MIT-Mathematiker warnt vor Massensterben

Bis 2100 können Ozeane genügend Kohlenstoff für ein Massensterben von Arten in kommenden Jahrtausenden aufgenommen haben

Daniel Rothman, Professor für Geophysik am Massachusetts Institute of Technologie (MIT), hat zu berechnen versucht, wie sich weiter steigende CO2-Werte auf die Artenvielfalt der Erde auswirken werden. Rothman sieht eine Katastrophen-Schwelle, andere nennen das einen Kippschalter, der nicht überschritten werden dürfe – andernfalls drohe das nächste Massensterben in weniger als 100 Jahren. In seinem Essay, veröffentlicht am 29.09.2017 im Wissenschafts-Journal Science Advances, definiert Rothman zwei besonders gefährliche Szenarien: weiterlesen…

Noch 330 Jahre Tagebaufolgen

Streit um Rückstellungen – RWE Power AG mit Gutachten

Die RWE AG hat der für Bergbau und Energie in NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg drei externe Gutachten zu den Rückstellungen für die Langzeitfolgen des Braunkohlenbergbaus im Rheinischen Revier vorgelegt. Darin steht, dass die durch Tagebaue im Bereich der Wasserwirtschaft verursachten Schäden, wie trocken gefallene Feuchtgebiete, verunreinigte Trinkwasservorräte oder abgesunkene Grundwasserspiegel, noch bis 2350 zu spüren sein werden. Die Rücklagen von RWE dafür werden angezweifelt. weiterlesen…

EuGH verhandelt Hinkley Point C

Teuerstes AKW der Welt – Steuerzahler löhnen – Urteil Mitte 2018

Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat am 05.10.2017 die Verhandlung über die Klage Österreichs und Luxemburgs (T-356/15) gegen die britischen Staatsbeihilfen für den Neubau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point C begonnen. In einer sogenannten Nichtigkeitsklage wenden sich die beiden Länder gegen die Genehmigung der Subventionen durch die EU-Kommission. Gleichzeitig klagt auch der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy (siehe solarify.eu/hinkley-point-c-wieder-vor-eugh). Mit einem Urteil wird erst Mitte 2018 gerechnet. weiterlesen…

„Wir sind das Volt!“


Bis 2023 230 „energetische Millionen“ investieren

Die noch jungen Berliner Stadtwerke haben mit Solgans wie „Wir sind das Volt!“, „Power to the people“ und „100 % Haltung – 0 % Spaltung“ eine viel beachtete Werbekampagne für ihren Strom aus Erneuerbaren Energien gestartet. Man habe – so eine Medienmitteilung – bereits Ökostrom-Kapazitäten für 24.000 Haushalte aufgebaut. Damit könnten 28.500 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. weiterlesen…

Wuppertal-Institut: Deutliche Beschleunigung notwendig


Dekarbonisierung europäischer Energiesysteme

„Die Dekarbonisierung von Energiesystemen erfordert einen starken Strukturwandel“, so eine Medienmitteilung des Wuppertal-Instituts. In dem Artikel „Tracking sectoral progress in the deep decarbonisation of energy systems in Europe“ schlagen die Autorinnen und Autoren „eine Methodik vor, um die Dekarbonisierung der Energiesysteme in der Europäischen Union weiter zu verfolgen. Darüber hinaus werden die Dekarbonisierungsraten in der Elektrizitäts-, Wohn-, Transport- und Industriebranche analysiert“. weiterlesen…

Monopolkommission: Netzausbaukosten begrenzen


Sondergutachten schlägt erzeugerseitiges regionales Netzentgelt für EE-Anlagen vor

Um die Treibhausgas-Reduktionsziele zu erreichen, sollte das europäische Emissionshandelssystem gestärkt werden, indem weitere Sektoren einbezogen werden – so eine Medienmitteilung derMonopolkommission, Außerdem fordert das Sondergutachten Energie 2017 – Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden Anpassungen bei der Konzessionsvergabe für den Netzbetrieb, um die Verbraucher zu entlasten. weiterlesen…

NO2-Grenzwerte in Berlin ständig überschritten


Konkrete Daten aus dem IASS

In Berlin werden derzeit regelmäßig die EU-Grenzwerte für Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Wie würde sich die Luftqualität in der Stadt verändern, wenn Diesel-PKW geltende Emissionsstandards einhielten? Forscher des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) haben dazu in einer neuen in den Environmental Research Letters publizierten Studie konkrete Daten vorgelegt. weiterlesen…

Worauf es für die deutsche Politik beim Energiepaket der EU ankommt


Strategievermerk der Heinrich-Böll-Stiftung nach der Bundestagswahl

Nach der Bundestagswahl wird die weitere Ausrichtung der deutschen Energiewende Thema der Koalitionsverhandlungen sein. Doch wenn Deutschland sein Energiesystem bis 2050 grundlegend transformieren will, geht das nur mit den europäischen Nachbarn. Denn ein europaweit verknüpftes Stromnetz senkt die Kosten der Integration von erneuerbaren Energien und erleichtert es, Flexibilitätspotentiale zu erschließen. Auch im Bereich der Energieeffizienz braucht es für Produktstandards Entscheidungen auf EU-Ebene. Und letztlich kann nur eine EU-weite Klimaschutzanstrengung einen angemessenen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens leisten. Katharina Umpfenbach von der Heinrich-Böll-Stiftung hat einen Strategievermerk zu den Koalitionsverhandlungen geschrieben. weiterlesen…

Energieeffizienz bremst Treibhausgasemissionen

IEA verlangt aber mehr Anstrengungen

Der am 05.10.2017 im Berliner Wirtschaftsministerium vorgestellte Bericht Energy Efficiency Market Report 2017 der Internationalen Energieagentur (IEA) kommt zu dem Ergebnis, dass es vor allem weltweiten Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdanken ist, dass die energiebedingten Treibhausgasemissionen nicht weiter angestiegen sind. Doch die Agentur monnierte gleichzeitig, dass die Regierungen nicht so vorankämen, wie es möglich wäre. Die Bemühungen hätten deutlich nachgelassen. weiterlesen…