Jodsäuren beeinflussen Bildung atmosphärischer Aerosole massiv
Jod aus den Meeren verstärkt Wolkenbildung in der Arktis und Eisschmelze
Im Großexperiment CLOUD (Cosmics Leaving Outdoor Droplets) am Kernforschungszentrum CERN in Genf untersuchen 104 Wissenschaftler aus 13 Ländern, wie sich unter kontrollierten Bedingungen aus reaktiven Gasen Aerosolpartikel bilden. In einer am 05.02.2021 in Science veröffentlichten Arbeit zeigen Xu-ChEng He et. al., dass sich Aerosolpartikel aus Jodsäure extrem schnell in der marinen Grenzschicht bilden – dem Teil der Atmosphäre, der in direktem Kontakt mit dem Ozean steht. Aerosolpartikel in der Atmosphäre beeinflussen Klima und Wolkenbildung und tragen zu städtischem Smog bei, wie sich aber neue Aerosolpartikel bilden, ist noch relativ gering untersucht. Die Ergebnisse deuten auf einen neuen Mechanismus hin, der den Verlust des arktischen Meereises beschleunigen könnte.
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Die europäische Luftfahrtindustrie hat einen Nachhaltigkeitsplan ins Leben gerufen, um bis zum Jahr 2050 Kohlenstoffneutralität zu erreichen, schreibt
BlackRock, größter Vermögensverwalter der Welt, steigerte 2020 seine Anlagen auf den Rekordwert von fast 8,7 Billionen Dollar (= 7.180.000 Milliarden Euro). Im Januar vor einem Jahr schrieb BlackRock-Chef Larry Fink einen dringenden Brief an die CEOs der Welt, der Klimawandel werde „ein entscheidender Faktor für die langfristigen Aussichten der Unternehmen sein.“ (Bild: Dollarnote – © gemeinfrei)) Der Brief „schlug in den Vorstandsetagen rund um den Globus ein wie eine Bombe“, so
Jede Stromrechnung weist heute einen großen Anteil Ökostrom aus. Für die meisten Tarife kaufen die Versorger für ihre Kunden aber viel weniger oder gar überhaupt keinen Strom aus erneuerbaren Energien ein. Die Ökostromversorger Lichtblick, EWS Schönau, Greenpeace Energy und Naturstrom begrüßen – so Nicole Allé auf
Das Bundeskabinett hat am 10.02.2021 den von Bundesenergieminister Altmaier vorgelegten
Zwei Wochen nach dem Bundestag hat am 12.10.2021 auch der Bundesrat ein Gesetz zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Ausbau von Höchstspannungsstromleitungen gebilligt. Es nimmt unter anderem 35 neue Netzausbauvorhaben in verschiedenen Bundesländern in die Bedarfsplanung auf und ändert acht bisherige Projekte. Für diese stellt es gesetzlich die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und den vordringlichen Bedarf fest. Damit können Vorhaben schneller realisiert werden – unter anderem durch erst- und letztinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts für Klagen gegen die behördlichen Genehmigungen (siehe
Bis 2030 will Deutschland 55 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen und bis 2050 sogar weitgehend treibhausgasneutral sein. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt die Bundesregierung vorrangig auf die Förderung regenerativer Energiequellen, vor allem Wind und Sonne. Energiemarktforscher der
Estland will dem estnischen Rundfunk ERR folgend innerhalb von etwa zehn Jahren – etwa 100 Kilometer östlich von Tallinn, an der Küste des Finnischen Meerbusens – das erste Mini-Atomkraftwerk, einen kleinen modularen Reaktor, fertig stellen, um seine Energieerzeugung abzusichern – und die Klimaziele zu erreichen, schreibt
Die Bundesregierung und RWE haben am 10.02.2021 in Berlin einen öffentlich-rechtlichen Vertrag unterzeichnet, mit dem die gesetzlichen Regelungen des Braunkohleausstiegs vertraglich geregelt werden. Der Vertrag, der Ende letzten Jahres bereits den Bundestag passiert hatte, regelt den konkreten Fahrplan und die Bedingungen, nach denen RWE ihre Braunkohlenkraftwerke schrittweise abschaltet – so
Rote und grüne Algen, die auf dem Schnee der Antarktischen Halbinsel (AP) wachsen, verursachen eine bedeutende zusätzliche Schneeschmelze. Das ist das Ergebnis einer erstmals durchgeführten wissenschaftlichen Studie unter der Leitung von Alia Khan, Affiliate Research Scientist am