White Paper: Synthetische Kraftstoffe sind die Lösung

Der Weg hin zu einer CO2-armen Mobilität

Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen haben sich in den vergangenen Jahren mit der Klimabilanz von Elektroautos beschäftigt und diese mit Verbrennern verglichen. Die Ergebnisse unterschieden sich teilweise erheblich, was zum Großteil auf die getroffenen Grundannahmen zurückzuführen war. Je nach betrachteten Vergleichsfahrzeugen, prognostizierter Fahrleistung, Verbrauch, angenommenen Stromemissionen und den Annahmen bezüglich der Batterieherstellung schneiden aus CO2-Perspektive Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor besser ab. Energieexperte Martin Stahl kommt jetzt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe entscheidend gefördert werden müsste. weiterlesen…

Erdkabel für zwei Milliarden Euro

SuedLink: Auftrag für kunststoffisolierte 525-Kilovolt-Erdkabel vergeben

Für zwei Milliarden Euro haben die Übertragungsnetzbetreiber Tennet und Transnet BW kunststoffisolierte Erdkabel für SuedLink geordert, mit einer Länge von rund 700 Kilometern und einer Investitionssumme von zehn Milliarden Euro das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Mit der Lieferung und Verlegung der Erdkabel mit 525 kV wurden die Firmen NKT und Prysmian beauftragt, teilten Transnet BW und Tennet am 29.06.2020 mit. weiterlesen…

Vorteile der Direktbesteuerung von CO2

Mehr freiwilliges Handeln im Klimaschutz möglich

Wenn man CO2 durch eine Steuer direkt bepreist, gibt das Raum für moralisches Handeln, so – eine Medienmitteilung der Universität zu Köln – das Fazit einer eben in publizierten experimentell gestützten Studie der Ökonomen Axel Ockenfels, Peter Werner und Ottmar Edenhofer. Das Papier wurde unter anderem mit Unterstützung des „Center for Social and Economic Behavior“ der Universität zu Köln und im Kontext des DFG Cluster of Excellence ECONtribute erstellt. weiterlesen…

BEE: „Kohleausstiegsgesetz wenig ambitioniert, Potenzial Erneuerbarer Energien ungenutzt“

„Politik kommt alleine Kraftwerksbetreibern entgegen“

„Die lang verschleppte Entscheidung beim Kohleausstieg war ein überfälliger Schritt, sie ist aber leider nicht ambitioniert genug“, kommentierte Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), die Einigung von Union und SPD auf ein Kohleausstiegsgesetz. Die COVID-19-Krise unterstreiche: das Zeitalter der Kohleverstromung sei vorbei. Die starre fossile Restlast sei fast vollständig abgeschaltet. Niemand könne ein Interesse daran haben, diese marktwirtschaftlich getriebene Entwicklung zu revidieren. Es brauche deshalb jetzt verstärkt dezentrale, flexible Kapazitäten, die die derzeit stark einspeisenden Erneuerbaren Sonne und Wind flankieren. weiterlesen…

Merkel und Macron wollen CO2-Grenzsteuer

Deutschland und Frankreich einig

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich laut der Nachrichtenagentur Thomson Reuters bei ihrem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg zur Einführung einer CO2-Grenzsteuer für klimaschädlichere Produkte in die EU bekannt. Merkel nannte das Übereinkommen „eine gemeinsame Position, dass wir eine solche Steuer brauchen“. Die CO2-Einfuhrsteuer (carbon border tax) müsse WTO-kompatibel sein. Das sei „nicht ganz trivial“, sagte die Kanzlerin mit Blick auf Protektionismus-Vorwürfe. Denn Deutschland müsse sich vor billigen klimaschädlichen Produkten schützen, die unter CO2 -Ausstoß importiert würden. Das müsse in der EU zusammen mit der Festlegung ehrgeizigerer Klimaschutzziele bis 2030 beschlossen werden. weiterlesen…

Klimakatastrophe verschlimmert sich inmitten der weltweiten Pandemie

Von Ishaan Tharoor, The Washington Post

„Wir leben vielleicht im größten Jahres-Rückgang von CO2-Emissionen der Menschheitsgeschichte. Die durch die Ausbreitung des Coronavirus ausgelösten Quarantänen, Schließungen, Handels- und Reiseunterbrechungen führten zu einem historischen Absinken des Treibhausgas-Ausstoßes. An einigen Orten war die Umweltveränderung greifbar – der Smog verschwand aus den Städten, die frei von Verkehrsstaus waren, die Flüsse flossen frei von Trübung, die lange Zeit ihre Ufer verschmutzte“ – schreibt WP-Kolumnist Ishaan Tharoor am 29.06.2020 in der Washington Post. Solarify mit einer Zusammenfassung. weiterlesen…

Lebensverlängerung für Batterien

Diagnosesystem schafft ökologischen Nutzen

Lithium-Ionen-Batterien, zum Beispiel in Elektrofahrzeugen, verlieren im Lauf der Zeit an Leistungsfähigkeit und müssen ersetzt werden. Wie dieser Prozess verlangsamt werden kann, untersucht die Technische Hochschule Mittelhessen am Fachbereich Informationstechnik – Elektrotechnik – Mechatronik in Friedberg. Leiter des Forschungsprojekts ist Prof. Alexander Kuznietsov vom Kompetenzzentrum für Automotive, Mobilität und Materialforschung. weiterlesen…

Einwegplastik-Produkte ab Mitte 2021 verboten

Aus für Besteck oder Wattestäbchen

Bestimmte Einwegkunststoffprodukte wie Besteck oder Wattestäbchen sollen ab Mitte nächsten Jahres verboten werden – ebenso sämtliche Produkte aus oxo-abbaubarem*) Kunststoff – meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Mit einem entsprechenden Verordnungsentwurf (19/20349) will die Bundesregierung Artikel 5 einer EU-Richtlinie ((EU) 2019/904) zum Umgang mit Einwegkunststoffen umsetzen. Der Bundestag muss der Verordnung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zustimmen. weiterlesen…

VDMA: 2040 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenteile in Pkw

„Fuel Cell wird Fahrzeugmarkt verändern“

Die Brennstoffzelle wird von 2030 an mit beträchtlichem Anteil in Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen vertreten sein. Allein 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenkomponenten in Pkw sind 2040 in Europa möglich. In der Folge werden hier rund 68.000 Arbeitsplätze entstehen. Dies sind Kernergebnisse einer neuen VDMA-Studie zum „Antrieb im Wandel – Auswirkungen der Brennstoffzellentechnologie auf den Maschinen- und Anlagenbau und die Zulieferindustrie“, erstellt von der FEV Consulting GmbH. weiterlesen…

Energiesparende Server: Datenspeicherung 2.0

Halbierter Energiebedarf und Vereinfachung komplexer Serverarchitekturen

Ein Forscherteam der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität hat eine Möglichkeit entwickelt, den Energiebedarf beim Schreiben von Daten in Servern potenziell zu halbieren und zudem komplexe Serverarchitekturen zu vereinfachen. Einer Medienmitteilung vom 25.06.2020 zufolge besteht ein Entwicklungsschritt darin, eine ferromagnetische Speicherschicht mit einem Schwermetall wie Platin zu versehen. Der Strom fließt durch das Schwermetall, die Elektronen springen zwischen Schwermetall und ferromagnetischer Schicht hin und her. Der große Vorteil: Auf diese Weise lassen sich die Elektronen viele wiederholte Male nutzen, der Strombedarf beim Schreiben der Daten sinkt um einen Faktor von bis zu tausend.
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