Änderungen zum Energie- und Stromsteuergesetz


Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) neu gefasst – Erdgas- und Flüssiggas weiterhin steuerbegünstigt

Energiesteuer- und Stromsteuergesetz sehen zurzeit vielfältige Änderungen vor. So sollen die Steuerbegünstigungen für komprimiertes Erdgas (CNG), verflüssigtes Erdgas (LNG) bzw. Flüssiggas (LPG) zwar über 2018 hinaus fortbestehen, jedoch in modifizierter Form, meldete das Portal GutCert am 19.07.2017. weiterlesen…

Ausbauzahlen Wind-Offshore im ersten Halbjahr 2017

Windenergie auf See in Deutschland: Zwei neue Offshore-Windparks am Netz – Höheres Ausbauvolumen gefordert

Im ersten Halbjahr 2017 speisten nach Angaben des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) vom 20.07.2017 in Deutschland 108 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 626 MW erstmals Strom in Netz ein. Damit waren zum 30.06.2017 insgesamt 1.055 Anlagen mit einer Leistung von 4.749 MW am Netz. Der BWE, die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW), die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. bewerten den Zubau des zurückliegenden Halbjahres positiv. Für das Gesamtjahr 2017 rechne die Branche mit rund 900 MW Zubau. Die Offshore-Windenergie habe im ersten Halbjahr 2017 bereits 8.480 GWh Strom produziert – rund 70% der gesamten Vorjahresleistung. weiterlesen…

Schulz soll Klimaschutz auf Agenda nehmen

Verbändebrief an Kanzlerkandidat – SPD muss aktiv Klimapolitik treiben

In einem offenen Brief an SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordern BUND, Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Klima-Allianz Deutschland, NABU und WWF Deutschland ein klares Bekenntnis der SPD zu den deutschen Klimazielen. Hintergrund ist die Ankündigung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (ebenfalls SPD), das Brandenburger Klimaziel für 2030 aufzugeben. weiterlesen…

Atom-Aus in Frankreich?


Energiewende auf Französisch

„Bisher galt Frankreich als Musterland der Atomenergie. Aber die 58 Kernkraftwerke weiter zu betreiben, würde mehr als 100 Milliarden Euro kosten. Der von Macron geplante Ausstieg wäre deutlich billiger“, schrieb Gesche Wüpper am 22.07.2017 in der Welt unter der Titelfrage „Kann sich Frankreich seine Atomkraftwerke nicht mehr leisten?“ weiterlesen…

BUND und VCD fordern „Klima-Agenda 2020“

BUND und VCD: Deutschland muss Klimaziele erreichen

Deutschland müsse die Anstrengungen beim Klimaschutz erheblich verstärken. Dies sei Voraussetzung, um die im Pariser Klimaschutzabkommen eingegangenen Verpflichtungen, nämlich die von der Bundesregierung bis 2020 zugesagte Minderung der Treibhausgase zu erfüllen. Einen entsprechenden dringenden Appell richteten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) am 20.07.2017 an alle wahlkämpfenden Parteien. weiterlesen…

Kalifornien verlängerte strengen Klimaschutz

Gegenpol zu Trump

Auch nach dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen setzen sich Teile der USA für mehr Klimaschutz ein. So im von Demokraten dominierten Bundesstaat Kalifornien, dem größten und reichsten Bundesstaat der USA. Dort hat das Parlament die strengen Klimaschutzauflagen bis 2030 verlängert. Auch acht Politiker der republikanischen Opposition stimmten dafür, fassen Deutschlandfunk, der Schweizer Rundfunk und der britische Guardian zusammen. Gegen die Verlängerung waren Umweltaktivisten, denen die Auflagen zum Klimaschutz nicht weit genug gehen und republikanische Kreise, die darin eine zu große Belastung für Haushalte und Unternehmen sehen. weiterlesen…

Parteien profillos bei Energieeffizienz


DENEFF untersucht Wahlprogramme

Am 24.09.2017 wird der Deutsche Bundestag neu gewählt. Inzwischen haben alle großen Parteien ihre Wahlprogramme veröffentlicht. Sie weisen im Bereich Energieeffizienz große Leerstellen auf, wie die Analyse der Programme durch die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) zeigt. Auch einer aktuellen Unternehmensbefragung der DENEFF zufolge wird die Kompetenz der Parteien wenig positiv bewertet.
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Deutsche Autobauer ruinieren Ruf

DER SPIEGEL: Volkswagen, Porsche, Audi, Daimler und BMW unter Kartellverdacht – EU erhöht Druck

Wie DER SPIEGEL meldet, haben sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler 20 Jahre lang in geheimen Arbeitskreisen abgesprochen – „und so die Basis für den Dieselskandal gelegt“, so das Nachrichtenmagazin. Jedenfalls gerät die gesamte deutsche Automobilindustrie unter Kartellverdacht, und – so zahlreiche Medienkommentare – ruiniert ihren ohnehin bereits angeschlagenen Ruf damit endgültig. weiterlesen…

Zusammenspiel von Strom- und Wärmeversorgung

Für erfolgreiche Energiewende – AEE-Metaanalyse

Effizienz und Flexibilität sind die zentralen Anforderungen an das Energiesystem der Zukunft. Dies ist ein Ergebnis der am 21.07.2017 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichten Metaanalyse „Zusammenspiel von Strom- und Wärmesystem“, die 32 wissenschaftliche Studien und Datenquellen von führenden Instituten untersucht und vergleicht. weiterlesen…

Erste-Welt-Berichterstattung dominant

Globaler Klimajournalismus: Perspektive der Industriestaaten dominiert
-mit freundlicher Genehmigung
Wie haben Medien aus aller Welt über den Klimagipfel von Paris berichtet? Im Fachjournal Climatic Change legen US-Forscherinnen eine Analyse von mehr als 2.500 Artikeln aus 13 Ländern vor. Ein zentrales Ergebnis:Themen der Entwicklungs- und Schwellenländer kommen selbst in Medien des globalen Südens zu kurz – schreibt Toralf Staud auf klimafakten.de. weiterlesen…