„Gemeinsame Sache: Solar aufs Dach“

NATURSTROM veröffentlicht Leitfaden

Schwarzwaldhaus mit PV-Dach - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie mutlose Klimapolitik der Bundesregierung löse in vielen Menschen nicht nur Unverständnis aus, sondern auch das Bedürfnis, in Sachen Energiewende das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Gerade Photovoltaik-Dachanlagen eigneten sich dafür perfekt: Ob auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten oder öffentlichen Gebäuden – Sonnenstrom vor Ort zu erzeugen und zu nutzen ergebe Sinn, bringe die Energiewende in die Innenstädte und leiste einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, heißt es in einer Pressemeldung von Naturstrom vom 02.12.2019. Ein solches Engagement von Bürgern scheitere jedoch oftmals am fehlenden eigenen Dach. Dabei zeige die Praxis: Gemeinschaftliche Solar-Projekte seien nicht nur realisierbar, sondern machten auch Spaß und brächten Mehrwert für alle. weiterlesen…

Materialien für nachhaltige Tandemsolarzellen

Fraunhofer-Leitprojekt „MaNiTU“

Solarzellen mit höchsten Wirkungsgraden liefern kostengünstig Strom und brauchen dabei weniger Fläche und Ressourcen. Sie ermöglichen zudem neue Produkte, wie z.B. Elektroautos, die sich über Solarzellen aufladen lassen. Der Wirkungsgrad von Siliziumsolarzellen lässt sich allerdings aufgrund von physikalischen Grenzen nicht beliebig steigern. Mit Tandemsolarzellen aus mehreren lichtabsorbierenden Schichten (etwa Perowskit, s. Foto) sind dagegen Wirkungsgrade von mehr als 35 % möglich, daher stehen sie im Fokus der aktuellen Solarzellenforschung, so eine am 03.12.2019. Im Fraunhofer-Leitprojekt „MaNiTU“ entwickeln sechs Fraunhofer-Institute nachhaltige, höchsteffiziente und kostengünstige Tandemsolarzellen auf Basis neuer Absorbermaterialien. (Foto: Hocheffizienz-Solarzellen können beispielsweise in Dächern von Elektrofahrzeugen integriert werden, um die Reichweite zu erhöhen. – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Madrid: EU-Signal für Klimaneuanfang

Von der Leyens Ankündigung bei COP25 stößt bei Germanwatch auf Kritik: „Klare Ankündigung höherer Ziele für 2030 fehlt“

Geschädigter Fichtenwald mit Totholz bei Fürstenwalde, Brbg. - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt in einer Medienmitteilung vom 02.12.2019 die prägnanten Aussagen Ursula von der Leyens, der neuen Präsidentin der EU-Kommission, zum European Green Deal beim Weltklimagipfel COP25 in Madrid. Ein umfassender „European Green Deal“ könne zwar zur Grundlage eines neuen Gesellschaftsvertrages in der EU werden, der soziale und ökologische Zukunftssicherung umfasse. Doch von der Leyen verpasse die „Ankündigung einer Verschärfung der EU-Klimaziele“. weiterlesen…

Schulze: „Die Welt nimmt Anlauf für mehr Klimaschutz“

25. Weltklimakonferenz in Madrid beginnt am 2. Dezember

Abgestorbene Bäume - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyHeute startet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz COP25. In der spanischen Hauptstadt treffen sich Regierungsvertreter aus 197 Ländern. Die Präsidentschaft der Konferenz übernimmt Chile – Lateinamerika stellt in diesem Jahr turnusmäßig den Vorsitz. Neben den letzten offenen Details des Regelbuchs zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens geht es bei dem Treffen vor allem darum, möglichst viele Staaten dazu zu bewegen, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge im kommenden Jahr zu erhöhen, so wie es das Pariser Abkommen vorsieht. Bereits jetzt haben 59 Staaten angekündigt, dies zu tun. Laut BMU-Pressemeldung vom 02.12.2019 wird Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Start des Ministersegments am 10. Dezember die Leitung der deutschen Delegation übernehmen und vor Ort dafür werben, dass auch die G20 Staaten, inklusive der EU, diesem Beispiel folgen. weiterlesen…

Neues Jahr – neuer Rekord

Letztes Mal vor 3-5 Millionen Jahren vergleichbare CO2-Konzentration

CO2 - Kohlekraftwerk und Müllverbrennung - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyLaut der Weltorganisation für Meteorologie haben die Werte für wärmesteigernde Treibhausgase in der Atmosphäre pünktlich zur ein weiteres Rekordhoch erreicht. Dieser anhaltende langfristige Trend bedeute – so eine WMO-Medienmitteilung vom 25.11.2019, dass zukünftige Generationen mit immer schwereren Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert werden, darunter steigende Temperaturen, extremere Wetterbedingungen, Wasserknappheit, Meeresspiegelanstieg und Störungen der Meeres- und Landökosysteme. Laut dem WMO Greenhouse Gas Bulletin haben 2018 die weltweit gemittelten CO2-Konzentrationen 407,8 ppm (parts per million) erreicht, verglichen mit 405,5 ppm 2017. weiterlesen…

Gefangen in der Strompreis-Spirale?

Können sich Verbraucher befreien? Heidelberger Ökostrom-Unternehmen nennt Ausweg

Endkundenpreise für Strom in Deutschland steigen jedes Jahr, während die Einkaufspreise für Strom sinken. Thorsten Zoerner, CEO der Stromdao GmbH, erklärt im Interview, warum das so ist und zeigt einen völlig neuen Ansatz, mit dem sich Stromkunden aus der Strompreisspirale befreien können. Für 2020 sind 3,4 Prozent angekündigt – ein Rekordpreis von 31,5 ct/kWh. Schuld sollen – wie immer behauptet – die Erneuerbaren Energien sein und die in ihrem Fahrwasser steigende EEG-Umlage. weiterlesen…

Erneut ausschließlich Zuschläge für Photovoltaik

Kein Gebot für Wind-Onshore in technologieoffener Ausschreibung

PV-Park bei Landshut - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyIn der vierten vierten technologieoffenen Ausschreibung gingen bisher laut Bundesnetzagentur alle Zuschläge an die Photovoltaik, Gebote für Windparks an Land wurden in der Runde gar nicht abgegeben, die dennoch deutlich überzeichnet war. Nur Photovoltaik-Gebote waren in den vier bisherigen Runden erfolgreich. Insgesamt 37 Photovoltaik-Projekte mit 202,5 Megawatt könnten nun gebaut werden, schreibt am 25.11.2019 in pv magazine. BDEW-Chefin Kerstin Andreae forderte neben der Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels für die Photovoltaik auch die Ausweitung der zulässigen Flächen und die Anhebung der Begrenzung für Solarparks auf 20 MW. weiterlesen…

Bundesrat ruft wegen Klimasteuern Vermittlungsausschuss an

Klimaschutzgesetz, Brennstoffemissionshandelsgesetz und Luftverkehrsteuergesetz durch

CO2-Bepreisung - Montage © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify30 Gesetze aus dem Bundestag billigte der Bundesrat in seiner Sitzung am 29.11.2019. Aufgehalten wurde allerdings der steuerrechtliche Teil des Klimapakets: Die Länder überwiesen ihn einstimmig zur grundlegenden Überarbeitung in den Vermittlungsausschuss. Das Bundes-Klimaschutz-, das Brennstoff-Emissionshandels- und das Luftverkehrsteuergesetz passierten den Bundesrat dagegen ohne Beanstandungen.
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Immer mehr US-Städte verbieten Erdgas

Zur Eindämmung von CO2-Emissionen

Gasheizung - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyStädte in Kalifornien und Massachusetts treiben den neuesten Trend im lokalen Kampf gegen den Klimawandel voran: Verbote von Erdgasanschlüssen in Neubauten, schreibt Benjamin Storrow auf ClimateWire. Brookline in Massachusetts war kürzlich die erste Stadt in Neuengland, die Erdgasanschlüsse in Neubauten verbot. Schon im Juli waren sie in Berkeley, Kalifornien, untersagt worden. Eine Handvoll anderer kalifornischer Gemeinden folgten bald. weiterlesen…

Durchbruch für serielle Wohngebäudesanierung

dena-Kongress: 22 Wohnungsunternehmen lassen mehr als 10.000 Wohnungen klima- und sozialverträglich sanieren

Gerüst zur Sanierung in Berlin-Westend - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyIm Rahmen des dena-Energiewendekongress 2019 verkündet und am 25.11.2019 als Durchbruch in der Gebäudesanierung gefeiert: Der Abschluss des Energiesprong Volume Deals – mit der gemeinsamen Absichtserklärung von Wohnungswirtschaft und Bauwirtschaft gelingt mit Unterstützung des BMWi ein erster Durchbruch bei der Marktentwicklung serieller Sanierungslösungen in Deutschland. Darin bündeln 22 Wohnungsunternehmen ihre Nachfrage und stellen 11.635 Wohnungen bereit, die in den nächsten vier Jahren seriell saniert werden sollen. weiterlesen…