Einwegplastik-Produkte ab Mitte 2021 verboten

Aus für Besteck oder Wattestäbchen

Bestimmte Einwegkunststoffprodukte wie Besteck oder Wattestäbchen sollen ab Mitte nächsten Jahres verboten werden – ebenso sämtliche Produkte aus oxo-abbaubarem*) Kunststoff – meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Mit einem entsprechenden Verordnungsentwurf (19/20349) will die Bundesregierung Artikel 5 einer EU-Richtlinie ((EU) 2019/904) zum Umgang mit Einwegkunststoffen umsetzen. Der Bundestag muss der Verordnung gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zustimmen. weiterlesen…

VDMA: 2040 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenteile in Pkw

„Fuel Cell wird Fahrzeugmarkt verändern“

Die Brennstoffzelle wird von 2030 an mit beträchtlichem Anteil in Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen vertreten sein. Allein 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenkomponenten in Pkw sind 2040 in Europa möglich. In der Folge werden hier rund 68.000 Arbeitsplätze entstehen. Dies sind Kernergebnisse einer neuen VDMA-Studie zum „Antrieb im Wandel – Auswirkungen der Brennstoffzellentechnologie auf den Maschinen- und Anlagenbau und die Zulieferindustrie“, erstellt von der FEV Consulting GmbH. weiterlesen…

Energiesparende Server: Datenspeicherung 2.0

Halbierter Energiebedarf und Vereinfachung komplexer Serverarchitekturen

Ein Forscherteam der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität hat eine Möglichkeit entwickelt, den Energiebedarf beim Schreiben von Daten in Servern potenziell zu halbieren und zudem komplexe Serverarchitekturen zu vereinfachen. Einer Medienmitteilung vom 25.06.2020 zufolge besteht ein Entwicklungsschritt darin, eine ferromagnetische Speicherschicht mit einem Schwermetall wie Platin zu versehen. Der Strom fließt durch das Schwermetall, die Elektronen springen zwischen Schwermetall und ferromagnetischer Schicht hin und her. Der große Vorteil: Auf diese Weise lassen sich die Elektronen viele wiederholte Male nutzen, der Strombedarf beim Schreiben der Daten sinkt um einen Faktor von bis zu tausend.
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Wie Menschen auf Nachrichten über den Klimawandel reagieren

80.000 Menschen in 40 Ländern befragt: Geringste Besorgnis in Westeuropa

Wie sehr liegt den Menschen auf der ganzen Welt der Klimawandel am Herzen? Die Wissenschaftler Simge And? und James Painter vom Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford haben 80.000 Menschen in 40 Ländern befragt, um das herauszufinden. Neue Umfrageergebnisse aus 40 Ländern zeigen, dass der Klimawandel für die meisten Menschen von Bedeutung ist. Fast sieben von zehn denken, dass der Klimawandel „ein sehr oder extrem ernstes Problem“ sei. Vier der fünf Länder mit dem höchsten Grad an Besorgnis (85-90%) kamen aus dem globalen Süden, nämlich Chile, Kenia, Südafrika und die Philippinen. Überraschend liegen die fünf Länder mit den niedrigsten Besorgnisquoten alle in Westeuropa. In Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen und den Niederlanden ist nur etwa die Hälfte (oder weniger) der Ansicht, dass der Klimawandel ein ernstes Problem darstellt. weiterlesen…

Brennstoffzellen mit doppelter Betriebsspannung

Hochleistungs-Direkt-Borhydrid-Brennstoffzelle entwickelt

Die Elektrifizierung des Verkehrssektors – einer der größten Energieverbraucher der Welt – wird Hochleistungs-Brennstoffzellen (entweder allein oder in Verbindung mit Batterien) erfordern, um den Übergang zu Elektrofahrzeugen, von Autos und Lastwagen zu Booten und Flugzeugen, zu erleichtern. Ingenieure der McKelvey School of Engineering an der Washington University in St. Louis (Missouri) haben jetzt Hochleistungs-Direkt-Borhydrid-Brennstoffzellen (DBFC) entwickelt, die mit der doppelten Spannung herkömmlicher Wasserstoff-Brennstoffzellen arbeiten. Ihre Forschungsergebnisse wurden am 17.06.2020 in Cell Reports Physical Science veröffentlicht. weiterlesen…

„Bundesregierung verkennt Potenzial der CSP-Solarthermie“

Deutscher Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bietet Regierung Kooperation an

Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bedauerte in einem Brief an die Mitglieder des Klimakabinetts, dass die CSP-Technologie bisher in den Planungen der Bundesregierung und der Regulierung kaum eine Rolle gespielt habe. Der Vorstandsvorsitzende Joachim Kru?ger bot laut Zeitung für kommunale Wirtschaft der Bundesregierung eine Kooperation für grüne Wärme und grünen Wasserstoff an. Das Potenzial sowohl für die Wärmewende aber auch für die Produktion von grünem Wasserstoff sei enorm groß.
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Fraunhofer IEE: Grünen Wasserstoff nicht verheizen

BWP: „Wind- und Solarstrom im Wärmesektor am effizientesten über Wärmepumpen, grüner Wasserstoff schade“

Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. zitierte am 22.06.2020 das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE): Wasserstoff spiele für die Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle – darüber besteht weitgehender Konsens. Sein Einsatz im Gebäudesektor habe laut einer IEE-Studie allerdings am wenigsten Sinn. Der benötigte Erneuerbare Strom zur Bereitstellung von Wasserstoff für die Gebäudewärme sei 500 bis 600 Prozent größer als die Menge, die für die Nutzung von Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung benötigt werde.
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Wasserstoff zu nachhaltiger Dekarbonisierungsoption machen

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Nachbesserungsbedarf bei der Nationalen Wasserstoffstrategie. Grundsätzlich begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die Nationale Wasserstoffstrategie zwar, drängt aber darauf, dass sie ambitionierter umgesetzt wird. In einer am 19.06.2020 veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Rat laut einer Medienmitteilung vom gleichen Tag, die Kapazität für in Deutschland 2030 produzierten Wasserstoff, als klimafreundlichen Energieträger doppelt so hoch anzusetzen, wie geplant. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

Konjunkturprogramm unter Wuppertaler Klimaschutzlupe

Einschätzung der konjunkturpolitischen Regierungsmaßnahmen: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Das Wuppertal-Institut bewertet einer Medienmitteilung vom 09.06.2020 zufolge die konjunkturpolitischen Maßnahmenvorschläge der Bundesregierung in systematischer Form anhand von vier Kriterien: zeitnahe Umsetzbarkeit, Zielgerichtetheit, zeitliche Begrenzung und nachhaltige Wirkung. weiterlesen…