Klimagrenze rückt näher

Neue Forschungsergebnisse

Im Dezember 2015, am Ende der Pariser Konferenz COP21, kamen die Nationen der Welt im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen zum Klimawandel überein, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf „deutlich unter zwei Grad“ gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und entsprechende, nachprüfbare Anstrengungen zu unternehmen. Allerdings wurde „vorindustriell“ nicht definiert. weiterlesen…

Misereor fordert mehr Einsatz für Afrika und gegen Klimawandel

Bilanz: 53,2 Millionen Euro Spenden für Kampf gegen Armut, Hunger und Menschenrechtsverletzungen. Kritik an Afrika- und Klimapolitik.

Das weltgrößte katholische Entwicklungshilfswerk Misereor fordert die Bundesregierung auf, sich effizienter für Afrika und den Klimaschutz zu engagieren. Darüber hinaus warnen kirchliche Entwicklungsexperten davor, Entwicklungszusammenarbeit zur Abwehr von Flüchtlingen zu instrumentalisieren. weiterlesen…

Strafanzeigen gegen Verantwortliche des Diesel-Kartells

BUND: Verdacht auf vorsätzliche Luftverunreinigung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 28.07.2017 bei den Staatsanwaltschaften der Städte Berlin, Stuttgart, München und Hamburg Strafanzeigen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Luftverunreinigung durch Stickoxid-Emissionen aus Diesel-Fahrzeugen erstattet. Sie richten sich gegen die leitenden Mitarbeiter von Volkswagen, Porsche, Audi, Daimler und gegebenenfalls auch BMW. Der BUND sieht den Tatbestand der „Freisetzung von Schadstoffen unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten“ erfüllt. weiterlesen…

Zulassungsverbot für Porsche Cayenne


Abgasmanipulation

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat ein Zulassungsverbot für bestimmte Porsche Cayenne verfügt. Denn in den Kfz seien unzulässige Abschalteinrichtungen für die Reinigung von Abgasen verbaut. Die Kosten für die nötigen Rückrufe muss Porsche tragen – so eine Medienmitteilung aus Berlin. weiterlesen…

Deutsche Autoschmiede könnten Kartell bereuen


Emissions-Absprachen dämpften EU-Schwung

Kommentar von Samuel White, EURACTIV
„Nachdem der Volkswagen-Diesel-Emissions-Skandal Ende 2015 losbrach, zeigte sich schnell, dass der deutsche Riese nicht die einzige Autofirma mit schmutzigen Geheimnissen war. Studien zeigten, dass fast alle Autohersteller die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte überschritten haben, dabei war VW bei weitem nicht der schlimmste Täter“, so der EURACTIV-Autor am 27.07.2017, der überzeugt ist, die europäischen Autobauer seien eben dabei, die ostasiatische Herausforderung zu verschlafen.
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Deutschland auf Platz vier von 35

Innovationsindikator: Bei Digitalisierung nur Rang 17

Medienmitteilungen vom 24.07.2017 von acatech und BDI zufolge bleibt die Schweiz Spitzenreiter im Innovationsindikator 2017. Die USA und Großbritannien liegen bei der Digitalisierung deutlich vor Deutschland. Ein tröstlicher Pluspunkt ist aus deutscher Sicht das Ergebnis, dass Deutschland eine Gesellschaft mit hohem Nutzungsgrad digitaler Technologie hat. BDI und acatech fordern als Fazit, Bildung, Forschung und Wissenstransfer in Deutschland konsequent auf digitale Herausforderung auszurichten. weiterlesen…

Klimasünder fliegen aus schwedischem Pensionsfonds

Divestment auf Schwedisch

Gute Nachrichten für alle schwedischen Rentenzahler und Rentner: Schwedens größter und staatlicher Pensionsfonds AP 7 (Sjunde Allmänna Pensionsfonden) steigt aus Aktien mit Umweltsündern aus und hat eine Liste von Unternehmen mit umstrittenen Geschäftspraktiken in Bezug auf das Pariser Klimaabkommens vorgelegt. Auch Privatbanken könnten dem Beispiel zu folgen – schreibt Nicole Allé in energiezukunft und zitiert handelsblatt online. weiterlesen…

Klimawandel und Waldbrände

Forscher haben Brandgebiete und Trockenheit miteinander verglichen

Die sich wandelnden Klimaverhältnisse im Mittelmeerraum (und nicht nur dort) wirken sich nach Überzeugung vieler Experten immer deutlicher auf das Waldbrandrisiko aus. Wissenschaftler des zum Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR, Nationaler Forschungsrat) gehörenden Istituto di Geoscienze e Georisorse (IGG, Institut für Geowissenschaften und Ressourcen)) mit Hauptsitz in Pisa haben das jetzt bestätigt. „Bisher war unklar, ob die Brände eher von den meteorologischen Bedingungen der Vorjahre oder von denen im Jahr ihres Auftretens abhängig sind“, so Projektleiter und IGG-Direktor Antonello Provenzale. weiterlesen…

Klimaforscher stellen Fakten zum Klimawandel klar


Statement des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) anlässlich der Diskussionen nach US-Austritts-Ankündigung aus Pariser Klima-Abkommen

Einige Personen aus Politik und Medien scheinen derzeit motiviert, altbekannte und längst widerlegte Zweifel an der Existenz des vom Menschen verursachten (anthropogenen) Klimawandels sowie an der Wissenschaftlichkeit des Weltklimarates öffentlich zu äußern. Die Forscherinnen und Forscher des Deutschen Klima-Konsortiums widersprechen und stellen die Fakten klar.
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Solar Cluster Baden-Württemberg plädiert für nationale CO2-Abgabe

Ein höherer CO2-Preis würde für mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt sorgen

Deutschland solle dem Weg anderer europäischer Länder folgen. Nur mit einem angemessenen Preis für den Ausstoß von Kohlendioxid könne ein fairer Wettbewerb auf dem Energiemarkt entstehen, so eine Pressemitteilung des Solar Cluster Baden-Württemberg vom 25.07.2017, das sich für eine nationale CO2-Abgabe einsetzt. Deutschland solle wie etwa Frankreich oder Großbritannien eine solche finanzielle Maßnahme einführen, da eine wirksame Reform des europäischen Emissionshandels sonst nicht durchsetzbar sei. weiterlesen…