Energiebranche Schlüssel zum Klimaschutz

Energiewirtschaft und Klimawandel: Anreize für Klimaschutz-Investitionen stärken

Der Energiesektor verursacht trotz vieler technischer Möglichkeiten, Emissionen zu mindern, weltweit den höchsten Treibhausgas-Ausstoß. Um den Klimaschutz marktkonform und technologieneutral voranzutreiben und Klimaschutz-Investitionen anzureizen, wäre es  besonders effizient, wenn CO2 endlich weltweit einen Preis bekäme. Dies sind Kernergebnisse eines am 01.10.2015 vom Weltenergierat – Deutschland und dem Wissenschaftsportal klimafakten.de veröffentlichten Reports. Unter dem Titel „Klimawandel: Was er für die Energiewirtschaft bedeutet“ fasst der Report erstmals in deutscher Sprache die Kernergebnisse des jüngsten Weltklimaberichts zusammen, die für den Energiesektor relevant sind. weiterlesen…

klimafakten.de vollständig überarbeitet

Entsprechend Fünftem Sachstandsbericht des IPCC-Weltklimaberichts

klimafakten.de, ein von von der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation (ECF) getragenes wissenschaftliches Informationsportal der Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH, will eine informierte Debatte über Klimawandel und Klimaschutz,  orientiert am neuesten Sachstand der weltweiten Forschung. Hierzu hat die Redaktion von klimafakten.de jetzt sämtliche Behauptungen vollständig überarbeitet und aktualisiert. Alle Texte entsprechen somit nun den Befunden im jüngsten Fünften Sachstandsbericht des Weltklimaberichts des IPCC – und spiegeln damit den aktuellen Forschungsstand.
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Energiewende gegen Widerstände erkämpfen

Eurosolar konferiert über „Praxis der Energiewende“

Kontroverse Debatten zum Weißbuch, aktuelle Einschätzungen zur Marktentwicklung, kritische Auswertungen der Ausschreibungspiloten sowie Beiträge zur zunehmenden Bedeutung der europäischen Energiepolitik waren die Schwerpunkte des diesjährigen Eurosolar-Symposiums mit mehr als 80 Teilnehmern in Berlin. Erneut wurde klar, dass eine wirklich konsequente Energiewende gegen erhebliche Widerstände erkämpft werden muss. weiterlesen…

Bürgerenergie geht nur regional!

Robert Spanheimer im Solarify-Selbst-Gespräch über die Bedeutung der lokalen Perspektive beim Umbau der Energieversorgung

Die Regionalstrom Franken eG ist eine im Oktober 2014 gegründete Vermarktungsgenossenschaft für Strom aus Bürgerenergieanlagen mit dem  Ziel, die zahlreichen Kleinerzeuger der Region westlich von Nürnberg zu bündeln und den Strom gemeinsam mit kommunalen Stromversorgern in der Region bis zum Endkunden zu vermarkten. Die Genossenschaft hat 134 Mitglieder, die Bürgerwindparks, PV- und Biogas-Anlagen in Nordbayern betreiben. Ihr ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender Spanheimer will, dass die Menschen im ländlichen Raum durch Profit motiviert werden, sich für die Erneuerbaren Energien einzusetzen. Er begrüßt die BMWi-Vorschläge zu Digitalisierung der Energiewende, kritisert aber, dass kein EEG-geförderter Strom als Grünstrom an Endkunden mehr verkauft werden kann – daher verlangt er, „dass die Verordnungsermächtigung zur Grünstromvermarktung endlich umgesetzt wird“. weiterlesen…

Abschaltbare Lasten wenig genutzt

Industrie zögerlich

Die Industrie nutzt die Möglichkeit zum Abschluss von Rahmenverträgen über abschaltbare Lasten zur besseren Integration von erneuerbaren Energien bisher kaum. Wie die Bundesregierung in ihrem Bericht zur Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (18/6096) mitteilt, wurden bisher lediglich sechs Rahmenverträge mit vier Unternehmen aus der chemischen und der Aluminium-Industrie abgeschlossen. Die Gesamtabschaltleistung betrage 465 MW im Bereich sofort abschaltbarer Lasten und 979 MW im Bereich schnell abschaltbarer Lasten. „Die mögliche Kontrahierungsmenge wurde damit seitens der industriellen Anbieter bei weitem nicht ausgeschöpft“, schreibt die Bundesregierung.
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VZBV gegen Kapazitäts- und Klimareserve

Strommarkt 2.0 als Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende zwar richtig…

Die Bundesregierung will den Strommarkt umbauen und damit fit für die Zukunft machen. Ein erster Gesetzentwurf wird gerade konsultiert. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gehen die Pläne in die richtige Richtung. Um die Stromkunden vor unnötigen Belastungen zu schützen, muss jedoch an einigen Stellen nachgebessert werden. Vor allem die teure Kapazitäts- und Klimareserve gehört als Relikt aus der Vergangenheit auf den Prüfstand. weiterlesen…

Bundesverband Erneuerbare Energie zu Strommarktgesetz

BEE verlangt mehr Flexibilisierung und ein Grünstrommarktmodell für Strommarkt 2.0 

„Das Strommarktgesetz setzt bei einer Vielzahl von Punkten richtig an und ist damit eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Strommarktes. Es kann jedoch nur ein erster Schritt sein; weitere müssen folgen“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Dazu zählen im Wesentlichen weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung der Strommärkte, eine bessere Verbindung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sowie ein funktionierender Grünstrommarkt. Darauf weist der BEE in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des Strommarktgesetzes hin. weiterlesen…

Shell schließt Tschuktschen-Bohrloch

„Öl- und Gasfunde rechtfertigen weitere Exploration nicht“

„Ein überflüssiges Risiko in der Arktis“ nannte die Zeit im Mai 2015 die geplante Bohrung des Ölriesen Shell in der Tschuktschensee vor Alaska – ökonomisch und ökologisch. Dessen Erkenntnisprozess hat lange gedauert: Jetzt teilten die Holländer mit, dass sie die umstrittene Exploration einstellen: „Der Ölkonzern Shell hat am 28.09.2015 bekannt gegeben, dass er seine Explorationsbohrung in der Tschuktschen-See und seine umstrittenen Suche nach Öl in den Gewässer vor Alaska beenden, das Bohrloch versiegeln und verlassen wird“, hieß es in einer aktuellen Meldung. weiterlesen…

Nachtragshaushalt mit Mitteln zum Energie- und Klimafonds

Kabinettbeschluss zum Nachtragshaushalt stärkt Energie- und Klimafonds

Das Bundeskabinett hat am 29.09.2015 den Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2015 beschlossen. Mit dem Beschluss zum Nachtragshaushalt erfolgt auch eine weitere Verstärkung der Mittel des Energie- und Klimafonds. Im Nachtragshaushalt werden dafür 1,3 Mrd. Euro bereitgestellt. Mit diesen Mitteln werden neue Energieeffizienzmaßnahmen finanziert, die dazu beitragen werden, das deutsche Klimaschutzziel für 2020 einzuhalten. Dies stellt zugleich einen wichtigen Beitrag und wichtigen ersten Schritt zur Umsetzung der Beschlüsse vom 1. Juli 2015 „Eckpunkte für eine erfolgreiche Energiewende“ dar. weiterlesen…

BUND: 5 Punkte zum Abgasskandal

BUND-Vorsitzender Weiger fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), hat die Bundesregierung zum entschlossenen Handeln bei der Bewältigung des Diesel-Abgasskandals aufgefordert. Die Auswirkungen der Grenzwertüberschreitung bei Stickstoffoxiden und anderen Schadstoffen ließen sich nur minimieren, wenn die Praxis des Verzögerns und Vertuschens beendet werde, sagte Weiger.
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