Luftqualität 2016: Stickstoffdioxid weiter Schadstoff Nummer Eins

Geringere Belastung durch Feinstaub und Ozon – DUH: „Politikversagen!“ – Greenpeace-Protest auf Berliner Siegessäule

Städtischer Straßenverkehr - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAuch 2016 war die Luft in deutschen Städten zu stark mit Stickstoffdioxid belastet. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). An gut 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresmittel überschritten. Resümee laut UBA-Pressemitteilung vom 31.01.2017: „Dieselautos sind eine Hauptquelle für Stickstoffdioxid“. weiterlesen…

Aus­schrei­bung für Offs­ho­re-Win­d­­an­la­gen startet

Medienmitteilung der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat am 30.01.2017 die Bedingungen der ersten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung von Offshore-Windparks bekannt gegeben. Der Höchstwert für die Vergütung von Strom aus Windenergieanlagen auf See beträgt 12 Cent pro Kilowattstunde. Bezuschlagt werden Projekte mit den niedrigsten Gebotswerten. weiterlesen…

Alternativen zum Auto

Hendricks fördert in vier Großstädten Modellquartiere für aktive Mobilität

In Aachen, Kiel, Köln und Leipzig soll bis Mitte 2019 erprobt werden, wie der Fuß- und Radverkehr gefördert und der Straßenraum als attraktives Wohnumfeld zurückgewonnen werden kann. Insgesamt stehen laut BMUB-Pressemitteilung vom 27.01.2017 dafür rund 1 Million Euro zur Verfügung.
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Trumps Krieg gegen die Wissenschaft

Kurier: US-Forscher weinen und rüsten zum Guerillakampf gegen neuen Präsidenten

von – mit freundlicher Genehmigung aus dem Wiener Kurier
Das soll ihm mal einer nachmachen: 10 Tage im Amt und schon sind wir dem Weltuntergang so nahe gerückt wie seit 64 Jahren nicht mehr:
1953 stand die „Doomsday Clock“ (sie symbolisiert, wie nahe die Menschheit der Zerstörung des Planeten gekommen ist) auf zwei vor zwölf. Damals hatte die Sowjetunion gerade die erste Wasserstoffbombe gezündet und das Wettrüsten ausgelöst. Dieser Tage stellten renommierte Wissenschaftler die Weltuntergangsuhr, die zwischenzeitig weniger bedrohlich getickt hatte, 30 Sekunden vor. weiterlesen…

Elektromobilität auf lange Sicht kostengünstiger


Ziele des Klimaschutzplans nur mit Energiewende im Verkehr zu erreichen

UBA LogoDamit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht, muss der Verkehr bis 2050 treibhausgasneutral werden. Hierzu ist der Einsatz von postfossilen Kraftstoffen und alternativen Antrieben im Verkehr erforderlich. Die vom Öko-Institut für das Umweltbundesamt erarbeitete Studie „Erarbeitung einer fachlichen Strategie zur Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050“ untersucht die volkswirtschaftlichen Kosten für die notwendige Energiewende im Verkehr. Die Pressemitteilungen von Öko-Institut und Umweltbundesamt haben die Studie am 17.11.2016 vorgestellt. weiterlesen…

Windgeneratoren ohne Gesundheitsrisiko


UBA-Studie bestätigt Widerlegung der gegnerischen Argumente

Am 20.12.2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) die Untersuchung „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“. Der EE-Experte Hans-Josef Fell bedauerte jetzt, dass die Studie „leider kaum Beachtung“ fand, dabei habe sie die Argumente von Windkraftgegnern schlüssig widerlegt: Die gesundheitlichen Gefährdungen seien bei Einhaltung aller Vorschriften als „sehr gering“ einzuschätzen. weiterlesen…

Fell: Brexit ist auch EURATOM-Exit

Britische Regierung hat klargestellt

Nun ist es regierungsamtlich, schreibt Hans-Josef Fell in seinem Nesletter: Der Brexit bedeutet für Großbritannien auch gleichzeitig den Ausstieg aus EURATOM. Die britische Regierung hat dies in ihren Erklärungen zum am 26.01.2017 vorgelegten Brexit Gesetz klargestellt. (Fell hatte bereits vor gut einem Jahr auf die atomaren Kosequenzen des Brexit hingewisen – siehe: solarify.eu/brexit-und-die-folgen-fuer-atom-klima-und-energie). weiterlesen…

Europas Klimarisiken nehmen zu

EUA-Vierjahres-Bericht: Erderwärmung bedroht zunehmend Ökosysteme, Gesundheit und Wirtschaft

„Der Klimawandel birgt zunehmend größere Risiken für unsere Ökosysteme, die menschliche Gesundheit und Europas Wirtschaft“, warnt die Europäische Umweltagentur (EUA, engl. EEA) in ihrem Vierjahres-Bericht, veröffentlicht am 25.01.2017 unter dem Titel „Climate change, impacts and vulnerability in Europe 2016“. Extreme Wetterereignisse kosteten Europa zwischen 1980 und 2013 fast 400 Milliarden Euro, bestätigt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur – Tendenz steigend. Unter anderen Medien berichtete EurActiv-Kooperationspartner Journal de l’Environnement. weiterlesen…

BP: Energiebedarf steigt – Erneuerbare auch

Energy Outlook 2035: Globale Energiewende auf dem Weg

Die Ausgabe 2017 des BP Energy Outlook 2035 (BPEO) prognostiziert, dass die globale Energie-Nachfrage zwischen 2015 und 2035 um ca. 30 Prozent, bzw. um durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr steigen wird. Der BP Energy Outlook untersucht laut einer BP-Pressemitteilung langfristige Energietrends und entwickelt darauf aufsetzend Prognosen für die Weltenergiemärkte der nächsten 20 Jahre. Die Ausgabe 2017 wurde am 25.01.2017 in London von BP Group Chief Economist Spencer Dale und Group Chief Executive Bob Dudley vorgestellt. weiterlesen…

Trump beginnt Energiewende rückwärts

Die umstrittenen Öl-Pipelines Dakota Access und Keystone XL sollen gebaut werden

US-Präsident Donald Trump setzt sein Versprechen in die Tat um: Die umstrittenen Öl-Pipelines Dakota Access und Keystone XL sollen gebaut werden, öffentliches Land wird für Öl- und Gasförderung geöffnet und die Umweltbehörde EPA muss alle Fördermittel einfrieren. Clemens Weiß beschreibt am 26.01.2017 im online-Magazin energiezukunft in der Rubrik „Über den Tellerrand“, wie sich Trump bereits kurz nach Amtsübernahme anschickt, die Energiepolitik seines Vorgängers Barak Obama von Grund auf zu revidieren. Mit freundlicher Genehmigung des Autors weiterlesen…