DUH mahnt EEG-Revision an

Bundesregierung droht selbstgesetzte Frist bis Ende März zu verpassen

Eine Anhebung der Ausbauziele für Wind- und Solarenergie sind nach Ansicht nicht nur der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unerlässlich, um Klimaziele einhalten zu können. Die angekündigte, aber bisher nicht umgesetzte Novelle müsse – so eine DUH-Medienmitteilung vom 03.03.2021 – Ausbauhemmnisse korrigieren, um das Vertrauen der Investoren wiederzugewinnen. weiterlesen…

Der BDI empfiehlt

Vorwahlzeit: „Starke Industrie. Starkes Land.“

Es ist eine ausführliche und umfangreiche Arbeit: 88 Empfehlungen in 15 Themenfeldern richtet der BDI unter dem Titel „#Wirmachen Zukunft“ im Vorwahlkampf an die künftige Bundesregierung. Der Forderungskatalog der deutschen Industrie ist wahrlich umfassend: Er reicht von Digitalisierung, Mobilität über Energie und Klima bis zum Thema Nachhaltigkeit. Entscheidend ist die „sinnvolle Balance von wirtschaftlichem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit“. Manches kommt dem Leser ziemlich bekannt vor. Weniger erstaunlich: Es ist mehr von Förderungen und Forderungen an die Regierung die Rede, als von Leistungen der Industrie. Solarify dokumentiert Ausschnitte. weiterlesen…

Zubau von Onshore-Windenergie rückläufig

Klagen und Mangel an Bauflächen

Nach vorläufigen Zahlen seien im vergangenen Jahr Windanlagen an Land mit einer Leistung von 1.385 MW installiert worden, berichtet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag anlässlich der Antwort (19/25956) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke („Rückläufiger Zubau bei Windenergie an Land“ – 19/25450). Nach Abzug von Stilllegungen (2020 wurden 203 Anlagen abgebaut) ergebe sich ein Nettozubau von 1.206 MW. Der Zubau werde vor allem durch fehlende Bauflächen und andere Schutz- beziehungsweise Nutzungsinteressen gehemmt. weiterlesen…

„Einspruch: Es gibt kein Restbudget mehr!“

Offene Akademie: „COP21 unzureichend – viel Spielraum für Untätigkeit“

Referenten, Beiräte und Freunde der Offenen Akademie*) wandten sich schon Ende Dezember 2020 zum Thema Klimakrise in einem kritischen Beitrag an die Bundesregierung und Parlamentarier auf EU-Ebene. Sie beziehen sich in ihrem Warnruf kritisch auf die „Stellungnahme der Scientists for Future zu den Forderungen von Fridays for Future Deutschland an die deutschen VertreterInnen auf EU-Ebene“ vom 02.10.2020: „Einige von uns sind für ‚Scientists for Future‘ aktiv. Wir stimmen überein, dass die Entwicklung des Weltklimas dramatisch ist, halten jedoch die in dieser Stellungnahme geforderten Veränderungen für unzureichend, weil sie viel Spielraum für Untätigkeit lassen (Foto: Am Brandenburger Tor bildeten am 11.12.2020 3.000 klimaneutrale Kerzen die Botschaft „Wir kämpfen für 1,5 Grad“ – Foto © mit freundlicher Genehmigung von FridaysforFuture Berlin). weiterlesen…

Schnellladestation für Batteriezüge

Weltpremiere aus Tübingen und Bern

Rund 40 Prozent des deutschen Schienennetzes sind nicht elektrifiziert. Um diese Lücken zu überwinden, setzen Eisenbahnunternehmen im Schienenpersonennahverkehr auf Dieselloks, die auch auf Streckenabschnitten mit bestehender Oberleitung mit Diesel fahren. Auf Strecken ohne Oberleitung bieten sich Batteriezüge als Lösung an. Das Problem sind Teil- oder Stichstrecken ohne Oberleitung. Batterien ermöglichen bis zu 60 weitere Kilometer auf nicht elektrifizierten Abschnitten; dann muss nachgeladen werden. Die Stadtwerke Tübingen und das schweizerische Unternehmen Furrer+Frey haben eine Lösung entwickelt. weiterlesen…

Lesehinweis: EZB und der Klimawandel

Handelsblatt: Auf der Agenda ganz oben

„Alle reden vom Klimawandel – auch die Europäische Zentralbank (EZB)“, so das Handelsblatt in einem Artikel über Nachhaltigkeit und Klimawandel im Finanzgeschäft. „Seit dem Amtsantritt von Christine Lagarde im November 2019 steht das Thema weit oben auf der Agenda der neuen Chefin.“ Die nämlich befürchte Konsequenzen der Erderwärmung für die Wirtschaft, die etwa die Inflation anheizen könnten. weiterlesen…

Wasserstoffgroßprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ von Bundesnetzagentur abgelehnt

Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt lobt Entscheidung

Die Bundesnetzagentur hat die Investitionsanträge für die Wasserstoffprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ (Tennet, Thyssengas und Gasunie) abgelehnt. Eine „Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt“ aus ENERTRAG, Greenpeace Energy, Naturwind und Nordgröön begrüßt die Entscheidung. Die Allianz hatte vor einer Wettbewerbsverzerrung im künftigen Wasserstoffmarkt gewarnt, sollten zwei große Wasserstoff-Elektrolyseprojekte entgegen der europäischen Entflechtungsbestimmungen von Stromnetzbetreibern über die Netzentgelte finanziert werden dürfen. weiterlesen…

Auch 10 Jahre nach Fukushima: AKW bleiben störanfällig und unzuverlässig

DIW-Studie zu Störfällen und Ausfallzeiten in Atommeilern

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin) hat in einer Untersuchung von Störfällen und Ausfallzeiten in Atommeilern ermittelt, dass die Sicherheitsrisiken enorm hoch bleiben – so eine DIW-Medienmitteilung vom 24.02.2021. Auch in Deutschland seien Zwischenfälle an der Tagesordnung. Dabei werde die weltweite Kraftwerkskapazität nur zu rund zwei Dritteln genutzt. In den Energiemodellen werde die Bedeutung von Atomenergie überschätzt. weiterlesen…

Tunnelbauten sollen CO2-neutrale Energielieferanten werden

Brenner Basistunnel als Leuchtturmprojekt

Ein Forschungsverbund unter Leitung der TU Graz möchte die Wärme im abgeleiteten Tunnelwasser des Brenner Basistunnels für die Energieversorgung ganzer Stadtteile nutzen. Im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ der Österreichischen Förderungsgesellschaft (FFG) wird ein nachhaltiges Konzept für Innsbruck erarbeitet. (Foto: Das Drainagewasser des Brennerbasistunnels könnte Innsbrucker Stadtviertel zukünftig mit Energie versorgen. Ein Forschungsverbund unter Leitung der TU Graz lotet die Möglichkeiten aus – © BBT SE) weiterlesen…

Super E10 spart jährlich 3 Millionen Tonnen CO2

Alternativer Kraftstoff hat sich binnen zehn Jahren als Klimaschützer im Straßenverkehr etabliert

Anfang 2011 wurde Super E10 an deutschen Tankstellen eingeführt. Nach anfänglicher Skepsis zu Motorenverträglichkeit und Nachhaltigkeit hat sich die Biokraftstoff-Beimischung zu einem nachhaltigen und preiswerten Garanten für mehr Klimaschutz im Verkehr entwickelt, betonen der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) und der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) am 22.02.2021 in gleichlautenden Medienmitteilungen. weiterlesen…