Höchster Ökostrom-Anteil aller Zeiten: 35 %

ZSW und BDEW: Wind-Onshore (39 Mrd. kWh), Biomasse (23 Mrd. kWh) und PV (22 Mrd. kWh) Haupterzeugungsarten

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland erstmals bei 35 Prozent. Dies haben einer gemeinsamen Medienmitteilung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge vorläufige Berechnungen ergeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der EE-Anteil um zwei Prozentpunkte zu. weiterlesen…

Verkehrte grüne Finanzwelt

GERMANWATCH-Blog-Beitrag von Gerrit Hansen

Ausgerechnet Teile der Finanzindustrie entwickeln sich zu Treibern einer grünen Transformation der Wirtschaft. Damit am Ende aber nicht die fossile Industrie den längeren Atem hat, müssen klare politische Rahmensetzungen, wirksame Preissignale und gesetzliche Regeln her, um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. weiterlesen…

Alternative zu Strom und H2


Regierung vernachlässigt E-Fuels als Kraftstoffe der Zukunft

Die Bundesregierung singt – mit bisher geringem Echo – das hohe Lied der Elektromobilität. Dabei gibt es noch weitere klimaschonende Antriebe: synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels oder Designerkraftstoffe. Zum Beispiel können Oxymethylenether (OME, siehe: solarify.eu/oxymethylenether), synthetische Verbindungen aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff (CH3O(CH2O)nCH3), in einem herkömmlichen Dieselmotor praktisch klimaneutral verbrannt werden. Aufgrund ihres hohen Sauerstoffgehalts wird die Schadstoffbildung bereits im Verbrennungsstadium unterbunden. Laut Experten kommen OME in ihren Eigenschaften dem Idealkraftstoff der Zukunft bisher am nächsten. weiterlesen…

Klimagrenze rückt näher

Neue Forschungsergebnisse

Im Dezember 2015, am Ende der Pariser Konferenz COP21, kamen die Nationen der Welt im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen zum Klimawandel überein, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf „deutlich unter zwei Grad“ gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und entsprechende, nachprüfbare Anstrengungen zu unternehmen. Allerdings wurde „vorindustriell“ nicht definiert. weiterlesen…

Misereor fordert mehr Einsatz für Afrika und gegen Klimawandel

Bilanz: 53,2 Millionen Euro Spenden für Kampf gegen Armut, Hunger und Menschenrechtsverletzungen. Kritik an Afrika- und Klimapolitik.

Das weltgrößte katholische Entwicklungshilfswerk Misereor fordert die Bundesregierung auf, sich effizienter für Afrika und den Klimaschutz zu engagieren. Darüber hinaus warnen kirchliche Entwicklungsexperten davor, Entwicklungszusammenarbeit zur Abwehr von Flüchtlingen zu instrumentalisieren. weiterlesen…

Strafanzeigen gegen Verantwortliche des Diesel-Kartells

BUND: Verdacht auf vorsätzliche Luftverunreinigung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 28.07.2017 bei den Staatsanwaltschaften der Städte Berlin, Stuttgart, München und Hamburg Strafanzeigen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Luftverunreinigung durch Stickoxid-Emissionen aus Diesel-Fahrzeugen erstattet. Sie richten sich gegen die leitenden Mitarbeiter von Volkswagen, Porsche, Audi, Daimler und gegebenenfalls auch BMW. Der BUND sieht den Tatbestand der „Freisetzung von Schadstoffen unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten“ erfüllt. weiterlesen…

Zulassungsverbot für Porsche Cayenne


Abgasmanipulation

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat ein Zulassungsverbot für bestimmte Porsche Cayenne verfügt. Denn in den Kfz seien unzulässige Abschalteinrichtungen für die Reinigung von Abgasen verbaut. Die Kosten für die nötigen Rückrufe muss Porsche tragen – so eine Medienmitteilung aus Berlin. weiterlesen…

Deutsche Autoschmiede könnten Kartell bereuen


Emissions-Absprachen dämpften EU-Schwung

Kommentar von Samuel White, EURACTIV
„Nachdem der Volkswagen-Diesel-Emissions-Skandal Ende 2015 losbrach, zeigte sich schnell, dass der deutsche Riese nicht die einzige Autofirma mit schmutzigen Geheimnissen war. Studien zeigten, dass fast alle Autohersteller die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte überschritten haben, dabei war VW bei weitem nicht der schlimmste Täter“, so der EURACTIV-Autor am 27.07.2017, der überzeugt ist, die europäischen Autobauer seien eben dabei, die ostasiatische Herausforderung zu verschlafen.
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Deutschland auf Platz vier von 35

Innovationsindikator: Bei Digitalisierung nur Rang 17

Medienmitteilungen vom 24.07.2017 von acatech und BDI zufolge bleibt die Schweiz Spitzenreiter im Innovationsindikator 2017. Die USA und Großbritannien liegen bei der Digitalisierung deutlich vor Deutschland. Ein tröstlicher Pluspunkt ist aus deutscher Sicht das Ergebnis, dass Deutschland eine Gesellschaft mit hohem Nutzungsgrad digitaler Technologie hat. BDI und acatech fordern als Fazit, Bildung, Forschung und Wissenstransfer in Deutschland konsequent auf digitale Herausforderung auszurichten. weiterlesen…

Klimasünder fliegen aus schwedischem Pensionsfonds

Divestment auf Schwedisch

Gute Nachrichten für alle schwedischen Rentenzahler und Rentner: Schwedens größter und staatlicher Pensionsfonds AP 7 (Sjunde Allmänna Pensionsfonden) steigt aus Aktien mit Umweltsündern aus und hat eine Liste von Unternehmen mit umstrittenen Geschäftspraktiken in Bezug auf das Pariser Klimaabkommens vorgelegt. Auch Privatbanken könnten dem Beispiel zu folgen – schreibt Nicole Allé in energiezukunft und zitiert handelsblatt online. weiterlesen…