…von wegen „Umweltschutz“!

Coca-Cola, Pepsi und Co. betreiben Greenwashing

Kurz vor Beginn des Weltwirtschaftsforums 2016 in Davos haben sich 40 global agierende Großkonzerne wie Coca-Cola, Pepsi und Danone einer Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur angeschlossen. Diese Geste beurteilt die Deutsche Umwelthilfe am 19.01.2017 in ihrer Pressemitteilung kritisch: „Sie wollen angeblich weniger und umweltfreundlicheres Plastik verwenden. Was gut klingt, ist leider nicht mehr als Greenwashing.“ Und weiter: weiterlesen…

Kohleblase bedroht Kapitalmärkte

Investitionsrisiko: Abwertungen bis 50 Prozent möglich

Vermögensverwalter warnen vor drohenden „gefährlichen Kurskorrekturen an den Aktienmärkten. Der Klimawandel birgt hohe Risiken“, schreibt Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und eine Studie der Forscher des Bad Homburger Vermögensverwalters Feri Cognitive Finance Institute und des World Wide Fund for Nature (WWF) unter dem Titel „Carbon Bubble und Dekarbonisierung – Unterschätzte Risiken für Investoren und Vermögensinhaber“ zeigt in der Tat: Anlagen von Firmen mit hohem C02-Ausstoß sind gefährlich. weiterlesen…

Trump unterschreibt Keystone-XL-Pipeline

„Volles Rohr“

So lautet die Überschrift über einem Artikel von ARD-New-York- Korrespondent Kai Clement auf tagesschau.de: Demnach setzt US-Präsident Trump die radikale Demontage der Politik Obamas fort, indem zwei umstrittene Pipeline-Projekte, die sein Vorgänger gestoppt hatte (siehe solarify.eu/15-milliarden-klage-gegen-klimaschutz) nun doch gebaut werden sollen. Der Klimazweifler Trump – er hatte schon im Wahlkampf angekündigt, er werde fossile Energieträger stärker fördern – unterzeichnete entsprechende Anordnungen. Bei einem der beiden Projekte geht es um die Erweiterung der 2010 in Betrieb genommenen Keystone-Pipeline, die von Kanadas Öl-Hochburg Calgary in die USA führt. Die andere ist hoch umstritten, nicht nur bei den Sioux. weiterlesen…

Atomausstieg geht voran

Atomkraftwerk Isar 1 erhält Rückbaugenehmigung

Fast sechs Jahre nach Fukushima und der Entscheidung für einen beschleunigten Atomausstieg beginnt eine neue Phase des Ausstiegs aus der Kernenergie. Gemäß einer Pressemitteilung des BMUB vom 25.01.2017 hat erstmals seit dem Atomausstiegsbeschluss von 2011 ein Atomkraftwerk in Deutschland eine Rückbaugenehmigung erhalten. Beim AKW Isar 1 könnten die Arbeiten für die Stilllegung und den Abbau der Anlage beginnen. weiterlesen…

BMWi-Studie zum Mieterstrom

Gesetz kommt

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 24.01.2017 eine Studie zum Thema Mieterstrom veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel „Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen“ haben Prognos AG und die Kanzlei Boos Hummel & Wegerich erstellt. Sie ordnet das Thema rechtlich ein und gibt einen Überblick über die Organisationsformen, die Potenziale und die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen. weiterlesen…

Fossile Brennstoffe belasten die Handelsbilanz


Importkosten für fossile Energieträger kommen teuer zu stehen / Trotz Preisverfalls hohe Ausgaben für Öl, Gas und Co.

AEE LogoAm 25.01.2017 teilt die Agentur für Erneuerbare Energien mit, dass trotz anhaltend niedriger Preise für fossile Energien an den internationalen Märkten die Einfuhren von Mineralöl, Erdgas und Kohle weiterhin erhebliche Anteile an den Importausgaben vieler Staaten beanspruchen. Das gelte für große Schwellen- und Entwicklungsländer ebenso wie für viele Industriestaaten. Wie aus aktuellen Daten der Welthandelsorganisation (WTO) hervorgehe, erreichten im Jahr 2015 die weltweiten Importkosten für Brennstoffe rd. 1,9 Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro). weiterlesen…

Bhutan erstes CO2-negatives Land der Welt

Viermal so viel Kohlenstoff absorbiert wie emittiert

Bhutan emittiert 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr, aber dank der 72 Prozent Waldflächen des Landes werden mehr als 6 Mio. t absorbiert. Mit einer Fläche von 38.394 km² ist das Land zwar nur etwa so groß wie die Schweiz und beherbergt nur etwa 750.000 Einwohner, doch haben viele andere kleine Länder noch nicht einmal einen CO2-neutralen Status erreicht. Veröffentlicht von Climateactionprogramme. weiterlesen…

Musterkommunen gesucht

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“ gestartet

Wettbewerb: Klimaaktive Kommune 2017 - Foto © BMUB und DIUKommunen und Regionen sind deutschlandweit aufgerufen, sich mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Klimafolgenbewältigung am Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“ zu beteiligen. Seit dem Jahr 2009 findet der vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) initiierte Wettbewerb statt. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. weiterlesen…

Energiewende keine Blaupause für die Welt

„Blueprint“-Umfrage des Weltenergierats unter Experten in 42 Ländern: Energiewende ist Inspiration

Alle zwei Jahre beteiligt sich die deutsche Sektion des Weltenergierats an internationalen Umfragen des World Energy Councils über die deutsche Energiewende. Zugleich nutzt er das globale Expertennetzwerk für eigene Umfragen zu aktuellen Fragestellungen. Im Dezember 2016 sah die Mehrheit der Befragten die deutsche Energiewende zwar nicht als weltweite Blaupause, aber insgesamt blickt die Welt optimistischer auf die Energiewende als noch 2015. Außerhalb Europas treiben Wachstum, Energiezugang und Versorgungssicherheit die jeweiligen Energiewenden mehr als das Thema Klimaschutz. weiterlesen…