Lesehinweis: Internet verursacht jetzt mehr CO2 als Fliegen

watson: Wegen COVID-19-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat – so das schweizerische Portal watson – „einen ökologischen Nebeneffekt, den man gewissermaßen als Kollateralnutzen bezeichnen könnte: Der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten und des Verkehrs wirkte sich bisher dämpfend auf die CO2-Emissionen aus – stärker als die Finanzkrise 2008 oder die zweite Ölkrise 1979″. Insgesamt seien in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1551 Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – laut Nature Communications ein Rückgang um 8,8 Prozent. weiterlesen…

Industrie fordert vom BMU ambitionierte Klimaziele

Gemeinsamer Brief von DWV, MWV, VDA und VDMA für emissionsarme Kraftstoffe

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen Verband (DWV), Mineralölwirtschaftsverband (MWV), Verband der Automobilindustrie (VDA) und Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) fordern einer Medienmitteilung aus dem DWV zufolge gemeinsam das Bundesumweltministerium (BMU) auf, die Klimaziele im Verkehr ernst zu nehmen und zu deren Erreichen kurzfristig realistische gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. weiterlesen…

Steinmeier bei der DBU: Andere große Menschheitsaufgaben nicht aus den Augen verlieren

CO2-Preis-Vordenker preisgekrönt

Klima-Ökonom Prof. Ottmar Edenhofer und die Geschwister Annika und Hugo Sebastian Trappmann, Geschäftsführer der Blechwarenfabrik Limburg, erhielten am 25.10.2020 in Hannover den Deutschen Umweltpreis 2020 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Damit wird herausragendes Engagement für den Klimaschutz doppelt ausgezeichnet“, so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Zudem gibt es einen Ehrenpreis für Martin Sorg, leitender Wissenschaftler beim Entomologischen Verein Krefeld, für seine wissenschaftlichen Untersuchungen über den Insektenrückgang. weiterlesen…

IASS: Gesellschaftliche Belange in Energiemodellen berücksichtigen

Energiesystem umfasst weit mehr als nur technische Infrastruktur

Kohleausstiegs-Demo 'schwarze Hände' in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEnergiemodelle sind zwar in der Lage, die Wege zu einem dekarbonisierten Energiesystem zu untersuchen, aber sie vernachlässigen meist die sozialen und politischen Dimensionen der Energiewende. Das Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung stellte sich im Zusammenhang mit dem Beschluss des Europäischen Parlaments, dass bis 2030 die Treibhausgasemissionen in der EU um 60% gegenüber 1990 reduziert werden sollen, die Frage: Wie können wir die erforderliche Akzeptanz für eine vollständige Dekarbonisierung unserer Energiesystem erreichen? Um eine Entscheidungshilfe zu bieten, ist es an der Zeit, dass die Energiemodellierer soziale Belange in ihre Modelle integrieren (schreibt das IASS-Potsdam am 19.10.2020 auf seiner Internetseite). weiterlesen…

Agora et al.: Deutschland bis 2050 klimaneutral

Bis 2030 minus 65 Prozent Treibhausgase

Windgeneratoren im Bau bei Weißenfels - Foto © Gerhard Hofmann fürSolarifyMit einem großen Investitions- und Zukunftsprogramm lässt sich der Treibhausgasausstoß Deutschlands in 30 Jahren auf null reduzieren. Kohle, Öl und Gas werden in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen durch Strom und Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien ersetzt. Dazu muss der Zubau an Wind- und Solaranlagen einer Medienmitteilung vom 22.10.2020 zufolge in den nächsten zehn Jahren in etwa verdreifacht und das deutsche Klimaziel für 2030 auf minus 65 Prozent angehoben werden. Das zeigt eine umfangreiche Studie im Auftrag von Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität. weiterlesen…

BNetzagentur: „Geringste Ausfallzeiten seit Erhebungsbeginn“

Versorgungsunterbrechungen Strom 2019 – Homann: „nie bessere Werte“

Windstrom - Foto © Gerhard Hofmann für Solarify.Die Bundesnetzagentur hat am 22.10.2020 Zahlen zu den Unterbrechungen der Stromversorgung für 2019 veröffentlicht. Netzagentur-Präsident Jochen Homann zeigte sich einer Medienmitteilung zufolge sehr erfreut: „Die Stromversorgung in Deutschland war auch 2019 sehr zuverlässig. Wir beobachten die niedrigsten Ausfallzeiten seit Beginn unserer Erhebungen. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.“ weiterlesen…

EUA-State of Nature in the EU: Biodiversität nimmt weiter ab – Lob vom BUND

Übeltäter Agrarsektor

Gigantismus: Traktoren-Demo vor Berliner Rathaus - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAm 19.10.2020 veröffentlichte die Europäische Umweltagentur (EUA) ihren umfassenden Bericht zum Stand der Natur in Europa. Der Bericht, der vom Ecologic Institut durch das Europäische Themenzentrum für Biologische Vielfalt (ETC-BD) unterstützt wurde, basiert auf den einzelnen Berichterstattungen der EU Mitgliedsstaaten, die im Rahmen der europäischen Naturschutzgesetzgebung alle sechs Jahre eingereicht werden. Der BUND lobt inzwischen die EU-Umweltminister, dass sie den Weg freimachen für mehr Artenschutz. weiterlesen…

Schwedische Forscher entwickeln erste organische Batterie 

Umweltfreundlich und extrem billig

Forscher des Labors für organische Elektronik an der Universität von Linköping haben zum ersten Mal eine organische Batterie vorgestellt, schreibt Monica Westman Svenselius am 15.10.2020 auf der Internetseite der Universität. Es handle sich um eine Redox-Flow-Batterie mit großer Kapazität, die zur Speicherung von Energie aus Windturbinen und Solarzellen sowie als Stromspeicher für Autos verwendet werden könne. weiterlesen…

BayWa r.e. prüft mit Alliander Potenzial von Wasserstoff + PV

Lokale und flexible Last eines Wasserstoff-Elektrolyseurs soll Erzeugungsprofil einer PV-Anlage folgen

PV bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyBayWa r.e. und ihre niederländische Tochtergesellschaft GroenLeven haben einen Vertrag mit Alliander, dem größten Netzbetreiber der Niederlande, unterzeichnet. Laut Medienmitteilung vom 21.10.202 geht es dabei um den Betrieb des Wasserstoff-Pilotprojekts SinneWetterstof (Sonnenwasserstoff). Das Projekt werde von Alliander gebaut und sei darauf ausgelegt, zu testen, wie die lokale Wasserstoffproduktion dem Erzeugungsprofil einer Solaranlage folgen könne, um letztlich die Überlastung der Netze zu reduzieren. weiterlesen…

Luftverschmutzung schuld an erhöhter Säuglingssterblichkeit

Bericht „State of Global Air 2020“ stellt fest: Fast 500.000 sterben im ersten Lebensmonat

Smog - Luftverschmutzung in Delhi - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEine Untersuchung des Bostoner Health Effects Institute kommt zu dem Ergebnis, dass die Luftverschmutzung durch Feinstaub im Freien und im Haushalt zum Tod von fast 500.000 Kleinkindern im ersten Lebensmonat beigetragen hat. Nahezu zwei Drittel dieser Todesfälle standen im Zusammenhang mit der Verwendung fester Brennstoffe in Entwicklungsländern wie Holzkohle, Holz und Tierdung zum Kochen. Der neu erschienene Bericht State of Global Air 2020 berichtet über die erste umfassende Analyse der globalen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Neugeborenensterblichkeit. weiterlesen…