Traum von der „Wiedergeburt der Atomenergie“
Vertrag zum Bau des britischen Subventionskraftwerks Hinkley Point wurde unterzeichnet, während Atomkraftgegner in Frankreich gegen Neubau in Flamanville demonstrierten
In Großbritannien und Frankreich träumt die Atomlobby wieder einmal von einer Renaissance der Atomkraft. Den Traum hatte in Frankreich schon vor acht Jahren die konservative Sarkozy-Regierung (Proteste gegen Sarkozys Atom-Renaissance in Paris), aber auch die Sozialisten träumen ihn weiter. Die hängen nun die Rettung ihrer Pleite-Atomindustrie am Projekt im britischen Hinkley Point auf, das die französische EDF umsetzen soll – schreibt Ralf Streck auf Telepolis. weiterlesen…
Ein Antrag für den Grünen-Bundesparteitag im November in Münster will festlegen, dass ab 2030 keine neuen Benziner oder Diesel mehr zugelassen werden. „Immer mehr Autos weltweit sind eine der größten Bedrohungen für das Klima und für die menschliche Gesundheit“, so die Begründung in dem Antrag. Zudem hätten die deutschen Autohersteller den Anschluss an die internationale Konkurrenz verloren. „Wir Grüne wollen, dass Deutschland vorangeht und das Jahr 2030 als Zeitpunkt definiert, ab dem kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr neu zugelassen wird“.
2011 bezeichnete die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ die Energiewende als „Gemeinschaftswerk“, seitdem hat sich der Begriff in diesem Zusammenhang eingebürgert – doch die Gemeinschaft hat noch viel zu tun. Mindestens 80 Prozent weniger CO2-Ausstoß gegenüber 1990, 60 Prozent Erneuerbare am Energiebedarf, Halbierung des Energieverbrauchs gegenüber 2008: Um diese Ziele bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag leisten. Damit beschäftigte sich die zweitägige
Mit großer Sorge beurteilt die Umwelt-und Entwicklungsorganisation
„Die Netzentgelte sollen deutlich teurer werden. Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT will sie um satte 80 Prozent erhöhen. Dies bedeutet einen deutlichen Preisanstieg für die Kunden. Ein Drei-Personen-Haushalt muss sich auf Mehrkosten von etwa 30 Euro im Jahr einstellen“, schrieb Jan Schmidbauer am 23.09.2016 in der