Schulze: Natur liefert häufig beste Lösungen im Kampf gegen Klimawandel
Weltklimakonferenz: BMU fördert neue Programme zum kombinierten Klima- und Naturschutz mit 60 Millionen Euro
Das Bundesumweltministerium (BMU) unterstützt die Anpassung an den Klimawandel durch Projekte, die zugleich dem Menschen nützen und Ökosysteme stärken. So schützt die Wiederherstellung von Mangroven und Korallenriffen die Küstenzonen vor stärker werdenden Stürmen und den Folgen des Meeresspiegelanstiegs. Die Bepflanzung von Berghängen schützt vor Erosion und Überschwemmung bei Regenfällen. Im Rahmen der Weltklimakonferenz in Madrid COP 25 erhöht das BMU seine Finanzzusagen im Bereich der sogenannten ökosystembasierten Anpassung (Ecosystem-based Adaptation, EbA) um rund 60 Millionen Euro. weiterlesen…
Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssten Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden, mahnt der
Die Bundesregierung unterschätze systematisch die Sektorenkopplung warnt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), bei einem Fachdialog des BEE am 29.11.2019. Doch für den Klimaschutz ist die Sektorenkopplung unausweichlich. Verkehr und Wärme müssen unabhängig von fossilen Brennstoffen und mit Erneuerbaren Energien betrieben werden. Zwar geht die Bundesregierung 2030 von einer stärkeren Sektorenkopplung aus, im gleichen Zuge aber auch von einem sinkenden Stromverbrauch. Von 593 Terrawattstunden (TWh) würde der Stromverbrauch durch
Das Tempo der Emissionen hat zwar leicht abgenommen, aber auch 2019 nehmen die Rekorde weiter zu: Die Erde hat sich seit vorindustrieller Zeit bereits um 1,1 °C erwärmt, und 2014-2019 ist die heißeste Fünfjahresperiode seit Bestehen der durchschnittlichen globalen Oberflächentemperaturen. Die Zunahme zeigen neue Berechnungen des
Große Teile der Ozeane könnten demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als CO2-Speicher versagen, wenn die Atmosphäre sich ungebremst weiter aufheizt. Zu diesem Schluss kommt der neue Greenpeace-Report
Europa wird seine Ziele für 2030 nicht erreichen, wenn es in den nächsten zehn Jahren nicht dringend gebotene Maßnahmen gegen den alarmierenden Rückgang der Artenvielfalt, die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und den übermäßigen Verbrauch natürlicher Ressourcen ergreift. Der am 04.12.2019 veröffentlichte
Die am Pariser Klimaschutzabkommen beteiligten Staaten haben sich im Dezember 2015 nicht nur darauf verständigt, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, sondern auch Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase einzuleiten und finanziell abzusichern. Um aber beurteilen zu können, welchen Beitrag zum Beispiel Subventionen für erneuerbare Energien oder Regulierungen zur Energieeffizienz von Gebäuden zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen leisten, bedarf es eines kontinuierlichen Monitorings solcher Maßnahmen. Eine standardisierte Wirksamkeitsprüfung, die es zulässt, vergleichende und übergeordnete Schlüsse über den einzelnen Mitgliedstaat hinaus zu ziehen, ist bislang jedoch nicht möglich. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Madrid COP25 haben
Die mutlose Klimapolitik der Bundesregierung löse in vielen Menschen nicht nur Unverständnis aus, sondern auch das Bedürfnis, in Sachen Energiewende das Heft selbst in die Hand zu nehmen. Gerade Photovoltaik-Dachanlagen eigneten sich dafür perfekt: Ob auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten oder öffentlichen Gebäuden – Sonnenstrom vor Ort zu erzeugen und zu nutzen ergebe Sinn, bringe die Energiewende in die Innenstädte und leiste einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, heißt es in einer
Solarzellen mit höchsten Wirkungsgraden liefern kostengünstig Strom und brauchen dabei weniger Fläche und Ressourcen. Sie ermöglichen zudem neue Produkte, wie z.B. Elektroautos, die sich über Solarzellen aufladen lassen. Der Wirkungsgrad von Siliziumsolarzellen lässt sich allerdings aufgrund von physikalischen Grenzen nicht beliebig steigern. Mit Tandemsolarzellen aus mehreren lichtabsorbierenden Schichten (etwa Perowskit, s. Foto) sind dagegen Wirkungsgrade von mehr als 35 % möglich, daher stehen sie im Fokus der aktuellen Solarzellenforschung, so eine am 03.12.2019. Im Fraunhofer-Leitprojekt „MaNiTU“ entwickeln sechs Fraunhofer-Institute nachhaltige, höchsteffiziente und kostengünstige Tandemsolarzellen auf Basis neuer Absorbermaterialien. (Foto: Hocheffizienz-Solarzellen können beispielsweise in Dächern von Elektrofahrzeugen integriert werden, um die Reichweite zu erhöhen. – © Fraunhofer ISE)
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt in einer