EEG-Umlage sinkt homöopathisch


Kaum Hoffnungen auf fallende Strompreise

Die Ökostrom-Umlage fällt – laut einer Medienmitteilung der Bundesregierung – im kommenden Jahr „etwas geringer“ aus: Sie beträgt dann 6,792 ct/kWh. Im Vergleich zu diesem Jahr sinke die Umlage für Strom aus Windkraft und Sonne um 1,3 Prozent. Das hätten die vier Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW mitgeteilt (Solarify berichtete). weiterlesen…

Uexküll: „Zukunft gestalten: Jetzt“

Warnung vor Klimawandel-Folgen – vor allem Migration

Jakob von Uexküll, 73, schwedisch-deutscher Gründer des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award) und des Weltzukunftsrats (World Future Council), arbeitet seit Jahrzehnten an Konzepten des Umdenkens und Umsteuerns – als Botschafter, Aufklärer und Berater für eine gerechtere und bewohnbare Welt für zukünftige Generationen. In einem neuen Buch unter dem Titel „Zukunft gestalten: Jetzt“ warnt er vor den gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels – vor allem der Klimamigration. weiterlesen…

Geo-Engineering keine schnelle Lösung für Klimawandel

Climate-Engineering Conference (CEC) 2017 in Berlin

Führende Klimawissenschaftler und Aktivisten äußerten sich besorgt darüber, dass Geo-Engineering-Forschung als Entschuldigung dafür angeführt werden könnte, die CO2-Emissionen nicht zu reduzieren, und nannten die US-Regierung unter Donald Trump eine große Bedrohung ihrer Arbeit – so der britische Guardian. weiterlesen…

Bildung für nachhaltige Entwicklung


Alle sollen Nachhaltigkeit lernen

„Die Bundesregierung begrüßt den ‚Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung'“. Kein Wunder, kommt er doch aus dem BMBF und soll das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen helfen – eines der Unterziele (4.7) der globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Unterziel besagt, dass bis 2030 alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben sollen. Vor dem Hintergrund der drängenden Zukunftsfragen des Planeten Erde und der Sicherung der Lebensbedingungen für die nächsten Generationen hat die Bundesregierung zu dem Thema eine Unterrichtung (18/13679) vorgelegt. weiterlesen…

„Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“

Neuer Bericht an den Club of Rome

Einen schlichten Untertitel haben die beiden Autoren-Herausgeber Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman ihrem gewaltigen Buch gegeben – gewaltig, weil es praktisch alle Probleme dieser Welt und eine Unzahl von Lösungsvorschlägen zwischen zwei optimistisch-grüne Buchdeckel zwängt. Nichts weniger als „eine neue Aufklärung für eine volle Welt“ verlangt und verspricht (?) der zweite Untertitel. Ex-Umweltminister, UNEP-Direktor und IASS-Gründer Klaus Töpfer ist denn auch voll des Lobes: „45 Jahre nach den Grenzen des Wachstums ein neuer Bericht vom Club of Rome, mutig und voller Optimismus! Man geht so weit, eine Neue Aufklärung vorzuschlagen, gerade richtig für das Anthropozän.“ weiterlesen…

EuGH weist Greenpeace Energy-Klage gegen Hinkley Point C ab

Verfahren um AKW-Subventionen – Klagen Österreichs und Luxemburgs noch offen

Der Europäische Gerichtshof hat die Klage von Greenpeace Energy gegen Milliarden-Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgelehnt- die Klagen Österreichs und Luxemburgs sind vorerst unberührt. „Das Gericht stützt seine Entscheidung im Wesentlichen auf formale Gründe, inhaltlich sehen wir uns aber nicht widerlegt“, sagt Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann laut einer Medienmitteilung. weiterlesen…

Janus-Kopf EU-Klimapolitik

Umweltaktivisten kritisieren Schlupflöcher

Frédéric Simon auf EURACTIV.com – übersetzt von Tim Steins
Umweltaktivisten warnen: Schlupflöcher in einem geplanten EU-Emissionsgesetz in den Bereichen Transport, Gebäude und Landwirtschaft – schreibt Frédéric Simon auf EURACTIV.com – würden dazu führen, dass die Einsparungen bis 2030 nicht die geplanten 30 Prozent (Deutschland: 38) erreichen, sondern lediglich bei 23 hängen blieben. Dies sei ein zynischer Trick der EU-Staaten, um ihre Zusagen zum Pariser Klimaabkommen zu unterwandern. weiterlesen…

Biogas vermeidet 20 Mio. t CO2 pro Jahr


Fachverband Biogas veröffentlicht Branchenzahlen für 2016

Nach den am 12.10.2017 vom Fachverband Biogas in einer Medienmitteilung vorgestellten Branchenzahlen sind im vergangenen Jahr 205 neue Biogasanlagen ans Netz gegangen – 186 davon güllebasiert. Allerdings wurden auch zehn Anlagen stillgelegt. In der Summe kommen diese Anlagen auf eine Leistung von 45 MW, wobei 37 MW tatsächlich Strom erzeugen, und 8 MW „überbaut“, also flexibel eingesetzt werden. weiterlesen…

Hendricks räumt Klimaversagen der Regierung ein


Seitenhieb auf Kanzlerin und Verkehrsmminister

Jetzt ist die Blamage mit Ansage quasi amtlich: Deutschland wird das selbstgesteckte Klimaziel, die klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 40 Prozent unter den Wert von 1990 zu verringern, auf peinlichere Weise verfehlen als befürchtet – so die Süddeutsche Zeitung. Inzwischen hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Hiobsbotschaft bestätigt. Gegenüber der Deutschen Presseagentur warf sie der Bundeskanzlerin vor, sie habe beim nationalen Klimaschutz „nur von der Seitenauslinie zugesehen“. weiterlesen…

Klimawandel und Kriege verstärken Hunger

Welthunger-Index 2017: Erfolge im Kampf gegen Hunger gefährdet

Die Bekämpfung des Hungers hat zwar Fortschritte gemacht, diese werden aber durch Kriege und Folgen des Klimawandels teilweise wieder zunichte gemacht. Das zeigt der neue Welthunger-Index 2017, der die Ernährungslage in 119 Ländern darstellt. Danach sind die Werte zur Hungersituation weltweit seit 2000 zwar um gut ein Viertel gefallen. Gleichzeitig aber ist die absolute Zahl der Hungernden auf 815 Millionen Menschen gestiegen – und es drohen sogar Hungersnöte in Ländern wie dem Südsudan, Nigeria, Somalia und dem Jemen. Besonders dramatisch ist die Lage in der Zentralafrikanischen Republik, wo es seit 2000 keine Verbesserung gab. Das Land bildet weltweit das Schlusslicht im Index. weiterlesen…