Doch 1 Mio. E-Autos bis 2020


Ziel für Elektromobilität bleibt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Rahmen eines Fraktionskongresses am 15.05.2017 das Regierungsziel „1 Million E-Autos bis 2020“ öffentlich aufgegeben, da es nun nicht mehr erreichbar sei, Regierungssprecher Steffen Seibert relativierte die Aussage allerdings sofort. Nun hat die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/13034) auf eine Kleine Anfrage (18/12670) von Bündnis 90/Die Grünen das Ziel bekräftigt und hervorgehoben, dass Elektroautos sich Ihrer Ansicht nach künftig rascher und stärker auf dem deutschen Markt durchsetzen würden als bisher. weiterlesen…

250 Mio. für Züge und Schiffe mit Brennstoffzellenantrieb

Antragsfrist bis Ende 2017

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) öffnet den zweiten Aufruf für das Förderprogramm Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2). Im Fokus des Aufrufs stehen Züge und Schiffe mit Brennstoffzellenantrieb. weiterlesen…

G20 Sprungbrett für saubere und sichere Zukunft

Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V., kommentiert den Start des G20-Gipfeltreffens am 07.07.2017.

„Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, ist es erforderlich, die Erderhitzung deutlich unter 2 Grad zu halten. Dies ist auch die Zielsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Als Weltgemeinschaft ist es uns möglich, die Bedrohung abzuwenden. Wir haben die technologischen und politischen Möglichkeiten, für saubere Luft und intakte Landschaften zu sorgen. weiterlesen…

Sonne lässt Grönland-Eisschild abschmelzen

Forscher: Erderwärmung weniger ausschlaggebend

„Der Temperaturanstieg war für den Gletscherschwund kaum ausschlaggebend“, beschreibt Sven Titz im Berliner Tagesspiegel jüngste – im Fachblatt Science Advances veröffentlichten – Forschungsergebnisse eines Teams um Stefan Hofer von der Universität Bristol. Demnach war ein Rückgang der Wolkendecke und damit verbunden die verstärkte Sonneneinstrahlung verantwortlich für den Eisschwund. weiterlesen…

1 Milliarde Euro für internationalen Klimaschutz


Jahresbericht 2015/2016 der Internationalen Klimaschutzinitiative erschienen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat in den vergangenen zwei Jahren den internationalen Klimaschutz mit 870 Millionen Euro unterstützt. Dies geht aus dem am 06.07.2017 vorgelegten Jahresbericht der „Internationalen Klimaschutzinitiative“ (IKI) des BMUB hervor. Zusammen mit den bereits zugesagten Haushaltsmitteln im laufenden Jahr summiert sich die Förderung auf mehr als eine Milliarde Euro. Aus diesem Fonds unterstützt das Bundesumweltministerium mittlerweile 30 Staaten bei der Umsetzung ihrer nationalen Klimaschutzbeiträge. weiterlesen…

Irisch-französisches Kabel umgeht GB

Strom-Bypass wg. Brexit: EU fördert HGÜ-Leitung unter Ausschluss Großbritanniens

Die Europäische Kommission stellt 3,8 Millionen Euro für ein Projekt bereit, das die französischen und irischen Stromnetze über ein Unterwasserkabel zwischen La Martyre in Frankreich und Great Island oder Knockraha in Irland verbinden soll. Irische Politiker sehen laut einem Bericht von Sam Morgan auf euractiv das Projekt als „offensichtliche Lösung“ nach dem Brexit. weiterlesen…

Mehr Erneuerbare, weniger Kohle, energieeffizientere Wirtschaft


China transformiert sein Stromsystem in hohem Tempo, wie ein Bericht von Agora Energiewende zeigt

In China übernehmen Erneuerbare Energien einen immer größeren Anteil an der Stromproduktion: 2016 lieferten sie 25 Prozent des Stroms, ein Anstieg um 8 Prozentpunkte seit 2010. Demgegenüber ist die Kohleverstromung im gleichen Zeitraum um 11 Prozentpunkte auf einen Anteil von 65 Prozent am Strommix zurückgegangen. Das sind zentrale Erkenntnisse des Berichtes „Energy Transition in the Power Sector in China: State of Affairs in 2016“, den Agora Energiewende am 06.07.2017 gemeinsam mit dem China National Renewable Energy Centre (CNREC) vorgelegt hat. weiterlesen…

Die Hidden Champions der Energiewende


Bolivien – 2016 Investitionsweltmeister in Erneuerbare Energien

Auf die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer entfallen mehr als drei Viertel des globalen Energieverbrauchs und über 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. So unterschiedlich die G20 in ihrem aktuellen Energiemix sind: Der verstärkte Ausbau Erneuerbarer Energien liegt im ureigensten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interesse dieser Länder. Eine Interpretation des Berichts „Renewables 2017 – Global Status Report – des Netzwerks REN21“ von Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Akademien empfehlen Regulierung von Social Media, Qualitätsstandards und Journalismus-Förderung


Social Media und digitale Wissenschaftskommunikation. Analyse und Empfehlungen zum Umgang mit Chancen und Risiken in der Demokratie

In einer am am 28.06.2017 erschienen gemeinsamen Stellungnahme analysieren die Wissenschaftsakademien den Einfluss von Social Media auf die Wissenschaftskommunikation. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften fordern eine stärkere rechtliche Regulierung von Social-Media-Plattformen, die Förderung des Wissenschaftsjournalismus nach dem Modell der Forschungsförderung, Qualitätsstandards sowie eine stärkere Vermittlung digitaler Medien- und Quellenbewertungskompetenz bereits in den Schulen. weiterlesen…

Monsunsystem in der Sahelzone?

In Afrikas Sahelzone könnte es plötzlich viel mehr regnen

Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden Mechanismus, der jenseits von 1,5 bis 2 Grad Celsius einsetzen kann – direkt an der im Pariser UN-Abkommen geforderten Obergrenze für den weltweiten Temperaturanstieg. Wenngleich die Regenfälle grundsätzlich vorteilhaft sein könnten, wäre die Veränderung bei Überschreiten des Kipp-Punktes so groß, dass sie von der vielfach leidgeprüften Region eine erhebliche Anpassungsleistung fordern würde. weiterlesen…