Klimawandel und Naturzerstörung verstärken einander
Erste planetare Belastungsgrenzen überschritten
Veränderungen in verschiedenen Bereichen unseres Erdsystems summieren sich nicht einfach – sie können einander verstärken. Das Überschreiten der planetaren Belastungsgrenze in einem Bereich kann den vom Menschen verursachten Druck auf andere planetare Grenzen erhöhen. Zum ersten Mal hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung nun einige der planetaren Wechselwirkungen im Erdsystem beziffert. Biophysikalischen Interaktionen haben die direkten menschlichen Auswirkungen auf die neun planetaren Grenzen fast verdoppelt, vom Klimawandel bis zur Süßwassernutzung. Diese Erkenntnisse können jetzt für die Entwicklung von Politikmaßnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen kommender Generationen genutzt werden. In der schlechten Nachricht steckt auch eine gute: Die Zerstörung von Natur und der Klimawandel stehen zwar in einem einander verstärkenden Wechselverhältnis, doch dieser negative Kreislauf lässt sich aufbrechen, wenn die Politik schnell handelt. Manuel Först dazu am 21.12.2019 in energiezukunft.
weiterlesen…

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 18.07.2019 die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben: In bundesweit 20 solcher Reallabore sollenlaut einer
„Das aktuelle Eurobarometer zeigt: der Klimawandel beschäftigt die Deutschen und auch andere Europäer immer mehr. 35 Prozent der befragten Deutschen und 28 Prozent der Europäer zählen Klimawandel und Umweltschutz zu den drängendsten Probleme Europas“, sagte Jörg Wojahn, der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland. „Seit 2014 hat der Klimawandel in der Bewertung der wichtigsten Probleme durch die Europäer insgesamt um 19 Prozentpunkte zugelegt. Die Menschen erwarten von der EU entschlossenes Handeln. Mit dem europäischen Grünen Deal haben wir geliefert: Die Kommission will Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Ab Januar 2020 werden wir die konkreten Gesetzesvorschläge dazu vorlegen.“
Anders als Greenpeace und Landwirte in Deutschland am 31.10.2019 mit ihrer
In einem nachhaltigen Energiesystem nimmt Wasserstoff eine Schlüsselrolle ein, als Vermittler zwischen allen Sektoren und vor allem in Mobilität und Industrie. Um die Klimaschutzgrenzen nicht zu überschreiten, müssen die (am meisten durch den Verkehrssektor verursachten) Treibhausgas-Emissionen drastisch gesenkt werden. Zur Unterstützung der Hochskalierung der Brennstoffzellenproduktion für die Wasserstoff-Mobilität fördert das baden-württembergische Umweltministerium jetzt das Projekt „HyFab“ mit 7,9 Millionen Euro. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des
CDU/CSU und SPD wollen verhindern, dass sich die Bevölkerung in wissenschaftsaffine und wissenschaftsferne oder gar wissenschaftsfeindliche Menschen spaltet. Daher thematisieren die Fraktionen von CDU/CSU und SPD in einem Antrag (
Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann hat zwar gemeinsam mit Hessens Bouffier den Klimakompromiss im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag festgeklopft, aber Medienberichten (