COP23: Weltgemeinschaft auch nach US-Ankündigung engagiert

PreCOP erfolgreich abgeschlossen – Flasbarth: „Welt kann sich auf ambitionierte Weltklimakonferenz freuen“

Ab dem 06.11.2017 kommen Delegierte aus 197 Nationen in Bonn zusammen, um unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi bei der 23. UN-Klimakonferenz (COP23), die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu verhandeln. Deutschland unterstützt den Inselstaat als technischer Gastgeber. Auf Einladung des Premierministers der Republik Fidschi, Frank Bainimarama, fand vom 17.-18.10.2017 die so genannte PreCOP statt, das Vorbereitungstreffen für die Weltklimakonferenz. Fast 300 Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 60 Ländern, Internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft kamen dazu in Nadi auf Viti Levu, der Hauptinsel der Fidschi, zusammen. weiterlesen…

Mittelstand braucht Zugang zur Spitzenforschung

acatech-Festveranstaltung 2017

Die acatech-Festveranstaltung 2017 im Berliner Konzerthaus war dem Mittelstand gewidmet. acatech-Präsident Henning Kagermann bot einen Ausblick auf kommende innovationspolitische Themen. Ein Leitgedanke: Der deutsche Mittelstand braucht mehr partnerschaftliche Kooperation von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssten besseren Zugang zur Spitzenforschung bekommen. Diesen Gedanken von Ex-Forschungsminister Heinz Riesenhuber nahm Dieter Spath auf und forderte eine Innovationsoffensive für den Mittelstand. weiterlesen…

Vorschau auf COP23

Weltklimakonferenz in Bonn: Landesregierung und BMUB zeigen Klimaschutz-Lösungen „made in NRW“

Im November blickt die Welt nach Bonn. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi und mit Unterstützung des Bundes und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen findet die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn statt. Über 20.000 internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, Politik und Zivilgesellschaft werden hierzu erwartet – so eine gemeinsame Pressemitteilung des BMUB mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. weiterlesen…

Ozonloch 2017: So klein wie selten zuvor

Prognose: Ozonloch wird sich bis zum Jahr 2060 schließen

Das Ozonloch über der Antarktis ist in diesem Jahr auffallend klein. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ermittelt, dass es sich um das zweitkleinste Ozonloch seit Ende der 1980er Jahre handelt – seit dem Abkommen zum Schutz der Ozonschicht von Montreal (1987) und seinen Nachfolgevereinbarungen. Die aktuellen Messungen zeigen eine maximale Ausdehnung des Ozonlochs in diesem Jahr von etwa 20 Millionen Quadratkilometer. Im Vergleich: Der Rekordwert vom September 2000 liegt bei knapp 30 Millionen Quadratkilometer. Erholung zeigt sich auch in der Dicke der Ozonschicht – die aktuell niedrigsten Ozonwerte liegen über den Werten der letzten 30 Jahre. (Grafik: Ozonloch 2008-2011-2014-2017 – © DLR (CC-BY 3.0)) weiterlesen…

Fuß von der PV-Bremse nehmen

Solarstrom für 5 ct/kWh bietet Chance, Klimaziele doch noch zu erreichen

Genau wie Karl-Heinz Remmers in seinem Blog „Neue Energiewelt“ fordert auch der Branchenverband BSW-Solar in einer Pressemitteilung vom 16.10.2017, die neue Bundesregierung müsse die Solar-Ausbauziele schnell vervielfachen, um das Klimaziel noch zu erreichen. Denn Solarstrom erziele im Kraftwerksmaßstab in Deutschland inzwischen Preise von unter 5 ct/kWh. Dies gehe aus Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur zu den Ergebnissen der jüngsten Auktion hervor, an der Projektierer großer Solarstromanlagen teilnehmen müssen, um eine Marktprämie nach dem EEG zu erhalten. weiterlesen…

EEG-Umlage sinkt homöopathisch


Kaum Hoffnungen auf fallende Strompreise

Die Ökostrom-Umlage fällt – laut einer Medienmitteilung der Bundesregierung – im kommenden Jahr „etwas geringer“ aus: Sie beträgt dann 6,792 ct/kWh. Im Vergleich zu diesem Jahr sinke die Umlage für Strom aus Windkraft und Sonne um 1,3 Prozent. Das hätten die vier Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW mitgeteilt (Solarify berichtete). weiterlesen…

Uexküll: „Zukunft gestalten: Jetzt“

Warnung vor Klimawandel-Folgen – vor allem Migration

Jakob von Uexküll, 73, schwedisch-deutscher Gründer des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) und des Weltzukunftsrats (World Future Council), arbeitet seit Jahrzehnten an Konzepten des Umdenkens und Umsteuerns – als Botschafter, Aufklärer und Berater für eine gerechtere und bewohnbare Welt für zukünftige Generationen. In einem neuen Buch unter dem Titel „Zukunft gestalten: Jetzt“ warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels – vor allem der Klimamigration. weiterlesen…

Geo-Engineering keine schnelle Lösung für Klimawandel

Climate-Engineering Conference (CEC) 2017 in Berlin

Führende Klimawissenschaftler und Aktivisten äußerten sich besorgt darüber, dass Geo-Engineering-Forschung als Entschuldigung dafür angeführt werden könnte, die CO2-Emissionen nicht zu reduzieren, und nannten die US-Regierung unter Donald Trump eine große Bedrohung ihrer Arbeit – so der britische Guardian. weiterlesen…

Bildung für nachhaltige Entwicklung


Alle sollen Nachhaltigkeit lernen

„Die Bundesregierung begrüßt den ‚Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung'“. Kein Wunder, kommt er doch aus dem BMBF und soll das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen helfen – eines der Unterziele (4.7) der globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Unterziel besagt, dass bis 2030 alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben sollen. Vor dem Hintergrund der drängenden Zukunftsfragen des Planeten Erde und der Sicherung der Lebensbedingungen für die nächsten Generationen hat die Bundesregierung zu dem Thema eine Unterrichtung (18/13679) vorgelegt. weiterlesen…

„Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“

Neuer Bericht an den Club of Rome

Einen schlichten Untertitel haben die beiden Autoren-Herausgeber Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman ihrem gewaltigen Buch gegeben – gewaltig, weil es praktisch alle Probleme dieser Welt und eine Unzahl von Lösungsvorschlägen zwischen zwei optimistisch-grüne Buchdeckel zwängt. Nichts weniger als „eine neue Aufklärung für eine volle Welt“ verlangt und verspricht (?) der zweite Untertitel. Ex-Umweltminister, UNEP-Direktor und IASS-Gründer Klaus Töpfer ist denn auch voll des Lobes: „45 Jahre nach den Grenzen des Wachstums ein neuer Bericht vom Club of Rome, mutig und voller Optimismus! Man geht so weit, eine Neue Aufklärung vorzuschlagen, gerade richtig für das Anthropozän.“ weiterlesen…