Aus Kunden werden Solarstromlieferanten

EWS nehmen Strom aus PV-Altanlagen auf

Schwarzwaldhaus mit PV-Dach - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyCarbon2Chem®-Labor auf dem Campus des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen</strong> – Foto © Fraunhofer Umsicht</em>Die Elektrizitätswerke Schönau EWS stellen ein neues Angebot vor: Besitzer von PV-Kleinanlagen, die nach Ablauf des zwanzigjährigen Förderzeitraums keine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr erhalten, können ihren Strom nun an die EWS verkaufen. weiterlesen…

Photovoltaik deckt rund 10 Prozent des Strombedarfs

Droht trotzdem die Außerbetriebnahme von über 10.000 Solarstromanlagen?

PV-Anlage - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDaten der Bundesnetzagentur und von Energieversorgern lassen darauf schließen, dass in diesem Jahr in Deutschland schon jetzt mehr Solarstrom erzeugt wurde als im gesamten Vorjahr. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW) stellt die Photovoltaik inzwischen rechnerisch rund zehn Prozent der deutschen Stromerzeugung. Der Verband erwartet, dass in diesem Jahr etwa 20 Prozent mehr Solarstromleistung neu ans Netz angeschlossen wird als 2019. weiterlesen…

Nur erneuerbar produzierten Wasserstoff finanziell entlasten

Greenpeace Energy appelliert an Bundesregierung

Greenpeace Energy fordert von der Bundesregierung, die Produktion von Wasserstoff nur dann von der EEG-Umlage zu entlasten, wenn dieser im Sinne der Energiewende mit überschüssigem Wind- und Solarstrom produziert wird. weiterlesen…

Kommunen Hauptakteure bei Wärmewende

Befragung verdeutlicht Hemmnisse bei Umsetzung der kommunalen Wärmewende

Im Rahmen des Projekts „Kommunale Wärmewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), wurden Kommunalvertreter zu Hemmnissen bei der Umsetzung der Wärmewende befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen, der Personalmangel und ein zu geringer Etat die Durchführung von Wärmeprojekten in Kommunen erschweren. weiterlesen…

3. Carbon2Chem-Konferenz: Defossilisierung der Industrie

Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere aus CO2-haltigen Prozessgasen

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es noch in diesem Jahrzehnt möglich, unter Verwendung kohlendioxidhaltiger Prozessgase Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere im Industriemaßstab herzustellen. Zu dieser Erkenntnis sind die Partner im BMBF-Projekt Carbon2Chem® (siehe solarify.eu/carbon2chem) gelangt. Ihre Ergebnisse stellen sie im Rahmen der 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 27. und 28. Oktober 2020 in Berlin (und online) vor. weiterlesen…

C2C: 528 von 540 verschiedenen Molekülen der Hüttengase identifiziert

3. Carbon2Chem-Konferenz „Nachhaltige chemische Umwandlung in der Industrie“ – 1. Tag

Gleich zwei Minister erschienen – wenn auch corona-geschuldet virtuell – am 27.03.2020 zur 3. Carbon2Chem-Konferenz: Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (ihr Haus fördert C2C) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Karliczek eröffnete das Online-Treffen unter dem Titel „Nachhaltige chemische Konversion in der Industrie“. Zwei Tage lang diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie die Stahlproduktion sowie weitere emissionsintensive Industrien klimaneutral werden können. weiterlesen…

Sozialkapital und Naturkapital in die Bilanzen einbeziehen

VAA-Jahrbuch 2020: Marktwirtschaft und ökologische Transformation

Welche Schlüsse können aus dem Umgang mit der Coronapandemie für die Klimakrise gezogen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das neu erschienene VAA-Jahrbuch „Marktwirtschaft und ökologische Transformation“. Fundiert recherchierte Analysen im Jahrbuch zeigen auf, wie und warum die bisherige Art des Produzierens und Konsumierens die natürlichen Lebensgrundlagen des Planeten, aber auch Freiheit und Wohlstand bedrohen. weiterlesen…

Die Wasserstoff-Gesellschaft

Regionale Wasserstoffversorgung zur Probe

Nordfriesland erhält eine Wasserstoffinfrastruktur im Dienst der regionalen Wertschöpfung – mit Modellcharakter für ganz Deutschland, schreibt André Steinau von GP Joule in einem am 21.10.2010 auf Erneuerbare Energien veröffentlichten Fachaufsatz. Das Erneuerbare-Energien-Unternehmen GP Joule baut sie für die eFarming GmbH & Co. KG aus. Initiator dieser Trägergesellschaft ist GP Joule selbst. Ihr gehören lokale Wind- und PV-PV-Park-Betreiber, Hersteller und Betreiber von Wasserstofftechnologie, -tankstellen, -tankwagen und Linienbussen sowie auch die Stadtwerke Husum, Wärmekunden und Bürger der Region an. weiterlesen…

Batterien mit pflanzenbasierten Elektrolyten auf dem Weg in die Praxis

Batterie-Elektrolyte auf Basis von Lignin aus Holz wirtschaftlich herstellen

Bislang enthalten fast alle Batterien, egal ob kleiner Akku im Smartphone oder großtechnische Redox-Flow-Batterie, Metallverbindungen, basierend auf Lithium, Blei oder Vanadium. Gewinnung und Recycling der metallischen Verbindungen sind aufwändig und oft mit Umweltproblemen verbunden. Nun rückt eine nachhaltige Alternative näher – ein Forscherteam entwickelt derzeit eine praxistaugliche Batterie, deren Elektrolyt auf einer pflanzlichen Verbindung aus Holz basiert: Die CMBlu Energy AG optimiert ihr Verfahren zur Elektrolytgewinnung aus Lignin zur Praxisreife weiter, wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe am 22.10.2020 wissen ließ – am gleichen Tag, als Solarify einen ähnlichen Erfolg schwedischer Forscher veröffentlichte: solarify.eu/schwedische-forscher-entwickeln-erste-organische-batterie. weiterlesen…

„Atomkraft hilft nicht dem Klimaschutz, sondern schafft weitere Probleme“

IAEA-Generaldirektor fordert längere AKW-Laufzeiten in Deutschland

Der Chef der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA, Rafael Grossi, forderte anlässlich seines Deutschland-Besuchs am 26.10.2020 einen Aufschub des Atomausstiegs hierzulande. Ohne Atomkraft, behauptete Grossi, seien die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens COP21 nicht zu erreichen. Greenpeace Energy-Vorstandsmitglied Sönke Tangermann erklärt demgegenüber, Atomkraft sei nicht „Teil der Lösung“ sondern habe eines der gravierendsten Umwelt-Probleme neben der Klimakrise geschaffen. weiterlesen…