VDE und Munich Re kooperieren bei Photovoltaikmodulen

Premium-Label ermöglicht vereinfachte Versicherung von Leistungsgarantien – VDE|DKE ebnet Weg für Balkon-PV

Hersteller von PV-Modulen müssen Leistungsgarantien über einen deutlich längeren Zeitraum für ihre Produkte abgeben als bei anderen elektrischen Produkten üblich. Haupthindernis für breite Einführung und Akzeptanz von PV-Anlagen ist die hohe Anfangsinvestition, die mit technischen Risiken, mangelndem Vertrauen in Garantieversprechen und Ungewissheit über Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von PV-Modulen zu tun hat. Um dieses Hindernis abzubauen und den PV-Markt nachhaltig zu beleben, haben der VDE und die Munich Re eine enge Kooperation auf dem Gebiet von Qualitätsgarantien und Risikoabsicherungen vereinbart. Zudem will VDE|DKE eine Produktnorm für Balkon -PV anstoßen. weiterlesen…

NIP II beschlossen

 Regierungsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026

Das Bundeskabinett hat am 28.09.2016 das Regierungsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026 (NIP II) beschlossen. Das ressortübergreifende Programm stellt zum einen die Kontinuität für Forschung und Entwicklung sicher, zum anderen geht es auf die für eine Marktaktivierung notwendige Unterstützung erster Produkte ein. weiterlesen…

Alpenrekord: Österreich nahm 1-GWp-PV-Hürde

Ziel früher als prognostiziert erreicht

Österreich hat nach Angaben des Bundesverbandes Photovoltaic Austria (PVA) „im Sommer“ 2016 mehr als 1 Gigawattpeak installierte PV-Leistung erreicht. Damit werde 1,7 Prozent des im Land verbrauchten Stroms solar gedeckt und jährlich eine Milliarde Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt. Damit könne man 363.000 Tonnen CO2 einsparen, 133 Mio. Mal eine Runde mit dem Wiener Riesenrad drehen („dauert allerdings 6.000 Jahre“), „mit dem Elektroauto rund 200.000 Mal die Erde umrunden oder 10 Mrd. Liter Bier brauen“. weiterlesen…

Windstromproduktion in Waldgebieten

Messmast erfasst Windbedingungen bis 200 Meter Höhe

Windgenerator im Wald bei Dahme, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402In Deutschland entfällt fast die Hälfte der Flächen, die für Windenergieanlagen (WEA) besonders geeignet sind, auf bewaldete Mittelgebirgsstandorte. Dies trifft besonders auf die südliche Landeshälfte zu. Ein Zubau in diesen Regionen bietet den Vorteil, dass dort der Windstrom in der Nähe von Ballungsräumen und Industrieschwerpunkten erzeugt wird. Das BINE-Projektinfo „Windpotenzial im Mittelgebirge messen “ (12/2016) stellt die Langzeitmessungen durch einen 200 m hohen Messmast bei Kassel vor. Die Ergebnisse helfen, meteorologische Modelle zu verbessern, Anlagenkomponenten gezielter auszulegen und das laserbasierte LiDAR-Verfahren weiterzuentwickeln. weiterlesen…

Forschungshaushalt soll Zukunft gestalten

17,6 Mrd. Euro für Bildung und Forschung 2017

bmbf-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDer Forschungsetat habe trotz der nötigen Konsolidierung einen hohen Aufwuchs und die richtige Struktur, sagte der Unions-Vertreter am 28.09.2016 vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung bei der Beratung des einschlägigen Haushaltsentwurfs 2017, so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. Der BMBF-Haushalt (Einzelplan 30) steigt auf rund 17,6 Milliarden Euro. In einem Entschließungsantrag legen die Fraktionen von Union  und SPD Schwerpunkte auf den digitalen Wandel. weiterlesen…

Deutschland übernimmt Verantwortung in Arktisforschung

Freier Zugang zu allen wissenschaftlichen Daten zum Schutz der Arktis

Erstmalig sind am 28.09.2016 in Washington Vertreter der Forschungsressorts aus 22 Nationen zusammengekommen, um eine verstärkte Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verabreden. Laut Pressemitteilung des BMBF  übernimmt Deutschland die Leitung von zwei internationalen Vorhaben zur langfristigen Datenerhebung und zum verbesserten Datenaustausch.
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Im Wortlaut: Klimaschutz noch in Abstimmung

Viele Fragen und wenige Antworten der Bundesregierung – Kleine Anfrage der Grünen

Die Bundesregierung will noch nicht zu konkreten Inhalten des Klimaschutzplans 2050 Stellung nehmen. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 21.09.2016 verweist sie ganze 39mal auf ihre Vorbemerkung (s.u.): „Zu den konkreten Inhalten des Klimaschutzplans 2050 im Einzelnen sowie den damit ggf. in Beziehung stehenden Aspekten kann derzeit noch nicht Stellung genommen werden, da die Willensbildung innerhalb der Bundesregierung zum Klimaschutzplan 2050 noch nicht abgeschlossen ist.“ Beabsichtigt sei allerdings, den Plan noch in diesem Jahr im Kabinett zu beschließen. Solarify dokumentiert den Wortlaut. weiterlesen…

Audi Mutter des Abgas-Betrugs

Mail belastet

Audi hat entgegen bisheriger Angaben offenbar über Jahre hinweg bei eigenen Dieselfahrzeugen gezielt eine Manipulationssoftware eingesetzt, um die Abgas-Grenzwerte in den USA einhalten zu können, schreibt der Rechercheverbund aus Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR laut n-tv.de. Die betrügerische Software sei in den Dreiliter-Motoren eingesetzt worden. weiterlesen…

Monsunregen in China und Australien: Riesige Wippe entdeckt

Wenn in China der Regen im Sommer schwach ist, ist er in Australien stark – und umgekehrt

Wissenschaftler vom PIK-Potsdam haben jetzt ihrere Presseabteilung vom 26.09.2016 zufolge eine bislang unbekannte Wechselwirkung im asiatischen Monsunsystem entdeckt – sie gleiche einer riesigen Wippe: Sommerregen in China und Australien verhalten sich umgekehrt zueinander. Das Auf und Ab geschehe nicht von Jahr zu Jahr, sondern über Jahrzehnte und Jahrhunderte. weiterlesen…

BGH untersagt Energiesparlampen mit zu viel Quecksilber

Bundesgerichtshof stärkt Klagerechte von Verbraucherverbänden

Energie-SparlampenDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat am 21.09.2016 der Brillant AG untersagt, Energiesparlampen mit zu hohem Quecksilbergehalt zu verkaufen. „Das bedeutet, dass Hersteller von Energiesparlampen die Verantwortung für ihre Produkte übernehmen müssen“, sagt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und fordert deshalb in einer Medienmitteilung, der Staat müsse endlich die Quecksilber-Grenzwerte kontrollieren. Der BGH habe mit diesem Urteil gleichzeitig die Klagerechte von Verbraucherschutzverbänden erweitert. weiterlesen…