Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen können zur Erzeugung von elektrischer Energie verwendet werden

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein. weiterlesen…

„COP auf Scheitern angelegt“

Ein Interview

Michael Flammer, Direktor für nachhaltige Beschaffung der Westermann-Gruppe in Braunschweig und Klimaaktivist bei „Parents for Future“ empfiehlt im Netzwerk LinkedIn ein Interview mit dem Direktor des Climate Emergency Institute und IPCC Expert Reviever Peter Carter: „Dieses Interview (https://lnkd.in/ed2T3Sg) von der COP25 zeigt, warum die Weltklimakonferenz so eingerichtet wurde, dass sie scheitert. Carter berichtet über die Ergebnisse der Konferenz. Und wenn man das Video bis zum Ende sieht, zeigt er eine verheerende Entwicklung in der Arktis: Eine plötzliche Explosion der Methankonzentrationen, die auch im Winter mindestens vier Monate lang bestehen bleiben.“ (Foto: Michael Flammer – © Flammer_LinkedIn) weiterlesen…

Klimaschutzgesetz in Kraft getreten

Erstmals CO2-Nachsteuerungsmechanismus

Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Klimaschutzgesetz schreibt zum ersten Mal verbindliche Klimaziele für alle CO2-intensiven Bereiche vor und führt Nachsteuerungsmechanismus ein. Damit werden die Klimaschutzziele und die Klimaneutralität 2050 gesetzlich verankert und als Zwischenschritt bis 2030 die Verminderung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 festgeschrieben. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch gesunken – Rückgänge bei Kohle

Mehr Erneuerbare, sowie Zunahmen bei Erdgas und Mineralöl

Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2019 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) 12.815 PJ beziehungsweise 437,3 Mio. t SKE, das entspricht 53,72 TWh. Das sei – teilte die Arbeitsgemeinschaft in einer Pressemeldung mit – ein Rückgang um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den Verbrauchsrückgang hätten, so die AG Energiebilanzen, weitere Verbesserungen bei der Energieeffizienz, Substitionen im Energiemix sowie ein konjunkturell bedingter Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie gesorgt. Verbrauchssteigernd hätten sich die etwas kühlere Witterung sowie die Zunahme der Bevölkerung ausgewirkt. Die verbrauchssteigernden Faktoren seien jedoch in Summe deutlich schwächer als die verbrauchssenkenden. weiterlesen…

Deutschland erreicht fünf von 14 Nachhaltigkeits- und Wohlfahrtszielen

IMK-Check: Gute Werte bei Staatsfinanzen, Defizite bei Umwelt- und Sozialkriterien

Anhand von 14 Indikatoren überprüft das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung regelmäßig die Nachhaltigkeit der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Lediglich bei 5 davon geben die Forscher in einer neuen Studie „Das Neue Magische Viereck der Wirtschaftspolitik„ grünes Licht. Beim Klima- und Umweltschutz habe Deutschland bislang zu wenig erreicht. Auch Ungleichheit und Armut blieben trotz der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre ein Problem, während die Ziele bei den Staatsfinanzen sogar übererfüllt seien. weiterlesen…

In 15 Jahren auf Null

Neue NGO „German Zero“ legt „1,5-Grad-Klimaplan für Deutschland“ vor – Ähnlichkeiten

„Ein Plan, den man durchaus ambitioniert nennen kann“, schrieb die taz über eine neue Initiative: Die noch junge, eben als gemeinnütziger Verein anerkannte Bürgerinitiative „German Zero“ will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen: Bis spätestens 2035 soll Deutschland klimaneutral sein – German Zero hält das für dringend nötig, denn sonst drohe eine unumkehrbare Entwicklung mit katastrophalen Folgen für die Welt. Schon 2022 sollen Bundestag und Bundesrat ein Klimagesetz verabschieden. Ziel: Eine Erderwärmung von nicht mehr als 1,5 Grad – statt drei Grad. weiterlesen…

Graphen-Nanostrukturen werden magnetisch

Vor 40 Jahren vorhergesagtes Molekül synthetisiert

Graphen, die zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften, schien bisher für magnetische Anwendungen nicht nutzbar. Forschern der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ist es einer Medienmitteilung zufolge nun gemeinsam mit Kollegen der technischen Universität Dresden, der Aalto Universität in Finnland, dem Max Planck Institut für Polymerforschung in Mainz sowie der Universität Bern gelungen, ein in den 70er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, das beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben in Nature Nanotechnology erschienen. weiterlesen…

„SmartQuart“ beginnt im Januar 2020

Förderbescheid für erstes Reallabor der Energiewende

Im Sommer hatte das BMWI die Gewinner des „Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende“ ausgewählt. Neun Partner sind am ersten Konsortium namens „SmartQuart“ beteiligt, das von Innogy geführt wird. Sie wollen ab 2020 energieoptimierte Quartiere in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz realisieren, bei denen fossile Energieträger weitgehend überflüssig sein sollen – berichtet am 16.12.2019 im Portal pv magazine. Am gleichen Tag hatte Minister Peter Altmaier (CDU) den ersten Förderbescheid an das Konsortium „SmartQuart“ übergeben. weiterlesen…

IFEU-Studie: E-Mobilität vorne

E-Autos klimafreundlicher als Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe

Fahrer, die sich umweltschonend fortbewegen wollen, sollten auf Autos mit Batterie wechseln. Es gebe dafür keine bessere Technologie, heißt es in einer Studie, über die unter anderen Die Zeit berichtete. Denn Autos mit reinem Elektroantrieb seien klimaverträglicher als alle anderen Antriebsformen. So eine Studie des Heidelberger verkehrswissenschaftlichen Instituts für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) für den Think Tank Agora Energiewende. weiterlesen…

Chilenische Kohlekraftwerke sollen vorzeitig schließen

ENGIE treibt (mit anderen) Dekarbonisierungsplan voran und will 800 MW bis 2014 stilllegen

Das französische Energieunternehmen ENGIE treibt in Chile seine Dekarbonisierungspolitik weiter voran und nimmt 2024 zwei Einheiten des Kohlekraftwerks von Mejillones (334 MW) vom Netz. Dies geschieht zusätzlich zu den Verpflichtungen, die das Unternehmen bereits in den letzten zwei Jahren eingegangen ist und welche die Schließung von weiteren vier Kohleblöcken in Tocopilla vorsehen. Chiles Energieminister Juan Carlos Jobet hat im Rahmen der COP25 bereits die Schließung angekündigt, und nicht nur die ENGIE-Kraftwerke, sondern auch die von derzeit von AES Gener betriebenen von Ventanas. weiterlesen…