Elf Solarparks mit 500 MWp in Ostdeutschland geplant

Blue Elephant Energy und UKA vereinbaren Entwicklungskooperation

Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Blue Elephant Energy AG (BEE) hat nach eigenen Angaben am 15.04.2021 mit dem Projektierer und Betreiber von regenerativen Energieanlagen Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG aus Meißen (UKA), eine Projektentwicklungskooperation über ein Solarparkportfolio mit mehr als 500 MWp unterschrieben. Das Portfolio enthalte elf Solarparks in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium mit Leistungen zwischen 20 und 130 Megawatt. weiterlesen…

Frage nach Methanspaltung: Bald förderfähige Projektskizzen

Herstellung von Wasserstoff mittels Pyrolyse

H2 grün - SymbolDerzeit gibt es laut der Antwort (19/28010) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/27352) der FDP-Bundestagsfraktion keine Technologie zur Herstellung von Wasserstoff mittels Pyrolyse im großtechnischen Maßstab. Der Reifegrad entsprechender Technologien bewege sich im Rahmen von Versuchsaufbauten in Laborumgebungen, erklärt die Bundesregierung. Nach ihrer Kenntnis gebe es keine konkreten Pläne für den Aus- oder Aufbau von großtechnischen Anlagen dazu in Deutschland, heißt es weiter. (hib/PEZ) Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Digitalisierung tut not – für große Solaranlagen

DNV veröffentlicht Studie

Die Digitalisierung kann Planung, Errichtung und Betrieb großer Solaranlagen optimieren. Dass dies notwendig ist, zeigt der erste Teil einer Studienreihe zu diesem Thema mit dem Titel „More than the sun: A solar report series“ des niederländischen Beratungsinstituts DNV. Sven Ullrich hat ihn in Erneuerbare Energien beschrieben. weiterlesen…

„Grünes Kabel“ unter Strom

Untersee-HGÜ NordLink verbindet erstmals Deutschland und Norwegen

Nach erfolgreichem Abschluss einer mehrmonatigen Probebetriebsphase nehmen die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und Statnett den Untersee-Hochspannungs-Gleichstrom-Interconnector zum Austausch von deutscher Windenergie und norwegischer Wasserkraft in Betrieb. Die offizielle Einweihung findet einer Medienmitteilung beider Unternehmen zufolge aber erst am 27.05.2021. statt (Foto: Konverter für HGÜ-Leitung am Beginn der HGÜ-Strecke – © tennet.eu) weiterlesen…

Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf Wind-Erträge?

Fraunhofer IWES und GERICS mit neuem Forschungsprojekt zu Untersuchung klimatischer Windveränderungen und Einfluss auf Windenergie-Standortbewertung

Windgeneratoren vor Wohnhäusern in Berge - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyBei der Planung eines Windparks sind Ertragsgutachten wichtig, um die Windbedingungen am Standort abzuschätzen und unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte die voraussichtlichen Energieerträge zu berechnen. Grundlage hierfür sind meist historische Winddaten sowie Messdaten, die im Planungsprozess in die Zukunft extrapoliert werden. Doch durch den fortschreitenden Klimawandel könnten historische Daten weniger aussagekräftig für die Zukunft sein. Im Projekt „KliWiSt“ untersucht das Fraunhofer IWES gemeinsam mit dem Climate Service Center Germany (GERICS), den Einfluss des Klimawandels auf die Windenergie-Standortbewertung. Zudem sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ermittlung von Ertragsgutachten für Windparks daraus abgeleitet werden. weiterlesen…

Die Elektrolyse und das Tal des Todes

Von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung

Trotz einer Fülle von Katalysatorenkandidaten für die Wasserstoff- und Sauerstoffentwicklungs- sowie die CO2-Reduktionsreaktion hat bisher fast keiner von ihnen das Stadium der Anwendung erreicht – also das vielzitierte „Tal des Todes“ erfolgreich durchquert. „Von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung von Elektrolysetechnologien – oder warum markttaugliche Konzepte von Katalysatoren, Elektroden und Zellen noch Mangelware sind“ ist eine Medienmitteilung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT vom 14.04.2021 überschrieben. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff Dreh- und Angelpunkt im norddeutschen Reallabor

BMWi fördert ganzheitliche Weiterentwicklung des Energiesystems mit 52 Mio.

In einer virtuellen Auftaktveranstaltung mit Bundesminister Altmaier und Vertretern der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge am 14.04.2021 das Norddeutsche Reallabor gestartet, eine der größten vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Einrichtungen dieser Art. Sie sollen die praktische Umsetzung von Innovationen aus der Forschung in die Anwendung zu beschleunigen. weiterlesen…

Erstmal Grünes Licht für 1,16 GW 

Deutschlands Onshore-Wind gewinnt stark an Fahrt, doch schon droht eine neue gesetzliche Bremse

Mit rund 1.160 MW Erzeugungskapazität genehmigten die Behörden vom 05. bis 06.04.2921 bundesweit so viel Zubau neuer Windenergieleistung wie in einem ersten Quartal seit 2016 nicht mehr, schrieb Tilman Weber am 12.04.2021 auf Erneuerbare Energien. Das habe der Bundesverband Windenergie (BWE) nach Ostern mitgeteilt. Sichtbar werde der neue Schub für den Windkraftausbau in einer Auswertung des Marktstammdatenregisters – der offiziellen Datensammlung für den deutschen Erneuerbare-Energien-Ausbau. weiterlesen…

Plattform Industrie 4.0: Strategische Ziele für 2021+ festgelegt

Datenraum für Industrie 4.0 schaffen und CO2-neutrale Produktion entwickeln

Am 13.04.2021 traf sich einer Medienmitteilung des BMWi zufolge die Leitung der Plattform Industrie 4.0 im Rahmen der Hannover-Messe zu einer virtuellen Sitzung unter Vorsitz der beiden Staatssekretäre von BMWi, Ulrich Nußbaum, und BMBF, Michael Meister. Der Plattform gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaft an. weiterlesen…

Wird das Stromnetz die kleine Schwester der E-Mobilität?

Gastbeitrag von Johannes Lackmann, Westfalenwind

Im Straßenverkehr sind bislang Verbrennungsmotoren die treibende Kraft. Das wird sich ohne jeden Zweifel in Zukunft rapide ändern. Die Automobilhersteller investieren in den nächsten Jahren zig Milliarden in die Entwicklung und Ausbau der E-Mobilität. Der größte unter ihnen – VW – will bis 2030 allein sechs Gigafabriken für die Produktion von Batterien mit einer Kapazität von 240 GWh pro Jahr aufbauen. Das sind 240 Millionen Kilowattstunden Speicherkapazität in Form von E-Auto-Batterien. Warum sollten wir riesige Stromspeicher wie z. B. Pumpspeicherkraftwerke bauen, wenn die Stromspeicher von Morgen demnächst millionenfach vor unserer Haustür parken? weiterlesen…