geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen und der vielversprechenden technologischen Trends, insbesondere der Automatisierung und Vernetzung, stellt sich die Frage: Wie gestalten wir den Verkehr der Zukunft? Das acatech-Projekt Neue autoMobilität II möchte einen Beitrag zur Vision des Verkehrs der Zukunft leisten: orientiert an den individuellen Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer, nachhaltig und klimaschonend sowie eingefügt in das Leitbild menschengerechter Siedlungsräume auf dem Land und in der Stadt. weiterlesen…

EE bis 43 Prozent

„Erneuerbare ganz klar auf der Überholspur“

„Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten drei Quartalen 2018 zusammen 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Das ist ein Anstieg um 3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Januar, April und Mai 2018 erreichten sie aufgrund des außerordentlich starken Windangebots und der hohen Anzahl an Sonnenstunden sogar bis zu 43 Prozent.“ Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Wenn das Windangebot im vierten Quartal sich wie im Durchschnitt der letzten Jahre gestalte, könnten die Erneuerbaren auch im Gesamtjahr 2018 knapp 38 Prozent gedeckt haben. weiterlesen…

Keine Netzengpässe in Süddeutschland

Neuer Bericht der Bundesnetzagentur bestätigt

Bayerns Stromdefizit wird immer größer. Bis vor wenigen Jahren versorgte sich der Freistaat noch zu rund 60 Prozent aus Atomkraftwerken. Der nimmt an, aber aktuell ist der Ausbau der Photovoltaik viel zu gering – der Bau von Windkraftwerken ist fast zum Erliegen gekommen. Der neuste Bericht der Bundesnetzagentur zeigt, dass es in Bayern wie auch in den anderen süddeutschen Ländern keine Engpässe im Stromnetz gibt. Es ist ausreichend Platz für die Energiewende mit Photovoltaik und Windkraft. Das schließt Raimund Kamm, Landesvorsitzender Bayern des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) laut einer Mailzusendung vom 02.11.2018 (veröffentlicht in pv magazine). weiterlesen…

UBA aktualisiert NO2-Belastung 2017

München vor Stuttgart, Berlin auf Platz 18

Das Umweltbundesamt sammelt und bewertet die Messdaten aus mehr als 500 Messstationen. Auf Grundlage dieser Lieferungen führt das UBA die offizielle Berichterstattung zur Luftqualität an die EU durch. Aufgrund einer Nachmeldung aus Hessen gab es einer Medienmitteilung vom folgend zwei Änderungen in der Liste der Städte mit Grenzwertüberschreitungen des NO2-Jahresmittelwertes: Darmstadt ist mit 72 µg/m3 nun die drittstärkst belastete Stadt, Frankfurt kommt mit 54 µg/m3 auf Rang 12. Berlin ist achtzehnte Stadt. weiterlesen…

Ozeane nehmen mehr Wärme auf als vermutet

Dennoch CO2-Emissionen schneller verringern, als IPCC-Bericht verlangt

Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University (Massachusetts, USA), des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Wie sie am 31.10.2018 in Nature veröffentlichten, haben die Meere in den vergangenen 25 Jahren demnach sogar deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisherige Berechnungen vermuten ließen. Das löste eine kontroverse Diskussion aus. weiterlesen…

BSW fordert PV-Ausbau auf Gebäuden

Wirtschaftsministerium plant Kürzung der Solarförderung bei größeren Photovoltaik-Dachanlagen von 20 Prozent

Kurz nach der Einigung der Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD über den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ist nun auch der Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Energiesammelgesetz bekannt geworden. Darin enthalten sind auch die geplanten Änderungen im EEG, aber eben auch noch vieles mehr. Sandra Enkhardt hat sich den Referentenentwurf für das pv magazine angesehen. weiterlesen…

Windkraft gemeinsam vor Ort gestalten, statt gesetzlich verhindern

Bundesrat befasst sich mit Vorschlägen zur Einschränkung der Windenergie – DUH lehnt solche Hemmnisse entschieden ab

Am 08.11.2018, soll im Umwelt- und Wirtschaftsausschuss des Bundesrates über zwei Vorlagen zur Windenergie entschieden werden. Der von Brandenburg eingereichte Antrag hebt die grundsätzliche Privilegierung des Baus von Windenergieanlagen auf. Gemeinden könnten dann ohne Begründung den Bau von Windenergieanlagen ablehnen. Der von NRW eingebrachte Antrag ermöglicht den Ländern, Abstände von Windenergieanlagen z.B. zu Wohnbebauungen festzulegen. In der Vergangenheit führte eine solche Regelung in Bayern zu sehr hohen Abständen, die den Windkraftausbau dort faktisch zum Erliegen brachte. Das Votum der Ausschüsse geht als Empfehlung an das Plenum des Bundesrats, das dann mehrheitlich entscheidet. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Ausschüsse auf, sich gegen die beiden vorliegenden Anträge auszusprechen. weiterlesen…