„Neue Bundesregierung muss Kohleausstieg beschließen“

Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

63 Landeskirchen, Umwelt- und Entwicklungsverbände haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm mit konkreten Maßnahmen vorgelegt, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), WWF Deutschland und Deutscher Naturschutzring (DNR) in einer gemeinsamen Pressemitteilung, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. weiterlesen…

DIW-Modell für bessere EE-Integration

Für langfristiges Gelingen der Energiewende

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellte soeben ein Modell vor, um bereits jetzt starke Anreize für Investitionen in Wind- und Solaranlagen zu geben, die sich in der langen Frist gut und kostengünstig in das Stromsystem integrieren werden. Das vorgeschlagene Marktwertmodell baut auf dem existierenden Förderrahmen auf, berücksichtigt aber zusätzlich den künftigen Marktwert des produzierten Stroms. weiterlesen…

Energetische Sanierung sozialverträglich gestalten

Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund mit Hintergrundpapier für mehr Klimaschutz in Gebäuden

Bei der Motivation und Umsetzung einer energetischen Sanierung spielt die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle – die Frage also, ob sich eine Sanierung für den Besitzer finanziell lohnt oder nicht. Darauf gibt es keine einfache Antwort, denn ob und wann eine energetische Sanierung sich rechnet, hängt von vielen Faktoren ab. Der deutsche Mieterbund (DMB) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordern von einer neuen Bundesregierung massive Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu sozialverträglichen Bedingungen im Gebäudebereich und legen dafür ein Hintergrundpapier mit einem „6-Punkte-Sofortprogramm für sozialverträglichen Klimaschutz im Gebäude“ vor. weiterlesen…

E-Wende nur mit synthetischen Kraftstoffen

Prognos-Studie: Designer-Fuels dringend notwendig

Das Klimaschutzziel ist nur mit CO2-neutralen flüssigen Kraft- und Brennstoffen (E- oder Designer Fuels) zu erreichen. Diese können künftig zu bezahlbaren Kosten produziert werden. Das geht aus der noch unveröffentlichten Prognos-Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ hervor, von der eben erste Ergebnisse bekannt wurden. weiterlesen…

DIW: Biokohle – Potenziale und Kosten

Klimaschutz für den Großraum Berlin

Mit Hilfe der sogenannten hydrothermalen Karbonisierung (HTC, s.a. solarify.eu/brenngas-aus-biokohle) kann Biomasse in Biokohle (auch HTC-Kohle genannt) umgewandelt werden. Die eignet sich sowohl zur Einzelverbrennung in Blockheizkraftwerken als auch zur Mitverbrennung in konventionellen Kohlekraftwerken. In ihrer Studie „Klimaschutz durch Biokohle: Potenziale und Kosten für den Großraum Berlin“ haben Jakob Medick, Isabel Teichmann und Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin), das Treibhausgas-Vermeidungspotenzial und die dazugehörigen Kosten berechnet, wenn Laub und Grasschnitt aus dem Großraum Berlin für die Herstellung von HTC-Kohle genutzt würden. weiterlesen…

„Verhandeln und Handeln verbinden“


Hendricks zu COP23: Weltklimakonferenz erwartet zu 25.000 Teilnehmer

Die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn im November wird einer BMUB-Medienmitteilung zufolge die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Erwartet werden bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern der Welt, dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1.000 Journalisten. Die Präsidentschaft der Konferenz hat Fidschi inne, Deutschland unterstützt als technischer Gastgeber. weiterlesen…

Irrweg Geoengineering

12.10.2017 – mit freundlicher Genehmigung von Barbara Unmüßig, project-syndicate.org

Während die Welt sich schwertut, die Emissionen klimaschädlicher Gase zu reduzieren und die Erderwärmung zu begrenzen, gewinnt derzeit eine neue technologische Wunderwaffe an Unterstützung. Geoengineering – die großmaßstäbliche Manipulation von Klima- und Erdsystemen – wird als Lösung propagiert, mit der man dem Klimawandel entgegentreten könne. Ein Kommentar auf project-syndicate.org weiterlesen…

Munich Re steigt bei Elon Musks Rohrpost-Zug ein

Revolution der Mobilität? Rückversicherer investiert in Hyperloop-Technik

Von Berlin nach München in nur einer halben Stunde – Tesla-Chef und SpaceX-Mitgründer Elon Musk hat bereits vor drei Jahren (Solarify berichtete) seine Pläne für den Hyperloop enthüllt, ein schnelles, nachhaltiges und kostengünstiges elektrisches Bahn-System, ohne Schienen, mit Luftkissen-Technik und Sonnenkollektoren. Henning Peitsmeier dazu in der FAZ: „Die Investoren stehen Schlange. Jetzt hat sogar die Munich Re ein eigenes Hyperloop-Team aufgebaut.“ Ein Österreicher hatte kurz zuvor ein ganz ähnliches Transportsystem vorgestellt: TubeWay (s.a.: solarify.eu/tubeway). weiterlesen…

Verbraucher wollen Strom sparen, um die Umwelt zu schützen

Greenpeace Energy startet neues Effizienzangebot

Drei von vier Deutschen möchten ihren Stromverbrauch senken und Energie einsparen. Dabei ist das Motiv, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ebenso wichtig wie das Schonen der eigenen Haushaltskasse. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. 78 Prozent der Befragten würden gerne Strom sparen, um Kosten zu senken. Fast ebenso viele (76 Prozent) denken gleichzeitig an das Klima und möchten ihren Stromverbrauch reduzieren, um die Umwelt zu schützen. weiterlesen…

Flüsse tragen Plastikmüll ins Meer

UFZ-Forscher zeigen: Große Flusssysteme sind hauptverantwortlich für Plastikverschmutzung der Ozeane

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer – ein globales Umweltproblem mit nicht abzusehenden ökologischen Folgen. Um den Plastikeintrag reduzieren zu können, muss klar sein, über welchen Weg das Plastik ins Meer kommt. Bisher war darüber nur wenig bekannt. Dem ist nun ein interdisziplinäres Forscherteam unter Leitung des UFZ nachgegangen. Es konnte zeigen, dass Plastikmüll vor allem über große Flüsse ins Meer eingetragen wird. Publiziert sind die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Environmental Science & Technology. weiterlesen…