Sinkende Börsenpreise gleichen steigende EEG-Umlage aus

BEE legt Vorschläge zur Senkung der EEG-Umlage vor

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erwartet für 2017 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,7 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde. Der Mittelwert liegt bei 6,8 Cent. „Für die Stromkunden muss eine höhere Umlage nicht zu höheren Preisen führen“, erläutert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk: „Die sinkenden Einkaufspreise an der Strombörse gleichen die EEG-Umlage aus.“ weiterlesen…

Strompreisanstieg 2017 – zweifelhafte Garantien

Die meisten decken nicht mal Hälfte der Kosten
Strom-Report: Höhe und Verteilung angebotener Preisgarantien für Haushaltskunden

Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftStrom wird 2017 wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine Anhebung ihrer Preise zwischen 5% und 80% angekündigt (siehe: solarify.eu/netzentgelte-steigen-rasant). Die Prognose für die EEG-Umlage 2017 liegt bei einem Anstieg von 11,8% bis 15%. weiterlesen…

Matthew Folge des Klimawandels?

Wissenschaft streitet um Wirbelstürme

Die Wissenschaft habe „ein genaues Bild“ über die Entstehung von Hurrikanen wie des aktuellen Matthew, so Jan Heidtmann am 07.10.2016 in der Süddeutschen Zeitung. Dieses Wissen werde von Nutzen sein, wenn die Stürme häufiger werden sollten, was viele befürchten. Eine Frage aber ist bisher unbeantwortet, bzw. umstritten: Begünstigt der Klimawandel diesen Prozess oder nicht? Ungefähr genauso viele Indizien sprächen für einen Zusammenhang wie dagegen. weiterlesen…

Aus für Benzin und Diesel ab 2030

Bundesrat beschließt entsprechende Stellungnahme

Bundesrat Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Mehrheit der Bundesländer will ab ab 2030 keine neuen Benzin- und Diesel-Pkw mehr zulassen. Das hat der Bundesrat am 23.09.2016 in einer Stellungnahme zur Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen: „Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität“ beschlossen. Es seien „starke Anstrengungen aller Akteure erforderlich, um auf eine emissionsfreie Mobilität bis zur Mitte des Jahrhunderts hinzuwirken“, heißt es in dem Beschluss, der sich auch an die EU-Kommission richtet und verlangt, dass „spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“ sollen.
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CO2-Reduktion im Flugverkehr gefordert

Flugzeug-Emissionen zwischen 1990 und 2006 mehr als verdoppelt

kerosintanker-und-air-berlin-flugzeug-in-txl-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyWie der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“ berichtet, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/9801) die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass „auch der Luftverkehr einen wirksamen Beitrag zu Senkung seiner Treibhausgasemissionen leistet“. Dies ist nach Ansicht der Abgeordneten unabdingbar, um die in Paris vereinbarten Klimaziele zu erreichen. Die Emissionen von Flugzeugen hätten sich zwischen 1990 und 2006 mehr als verdoppelt, so die Begründung. weiterlesen…

„Der deutsche Flickenteppich der Energiewende“

UFZ-Forscher erstellen detaillierte Landkarte: Starke Küsten, schwache Metropolen

Die Energiewende, der ambitionierte Wandel zur klimafreundlichen Versorgung mit Energie, vollzieht sich in allen Bundesländern. Doch regional klaffen große Unterschiede. Diese identifizierten nun Wissenschaftler am Berliner Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ). In ihrer ersten Detailstudie (erschienen in Applied Energy) zur „räumlichen Struktur der deutschen Stromversorgung entstand eine detaillierte Energiewende-Landkarte. Sie stellt Vorreiter und Nachzügler unter allen 12.066 deutschen Gemeinden klar heraus“. weiterlesen…

Germanwatch: „Eindrucksvolles Startsignal“

Rekord-Ratifizierung muss genauso entschiedene Umsetzung folgen

Positiv bewertet in ihrer Pressemitteilung vom 04.10.2016 die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Turbo-Ratifizierung des Weltklimaabkommens (siehe: www.solarify.eu). Nach der erfreulich breiten Mehrheit im EU-Parlament könne das Pariser Klimaabkommen in Rekordzeit verbindlich werden. Voraussichtlich am 07.10.2016 solle die Ratifizierungsurkunde bei den UN hinterlegt werden, dann könne das Abkommen genau zu Beginn des Weltklimagipfels COP22 in Marrakesch (Marokko) – 30 Tage später – in Kraft treten. weiterlesen…

Lausitzer Braunkohle endgültig verkauft

Vattenfall schließt Geschäft mit Tschechen ab

Der Verkauf der deutschen Braunkohlensparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments wurde mit dem Wechsel in der Eigentümerstruktur wurde am 30.09.2016 abgeschlossen. Der Verkauf umfasst alle Kraftwerke und Tagebaue von Vattenfall in Brandenburg und Sachsen: Die Kraftwerke Jänschwalde, Boxberg, Schwarze Pumpe sowie der 50-Prozent-Anteil am Kraftwerk Lippendorf sowie die aktiven Tagebaue Jänschwalde, Nochten, Welzow-Süd und Reichwalde. So eine Mitteilung des schwedischen Staatskonzerns. weiterlesen…

Mehr Strom durch neue Leitungen transportieren

Durch Hochtemperaturleiter Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln

Im deutschen Stromnetz wächst die Strommenge aus Windenergie- und PV-Anlagen die über große Entfernungen in Ballungsräume und Industrieschwerpunkte geleitet werden muss. Um über die bestehenden Stromtrassen eine höhere Maximalleistung führen zu können, bieten sich neu entwickelte Hochtemperatur-Leiter an. Das BINE-Projektinfo „Der heiße Draht im Netz“ (13/2016, siehe aktuelle Pressemitteilung) stellt die neuen Leitungen vor. Bei vergleichbarem Leiterquerschnitt kann sich so die Transportfähigkeit vorhandener Trassen nahezu verdoppeln. weiterlesen…