Molekular produziertes Eiweiß als Alternative zum Schnitzel

Nahrungsmittelproduktion auf molekularer Basis wird Klimagasemissionen aus Land- und Viehwirtschaft drastisch reduzieren

Die intensive industrielle Landwirtschaft zusammen mit der tierquälenden Massentierhaltung sind erheblich an der Aufheizung des Planeten beteiligt. Eine Analyse der Energy Watch Group zeigte vor kurzem auf, dass etwa 18% der globalen Treibhausgasemissionen aus Landwirtschaft und Viehzucht stammen. Diese Zahlen decken sich in etwa mit dem kürzlich veröffentlichten Special Report des IPCC zur Landnutzung, wie Hans-Josef Fell, Päsident der EWG, am 30.09.2019 auf seinem Informationsportal schreibt. weiterlesen…

Lithium-Eisenphosphat wirklich besser?

„Manche Zahlen darf man nicht so ernst nehmen“

Ein Faktencheck von auf pv magazine am 23.09.2019: Weil es immer wieder – auch in einigen der vielen Förderprogramme, die es inzwischen in Deutschland gibt – heiße, Lithium-Eisenphosphat sei sicherer und zyklenstabiler als andere Lithium-Ionen-Technologien, beleuchtet PV magazine die angeführten Quellen auf ihre Evidenz. weiterlesen…

Mit Untersuchung atmosphärischer Gravitationswellen Wetter- und Klimamodelle verbessern

PNAS: Bis 1960 unklar

Am 03.09.2018 schrieb ein unmotorisiertes Experimental-Segelflugzeug Geschichte, als es in die Stratosphäre flog. Nachdem sie von El Calafate, einer Stadt in der Nähe des südpatagonischen Eisfeldes in Argentinien, aufgebrochen waren, surften die Segelflieger Jim Payne und Tim Gardner auf riesigen, von den Anden ausgehenden Luftwellen. Sie erreichten eine – von keinem anderen unmotorisierten Flugzeug jemals erreichte – Weltrekordhöhe von 23.203 Metern. Es war eine Leistung, die nicht nur durch menschlichen Einfallsreichtum, sondern auch durch die unglaubliche Stärke eines Phänomens ermöglicht wurde, das als atmosphärische Gravitationswellen bekannt ist. Ein Artikel von Adam Mann am 24.09.2019 in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS). weiterlesen…

Photovoltaik-Sensoren für Internet der Dinge

RFID-basierte Geräte funktionieren bei Innen- und Außenlichtverhältnissen und kommunizieren über größere Entfernungen

Bis 2025 könnte nach Schätzungen von Experten die Zahl des „Internets der Dinge“ – einschließlich Sensoren, die Echtzeitdaten über Infrastruktur und Umwelt sammeln – auf 75 Milliarden weltweit steigen. Aktuell benötigen diese Sensoren jedoch noch Batterien, die häufig ausgetauscht werden müssen, was für die Langzeitüberwachung problematisch sein könnte. weiterlesen…

 Klimafreundliche Zementproduktion

MIT-Forschungserfolg -„wichtiger erster Schritt, aber noch keine ausgereifte Lösung“

US-Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein elektrisches Verfahren zur Herstellung des wichtigen Baustoffs entwickelt, schreibt Pamela Dörhöfer am 27.09.2019 in der Frankfurter Rundschau. Als Baustoff sei Zement zwar unverzichtbar, denn kein Haus, keine Brücke, kein Tunnel komme ohne ihn aus. Doch seine Herstellung verursache erhebliche Freisetzungen von CO2. Mit acht Prozent der globalen CO2-Emissionen belegt die Zementproduktion derzeit sogar Platz eins unter den industriellen Verursachern des Treibhausgases. (Wäre die Zementindustrie ein Land, käme sie hinter den USA und China auf Platz drei). weiterlesen…

CO2-Differenzverträge für innovative Klimalösungen in der Industrie

Kombination mit einem Klimapfand

Die Klimaziele können nur mit einem Wechsel hin zu neuen Technologien und Praktiken für die Produktion und Nutzung von Grundstoffen, wie Zement, Stahl und Chemikalien, erreicht werden. Die Produktion solcher Grundstoffe macht nämlich rund 16 Prozent der europäischen und 25 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus. Der moderate CO2-Preis im europäischen Emissionshandel (EU-ETS) und die unsichere Preisentwicklung bieten jedoch nicht genügend Anreize für Investitionen in und den Einsatz von innovativen klimafreundlichen Optionen. Hierfür sind neue Politikinstrumente notwendig, schreiben Jörn Richstein und Karsten Neuhoff vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW-Berlin). weiterlesen…

Siemens und TIES eröffnen Batterieforschungszentrum in China

Auch Dienstleistungen und Beratung

Die Siemens-Tochtergesellschaft Digital Industries Software hat angekündigt, ihr Batterieforschungsgeschäft in China auszuweiten und eine Anlage zu entwickeln, die unter anderem dazu beitragen soll, die Palette der zukünftigen Elektrofahrzeuge (EVs) zu erweitern. Die Anlage soll noch in diesem Jahr eröffnet werden und bietet Batterielieferanten Forschung und Beratung zur Digitalisierung und Fertigung. Kleinere Hersteller können gemeinsame Labors für die Forschung nutzen, schrieb Marian Willuhn am am 23.09.2019 im US-pv magazine. weiterlesen…

Vernichtend

Stimmen zum Klimapäckchen

„Das ‚politisch mögliche‘ Klimapaket der Bundesregierung zu sehen, ist für uns Wissenschaftler*innen nach all der intensiven Unterstützung echt hart. Es als ausreichendes Mittel für die „Erreichung der Klimaziele“ zu präsentieren ist inakzeptabel. Da muss sehr schnell sehr viel nachgebessert werden.“
Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) zu Solarify. (Foto: Prof. Dr. Maja Göpel, WBGU – © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Klimaprogramm CO2-frei

Alle Kohlendioxid-Projektionen gelöscht – „zeitweise geistig umnachtet?“

Die Minderungsziele für Treibhausgase sind aus dem Klimaschutz-Entwurf der Bundesregierung verschwunden. Anders als bei früheren Klimaprogrammen lässt sich damit nicht mehr nachvollziehen, ob und wie einzelne Maßnahmen wirken. Das geht aus einer Neufassung des „Klimaschutzprogramms 2030“ hervor, über welche die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtete. (Foto: PK zum Klimaschutzprogramm 2030 – Screenshot © Phoenix.tv) weiterlesen…

Atomkraft – Irrweg im Kampf gegen Klimakrise

Mehr noch: Laufender AKW-Betrieb blockiert Ausbau Erneuerbarer Energien

Laut Weltklimarat könnte Atomkraft einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Dankbar greifen dies Befürworter nuklearer Energie auf. Eine neue Studie zeigt jedoch: Atomkraft kann fossile Energie nicht schnell genug ersetzen. Manuel Först zeigte in energiezukunft vom 27.09.2019 die Gründe dafür auf. weiterlesen…