Klimagrenzen: UBA fordert höhere Spritpreise und Tempolimit
Studie schon vor Regierungspaket abgeschlossen
Um die in Paris bei COP21 beschlossenen (aber gefährdeten) Klimagrenzen doch noch einzuhalten, fordert eine (bis Anfang Dezember 2019) interne Studie des Umweltbundesamts (UBA) unter dem Titel „Kein Grund zur Lücke“ drastische Veränderungen, vor allem im Verkehr: Privilegien etwa für Dienstwagen müssten gestrichen werden, Diesel müsse deutlich mehr kosten (70 ct mehr Steuern bis 2030) und auf Autobahnen ein Tempolimit (120 kmh) eingeführt, auch die Pendlerpauschale müsse abgeschafft werden – schreibt Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung. Die Bundesregierung war offenbar schon seit Sommer in Besitz und Kenntnis der Studie – vor Verabschiedung des Klimapakets. Die Maßnahmen gehen weit über das Klimapaket der Regierung hinaus. weiterlesen…
Rund 1,4 Milliarden Menschen leben derzeit in Indien, davon 270 Millionen unterhalb der Armutsgrenze – überwiegend in ländlichen, landwirtschaftlich geprägten Gegenden. Wenn der globale Klimawandel nicht durch ambitionierte Politik begrenzt wird, könnte er vor allem den Wohlstand von armen, im Agrarsektor beschäftigten Indern schmälern und sie gegen Ende dieses Jahrhunderts ein Drittel ihres Konsums kosten. Das ist das Ergebnis einer aufwendigen statistischen Analyse unter Federführung des
Ein zentrales Thema des Klimagipfels in Madrid COP25 ist es, ehrgeizigere Klima-Verpflichtungen möglichst vieler Staaten zu erreichen, damit die 2015 bei COP21 in Paris vereinbarte Begrenzung der Erderwärmung auf „gut unter“ (well below) zwei Grad eingehalten werden kann. Damals war ein dynamisches Anreizsystem, das sogenannte „Ratcheting“, beschlossen worden. An dessen Wirksamkeit sind allerdings Zweifel angebracht. Ein Laborexperiment von Wissenschaftlern des
Solarenergie, Erdwärme oder Photovoltaik – welche Form der Energieversorgung eignet sich am besten für die Gemeinde? Vertreter kleinerer Gemeinden sehen sich einer Unmenge an Informationen gegenüber, die die bestehende Unsicherheit vielfach noch vergrößert. Ein neuartiges Online-Tool von Fraunhofer (
Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der am 04.12.2019 beim Klimagipfel vorgestellte Index der
Bis Ende November haben Photovoltaik-, Windkraft- und andere Erneuerbare-Anlagen nach Auswertung der Wissenschaftler des Fraunhofer-ISE rund 24 Terawattstunden mehr Strom produziert als Kohle- und Gaskraftwerke. Damit wird 2019 zum ersten Jahr, in dem die Erneuerbaren vor den fossilen Energieträgern liegen – allerdings fallen die Atomkraftwerke bei der Betrachtung heraus, so
Das
Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssten Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden, mahnt der
Die Bundesregierung unterschätze systematisch die Sektorenkopplung warnt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), bei einem Fachdialog des BEE am 29.11.2019. Doch für den Klimaschutz ist die Sektorenkopplung unausweichlich. Verkehr und Wärme müssen unabhängig von fossilen Brennstoffen und mit Erneuerbaren Energien betrieben werden. Zwar geht die Bundesregierung 2030 von einer stärkeren Sektorenkopplung aus, im gleichen Zuge aber auch von einem sinkenden Stromverbrauch. Von 593 Terrawattstunden (TWh) würde der Stromverbrauch durch