Aluminium-Batterien bald fit für industrielle Fertigung?

Prototyp wird getestet

Die TU Bergakademie Freiberg arbeitet laut einer Medienmitteilung vom 21.02.2020 gemeinsam mit Partnern in einem vom BMWi geförderten Verbundprojekt an neuen Lösungen zur elektrochemischen Stromspeicherung: In den kommenden drei Jahren wird ein Prototyp einer Aluminium-Batterie entwickelt, produziert und getestet. „Für die Elektrifizierung und damit Flexibilisierung energieintensiver Technologien, wie die Elektromobilität, brauchen wir neue Energiespeicher. Das gilt auch für die Sicherung der Netzstabilität, um den zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien sinnvoll zu steuern“, erklärt Prof. Dirk C. Meyer, Direktor des IEP, Verbundkoordinator sowie Sprecher des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS) an der TU Bergakademie Freiberg. (Foto: Aluminium-Ionen-Batterie-Fertigung – © Sven Jachalke, TU Bergakademie Freiberg) weiterlesen…

Berlins außeruniversitäre Forschungseinrichtungen schließen sich zusammen

„Berlin Research 50 – BR 50“

Berlin als internationale Wissenschaftsmetropole zu stärken, ist Ziel einer Initiative der außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Hauptstadt. Sie haben sich einer gemeinsamen Medienmitteilung vom 21.02.2020 zufolge zur BR 50 (Berlin Research 50) zusammengeschlossen, um künftig gemeinsam Strategien für die Forschung und den Austausch mit Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Die Kooperation mit den Berliner Universitäten wird hierdurch erleichtert und verstärkt. Die Berlin University Alliance gratulierte den außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Gründung der Berlin Research 50. weiterlesen…

CO2-Preis im Klimapaket reicht nicht

DIW: Nachbesserungen richtig, aber immer noch unzureichend – CO2-Preise stärker erhöhen und Klimaprämie einführen

Im Dezember 2019 haben Bund und Länder nach anhaltender Kritik das im September beschlossene Klimapaket nachgebessert: Die CO2-Preise wurden erhöht und die EEG-Umlage stärker gesenkt. Doch trotz dieser Anpassungen werden der vorgeschlagene CO2-Preispfad und der anschließende Emissionshandel mit festgelegter Preisobergrenze als alleinige Instrumente immer noch nicht ausreichen, um die Klimaziele 2030 in den Sektoren Verkehr und Gebäude zu erreichen, wie aktuelle Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (Stefan Bach, Niklas Isaak, Lea Kampfmann, Claudia Kemfert, Nicole Wägner in DIW aktuell 27 vom 20.02.2020) ergeben. weiterlesen…

UBA klärt über Diesel aus Frittenfett auf

Treibstoffe aus biogenen Rest- und Abfallstoffen: Fragen und Antworten

Klimaschonender Diesel aus „altem Frittenfett“? Paraffinische Dieselkraftstoffe versprechen klimafreundliche Mobilität und saubere Luft. Was sind paraffinische Dieselkraftstoffe? Wie umweltfreundlich sind sie? Wo können sie sinnvoll eingesetzt werden? Warum sind sie in Deutschland als Reinkraftstoffe nicht zugelassen? Und wer ist für die Zulassung zuständig? Das Bundesumweltamt hat Fragen und Antworten zum Thema. weiterlesen…

Könnte Wasser EE-Speicher-Problem lösen?

IIASA-Forscher sehen in Pumpspeicherkraftwerken weltweit viel Zukunftspotenzial

Dem Wiener Standard zufolge sehen die Autoren einer Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien in Pumpspeicherkraftwerken eine, vor allem erschwingliche, Möglichkeit, Erneuerbare Energie langfristig zu speichern – damit könnte eine Lücke beim Übergang zu regenerativen Energieformen gefüllt werden, erklären die Forscher im Fachjournal Nature Communications unter dem Titel „Global resource potential of seasonal pumped hydropower storage for energy and water storage„. weiterlesen…

Fell: Fossil-atomare Wirtschaft unterwandert EE-Verbände

Ziel: Ausbau der Erneuerbaren Energien monopolisieren

„Inzwischen ist es augenfällig“, schreibt EE-Fachmann in seinem Blog am 19.02.2020: „Der Umstieg auf Ausschreibungen statt fester Einspeisevergütungen hat den Ausbau der Erneuerbaren Energien in vielen Ländern massiv dezimiert“. So sei der Neuzubau der Windkraft an Land in Deutschland seit Einführung der Ausschreibungen durch die Große Koalition 2017 von etwa 4,8 auf ca. 1 GW in 2019 eingebrochen. Gleichzeitig seien die Bürgerenergien von der Teilnahme fast ausgeschlossen und auch die erhoffte Kostensenkung nicht erreicht worden. weiterlesen…

Auch beim Netzausbau aufs Tempo drücken

IEA fordert von Deutschland mehr Engagement für den Klimaschutz

Erstmals seit 2013 hat die Internationale Energie-Agentur (IEA) jetzt wieder einen Länderbericht zur Energie- und Klimapolitik der Bundesrepublik vorgelegt. Darin zollt die IEA Deutschland Respekt unter anderem für den starken Ausbau der erneuerbaren Energien und das hohe Maß an Versorgungssicherheit. Zugleich verlangt sie aber mehr Engagement für den Klimaschutz, wie am 19.02.2020 im pv magazine schrieb. (Foto: Hochspannungsmasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Neue Erkenntnisse über molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis

Nachhaltige chemische Umwandlung

Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Katalyse unter Prof. Walter Leitner vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (beide in Mülheim an der Ruhr) haben erforscht, wie molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis mit CO2 zu nützlichen Chemikalien, wie z.B. Ameisensäure, reagieren. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift ACS Catalysis veröffentlicht. weiterlesen…

Studie untersucht Vorteile von Blockchain-Lösungen

BMWi veröffentlicht Machbarkeitsstudie zur Blockchain-basierten Energieanlagenanbindung

Die Anwendungsgebiete der Blockchain-Technologie sind vielfältig, dazu zählt auch der Energiebereich. Ihr Potenzial liegt darin, direkte Vertragsbeziehungen zwischen Akteuren des Energiemarkts zu ermöglichen. In einem immer dynamischeren Energiemarkt sind verlässliche und aktuelle Daten eine wesentliche Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund hat das Bundeswirtschaftsministerium am 21.02.2020 die Machbarkeitsstudie „Blockchain-basierte Erfassung und Steuerung von Energieanlagen mithilfe des Smart-Meter-Gateways“ veröffentlicht. weiterlesen…

Gigantischer Damm für Nordseeanrainer

Wissenschaftler schlagen Abdämmung der Nordsee vor

Angenommen die Weltgemeinschaft schafft es nicht, die Klimaerwärmung langfristig zu stoppen. Kann ein gigantischer Damm der die komplette Nordsee schützt, die Überflutung der Anrainerstaaten verhindern? Wissenschaftler aus den Niederlanden und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben diese Option in einer Machbarkeitsstudie untersucht, die neben technischen und finanziellen Anforderungen auch Auswirkungen auf die Umwelt sowie sozio-ökonomische Effekt mit in Betracht zieht. Die Arbeit wurde jetzt im Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS) veröffentlicht. (Karte der Nordsee mit den beiden vorgeschlagenen Dammprojekten. – Grafik © nach Groeskamp Kjellsson, 2020) weiterlesen…