Ultradünne Solarpaneele, druckbar wie Zeitungen

Erstmals in öffentlicher Beleuchtung Sydneys

Eine australische Universität hat einen Durchbruch in der Entwicklung hauchdünner, billiger Solarpanels publiziert. Das Centre of Organic Electronics in Callaghan der University of Newcastle hat druckbare Photovoltaik-Solarzellen entwickelt, die, so heißt es von der Universität, die städtische Stromerzeugung revolutionieren könnten. Die Technologie, ultraleicht, ultraflexibel, recycelbar und kostengünstig in der Herstellung, wird die interaktive öffentliche Beleuchtung Sydneys speisen. weiterlesen…

EULE: Evaluierungssystem für umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende

10.000. DBU-Projekt vereint Artenschutz und Energiewende

Flusslandschaft an der Dahme bei Berlin - Foto © SolarifySeit beinahe 30 Jahren fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) innovative und umweltentlastende Modellprojekte. Im Juni hat die Förderung einen weiteren Meilenstein erreicht: 10.000 geförderte Projekte: Nummer 10.000 ist das Evaluierungssystem für eine umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende (EULE) – ein Projekt der regionalwerke, Bodenkirchen, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising sowie Prof. Schaller UmweltConsult, München. weiterlesen…

BMU/UBA: Umweltschutz in Gesetz zu globalen Lieferketten integrieren

UBA-Studie zeigt Möglichkeiten für unternehmerische Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Umweltschutz

Container im Hafen von Barcelona - Foto © SolarifyUm nachhaltigere globale Wertschöpfungsketten zu erreichen, empfiehlt eine Studie einen gesetzlich verankerten systematischen Ansatz zur Risikofrüherkennung, Maßnahmenumsetzung und Berichterstattung durch die Unternehmen – so eine gemeinsame Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums mit dem Umweltbundesamt vom 27.07.2020. weiterlesen…

Zusätzliches kommunales Klimaschutz-Konjunkturprogramm

Ab 1. August 100 Millionen zu beantragen

Fahrräder in Berlin - Foto © SolarifyIm Zuge des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung stellt das Bundesumweltministerium den Kommunen zusätzlich 100 Millionen Euro für Klimaschutz zur Verfügung. Diese können zum Beispiel für die Förderung des Radverkehrs und kommunale Klimaschutz-Modellprojekte beantragt werden. Für finanzschwache Kommunen ist unter bestimmten Bedingungen eine Vollfinanzierung ihrer Klimaschutzmaßnahmen möglich. Zudem wird der Kreis der Kommunen, die Gelder beantragen können, erweitert. Die zusätzlichen Fördergelder können ab dem 01.08.2020 abgerufen werden. weiterlesen…

Morgan Stanley: Billige Windkraft könnte grünen Wasserstoff ankurbeln

In zwei Jahren Kostenparität

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © SolarifySinkende Kosten von Windenergie und Photovoltaik erweisen sich als Segen für die Produktion grünen Wasserstoffs, wie BNN Bloomberg meldet. Die Ansiedlung von Wasserstoffanlagen vor allem in Windparks, die in der Regel nachts mehr Strom erzeugen, als sie benötigen, könnte den Brennstoff aufholen lassen. Die US-Investmentbank Morgan Stanley sieht grünen Wasserstoff, unter einer Voraussetzung, bereits in zwei Jahren die Wettbewerbsfähigkeit mit herkömmlichen Brennstoffen in puncto Kosten erreichen: Die Wasserstoffproduktion an Windstandorten. weiterlesen…

„Ein Kraftwerk, das sich versteckt“

Erstes Schachtkraftwerk am Netz verbindet Klima- und Naturschutz

Nahe dem Kochelsee, im bayerischen Flüsschen Loisach bei Großweil im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, ist das weltweit erste Schachtwasserkraftwerk in Betrieb gegangen. Es produziert klimafreundlich Strom und schont gleichzeitig die Natur stärker als konventionelle Wasserkraftwerke. Dazu wurde die Turbine in einem Schacht im Flussbett versteckt. Fische können über das Kraftwerk hinweg flussabwärts wandern. Entwickelt wurde der neue Anlagentyp an der Technischen Universität München (TUM). (Technikhäuschen des neuen Loisach-Wasserkraftwerks, die Turbinen verstecken sich in Schächten vor der alten Rampe – Foto © Frank Becht, TUM) weiterlesen…

Morgan Stanley tritt PCAF-Vorstand bei

Global Carbon Accounting Partnership wächst weite

Morgan Stanley wird die erste in den USA ansässige weltweit agierende Bank, die in die Führung der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) einrückt, nach eigenen Angaben „als Teil der Verpflichtung der Firma, ihren Ansatz zu Risiken und Chancen des Klimawandels zu messen und offenzulegen“ – so eine Medienmitteilung von Morgan Stanley am 20.07.2020. weiterlesen…

Atmosphäre erwärmt sich noch schneller und stärker

Internationale Analyse verengt den Bereich der Klimasensibilität gegenüber CO2

Falls sich der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre gegenüber dem vorindustriellen Niveau verdoppelt und konstant bleibt, würde sich die Welt wahrscheinlich auf Temperaturen von 2,3 – 4,5°C erwärmen, statt der zuvor geschätzten 1,5 – 4,5°C, so eine Medienmitteilung der Universität von New South Wales (UNSW) in Sydney vom 23.07.2020. Die bisher fortschrittlichste und umfassendste Analyse der Klimasensibilität zeigt mit höherer Wahrscheinlichkeit als je zuvor, wie empfindlich das Erdklima gegenüber Kohlendioxid ist. weiterlesen…

Neues Dünnschicht-Verfahren spart 20.000 t CO2pro Jahr

Pikosekundenlaser-Verfahren erreicht 10 bis 15 Prozent mehr Energieausbeute

Mit Pikosekundenlasern produzierte Dünnschichtsolarzellen sind im Wirkungsgrad um zehn bis 15 Prozent effektiver als konventionell hergestellte. Prof. Heinz P. Huber von der Hochschule München machte – so eine Medienmitteilung vom 14.07.2020 – dieses Laserverfahren mit seiner Arbeitsgruppe industriell anwendbar und forscht nun an dessen Effektivierung. Bereits jetzt spart sein Produktionsprozess circa zwanzigtausend Tonnen CO2-Emission pro Jahr.
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Siliciumkarbid-Transistoren verbessern Effizienz von PV-Heimspeichersystemen

Bis 250 Euro Ersparnis im Jahr

Immer mehr Privathaushalte verbinden ihre Solaranlagen mit Batteriespeichern. Diese sind zwar bei intensiver Sonneneinstrahlung innerhalb weniger Stunden aufgeladen, werden dann aber über einen längeren Zeitraum (nachts) bei sehr geringer Leistung (Teillast) entladen. Daher sollten Batteriewechselrichter einen hohen Umwandlungswirkungsgrad über einen möglichst breiten Leistungsbereich haben. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einer Medienmitteilung vom 23.07.2020 zufolge im Projekt „HyBaG“ in Zusammenarbeit mit Kaco New Energy und STS – Spezial-Transformatoren Stockach einen auch im Teillastbereich verlustarmen Hybrid-Wechselrichter entwickelt. Privathaushalte können mit dem neuen Wechselrichter bis zu 250 Euro jährlich sparen. weiterlesen…