BASF und RWE wollen gemeinsam Klima schützen

Gemeinsame Presse-Information: „Leuchtturm für Klimaschutz in der chemischen Industrie“

„Grüner Strom und innovative Produktionstechnik könnten den Chemiestandort Ludwigshafen zu einem Leuchtturm für Klimaschutz in der chemischen Industrie machen“, verkündeten BASF SE und RWE AG in einer gemeinsamen Medienmitteilung am 21.05.2021. Dafür planen der Chemieriese und der Stromgigant bei neuen Technologien für Klimaschutz zusammenzuarbeiten und wollen einen zusätzlichen Offshore-Windpark mit 2 GW bauen; der soll der BASF ab 2030 grünen Strom für CO2-freie Produktionsverfahren und zur Herstellung von grünem Wasserstoff liefern (Grafik: RWE-BASF – Klimaschutz-Kooperation – © basf.com). weiterlesen…

Immer mehr Strom für Kühlung

Erderwärmung frisst Energie

Durch den klimabedingten Temperaturanstieg wird der Kühlbedarf von Gebäuden weiter zunehmen. Eine Hochrechnung von Forschenden der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt basierend auf Daten des NEST-Gebäudes (modulares Forschungs- und Innovationsgebäude der Empa und der Eawag) und künftigen Klimaszenarien für die Schweiz zeigt, dass „dieser Anstieg des Energiebedarfs für die Kühlung erheblich sein dürfte und starken Einfluss auf unser künftiges – elektrifiziertes – Energiesystem haben kann“. (Foto: Klimaanlagen – © Andrei Savransky auf Pixabay) weiterlesen…

Mehr Klimaresilienz durch verbesserte saisonale Vorhersagen

Vermehrten und intensiveren Phasen von Trockenheit oder Niederschlägen begegnen

Wassermangel, Überschwemmungen oder Ernteausfälle: Weltweit kommt es in Folge des Klimawandels häufiger und intensiver zu ausgeprägten Trockenn- und Regenphasen, die menschliches Leid und große wirtschaftliche Schäden verursachen. Präzisere saisonale meteorologische Vorhersagen für wasserarme Regionen durch statistische Methoden aus dem Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) helfen Entscheidungsträgern, die Folgen des Klimawandels vor Ort abzumildern. (Foto: Hochwasser am Rhein 05.02.2021, Wiesbaden – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Buchempfehlung: Deutschland 2050 – „Dann haben wir keine Fichte mehr“

Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird: „Aprikosen aus Hamburg, Kühlräume für Berlin und Hochleistungskühe im Hitzestress“

In ihrem neuen Buch „Deutschland 2050 – Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird“ geben die Autoren Nick Reimer und Toralf Staud konkrete Antworten auf die Frage, wie der Klimawandel uns in Deutschland treffen wird. Spätestens die Hitzesommer 2018 und 2019 sowie die auch 2020 anhaltende Trockenheit haben es deutlich gemacht: Der menschengemachte Klimawandel ist keine Bedrohung für die ferne Zukunft ferner Länder, der Klimawandel findet statt – hier und jetzt. Doch welche konkreten Auswirkungen wird er auf unser aller Leben in Deutschland haben? weiterlesen…

Westgrönlands Eisschild droht teilweise zu kippen

Neue Frühwarnsignale

Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Freien Universität Berlin haben neue Frühwarnsignale entdeckt, die darauf hinweisen, dass der zentral-westliche Teil des grönländischen Eisschildes relativ bald einen kritischen Übergang erleben könnte. Aufgrund steigender Temperaturen, so eine am 18.05.2021 publizierte Untersuchung von Forschern aus Deutschland und Norwegen, hat die Destabilisierung des Eisschildes bereits begonnen. weiterlesen…

F ü r   Bahn-Modernisierung – g e g e n   Kurzstreckenflüge

DUH will regionale Bahninfrastruktur klimafreundlich modernisieren

In der aktuellen Diskussion über Kurzstreckenflüge forderte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am 17.05.2021 ein Verbot innerdeutscher Flugverbindungen – immer dann, wenn das gleiche Reiseziel innerhalb von vier Stunden oder weniger mit dem Zug erreicht werden kann. Ein Beispiel hierfür sei die (erst kürzlich ausgebaute) Schnell-Strecke München – Berlin. Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege hat sich für eine neue bahnpolitische Grundausrichtung ausgesprochen. weiterlesen…

Ende vieler asiatischer Gletscher besiegelt

Untersuchung aus der Schweiz

Islands erster infolge des Klimawandels weggeschmolzener Gletscher wird mit einem Denkmal in Erinnerung bleiben. Bereits 2014 hatte der Okjökull den offiziellen Status als Gletscher verloren, weil zu viel seiner Eismasse weggeschmolzen war – seit 2019 gibt es ihn nicht mehr (siehe: solarify.eu/islands-erster-gletscher-weg). Die schweizerische Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zeigte nunmehr mit einer Untersuchung, dass der Okjökull nur ein Vorspiel war – dass es vor allem um die größte nicht-polare Eismasse der Erde – die hochasiatischen Gletscher – schlecht bestellt ist (Foto: Mount Everest – drei Kilometer nordöstlich von Namche Bazar – © Superikonoskop – Eig.Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org). weiterlesen…

Dienstwagen-Elektrifizierung senkt Pkw-Ausstoß um ein Drittel

Klimaschädlichste Flotte Europas

Dienstwagen und gewerblich zugelassene Fahrzeuge sind für rund drei Viertel der CO2-Emissionen von Neuwagen in Deutschland verantwortlich. Sie bilden die klimaschädlichste Flotte in Europa, wie eine neue Studie von Transport & Environment (T&E) zeigt. Eine von T&E in Auftrag gegebene Analyse berechnet, dass sich die gesamten Pkw-Emissionen in Deutschland um fast ein Drittel verringern würden, wenn alle neuen gewerblich zugelassenen Fahrzeuge bis 2030 elektrifiziert werden. Das würde einen Großteil der Emissionseinsparungen ermöglichen, die notwendig sind, um die derzeit diskutierten höheren nationalen Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen. weiterlesen…

IEA steigert EE-Zubau-Prognose

Birol fordert „größere Investitionen in Solar- und Windenergie“

Die Erneuerbare Energien waren die einzigen Energieträger, bei denen die Nachfrage 2020 trotz der Pandemie stieg, während sie bei allen anderen zurückging. Das stellt der Renewable Energy Market Update 2021 der Internationalen Energie-Agentur (IEA) fest. Für dieses Jahr erwartet die IEA einen globalen Zubau von 270 Gigawatt, für 2022 knapp 280 GW. Im vergangenen November rechnete die Agentur noch mit einem Viertel weniger Zubau. weiterlesen…

Wenige realistische Szenarien für 1,5°-Grenze

PIK: Erfolgreiche Bekämpfung der Erderwärmung aber noch möglich

Von den mehr als 400 Klimaszenarien, die im 1,5°C-Bericht des Weltklimarats (IPCC – siehe: solarify.eu/ipcc-sonderbericht) bewertet wurden, vermeiden nur etwa 50 Szenarien eine deutliche Überschreitung von 1,5°C. Von diesen machen nur etwa 20 realistische Annahmen über die Möglichkeiten zur Abschwächung des Klimawandels, zum Beispiel die Rate und das Ausmaß der Kohlenstoffentfernung aus der Atmosphäre oder das Ausmaß der Baumpflanzung, zeigt eine Untersuchung des PIK-Potsdam mit dem Titel: „All options, not silver bullets, needed to limit global warming to 1.5°C: a scenario appraisal“ (Alle Optionen, keine Allheilmittel, werden benötigt, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen: eine Szenariobetrachtung – s.a. Grafik © Abb.1a, Warszawski et al. (2021)). weiterlesen…